Verkauf nach Italien

Ein Quad soll nun nach Italien gehen, auf den Preis von 2900€ hat der Kunde nun 150€ aufgeschlagen und sendet einen Scheck (will das Teil unbedingt haben)! Wenn Scheck auf dem Konto gutgeschrieben ist soll bescheid geben werden und eine Transportfirma holt das Teil ab. Eigentlich idiotensicher, nur wird auch Geld auf dem Scheck mitgesendet, welches für die Transportfirma ist. Auch kein Problem oder? Hätte mir das so einfach nicht vorgestellt, Vorkasse und Abholung! Gibt es da noch einen Hacken?

Geld weg, Quad weg
Ja. Die Sache ist einfach zu simpel um wahr zu sein:

Der Scheck wird platzen und das Quad ist der Verkäufer auch los. Gern angewandte Masche um Verkäufer zu linken.

Siehe unter http://www.internetrecht-rostock.de/autokauf-interne… Absatz „Der Scheck-Trick“.

Gruß

S.J.

Hallo Quadlev,

habe ich richtig verstanden, dass auf dem Scheck zum Beispiel 3500 EUR stehen und der Verkäufer diesen dann auf sein Konto einreicht, 3050 EUR für Fahrzeug behalten darf und 450 EUR an den Transporteur gehen?

Frage 1: Für was zahlt der Käufer 150 EUR extra, wenn er das Fahrzeug selbst abholt?

Frage 2: Wieso steht auf dem Scheck eine höhere Summe als benötigt?

Frage 3: Was macht der Verkäufer, wenn der Scheck platzt und der Quad schon in Italien ist?

Kann sein dass ich deinen Text falsch verstanden habe, ist echt heiß heute… Falls ich es richtig verstanden habe, würde ich meine Finger davon lassen, klingt sehr komisch… (wieso gibt man jemanden Geld, um es sich dann wieder zurückzuholen???)

Grüße
Deli

Der Käufer in Italien zahlt 150€ mehr, damit er über den Verkaufspreis von 2900€ liegt und weil er das Quad unbedingt haben will (bei Motoscout24 war der Preis bei 2900€)!

Die Spedition holt das Quad erst ab, wenn der Scheck auf meinen Konto gutgeschrieben ist und ich das O.K gebe. Dann ist ein Betrag dabei, den ich der Spedition übergeben soll (evtl. Transportkostenvorschuss).

Also wenn der Scheck O.K ist geht die ganze Sache erst los, Abholtermin machen, Fahrzeugpapiere übergeben und Differenzbetrag gegen Quittung aushändigen.

Aber doch komisch, da hat jemand viel Vertrauen…

Sag mal, ließt Du Antworten, die hier mühselig formuliert werden eigentlich? Macht Gier wirklich so naiv?

Das ist „die“ klassische Beschissnummer, die im Moment im Internet abgezogen wird.

Scheckgutschriften erfolgen immer nur unter Vorbehalt (was die meisten aber nicht wissen).

So wird es laufen:

Du guckst auf deinen Kontoauszug, alles super, Geld ist da, Quad wird von einem Dritten abgeholt und an unbekannte Adresse verschickt und „schwupp die wupp“ wird das Geld von deiner Bank mangels Deckung wieder zurück gebucht.

Nochmal erklär ich das nicht. Mach was du willst.

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…Rotwein 2009 in Casablanca

Dieser Post lässt auf „äussere Einflüsse“ schliessen. :wink:

O tacuisses…

Hallo Steve,

Sag mal, ließt Du Antworten, die hier mühselig formuliert werden eigentlich? Macht Gier wirklich so naiv?

ich kann deinen Unmut verstehen. Aber unter diesen Vorraussetzungen:

Scheckgutschriften erfolgen immer nur unter Vorbehalt (was die meisten aber nicht wissen).

ist es vielleicht auch verständlich, dass Quadlev nicht erkennt wo bei diesem Geschäft das Risiko ist.

Hallo Quadlev,

wenn der Käufer das Geld auf das Konto des Verkäufers überweisen würde (anstatt einen Scheck zu schicken), dann wäre die Angelegenheit viel sicherer. Eine Überweisung kann normalerweise nicht zurück gebucht werden.

Gruß Horst

Hi

Gibt es da noch einen Hacken?

Ja, wie Steve schon schrieb ist das eine beliebte Betrugsmasche. Entweder wird mehr Geld auf den Scheck geschrieben, weil die Transportfirma damit bezahlt werden soll oder weil der Abholer in Zielland Bargeld braucht und daß - also ein höherer Scheckbetrag - die einfachste Methode ist …es gibt noch einiges mehr an Erklärungen. Ich finde die regelmäßig sehr interessant.

Wir hatten schon einige Kunden, die auf so was reingefallen sind. Allerdings hatten diese Kunden auch Glück, denn die Annahme der Schecks wurde von uns verweigert, weil wir ja wußten, daß die „gefälscht“ waren. Wir schlugen den Kunden dann vor mit dem Käufer eine Überweisung zu vereinbaren. Der Vorteil wäre für beide Seiten geringere Kosten - so ein Auslandscheck kostet ziemlich viel Spesen - und für den Verkäufer die Sicherheit, daß das Geld tatsächlich am Konto einlangt. Oder Barzahlung bei Abholung, wäre auch billiger als ein Scheck und bei 4stelligen Beträgen auch kein allzu hohes Risiko für den Abholer

Interessanterweise hat sich kein Käufer bereiterklärt statt des Schecks eine Überweisung oder Barzahlung zu tätigen. Hauptländer dieser Käufer England und Italien.

Gruß
Edith

Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Hallo,

ich kann deinen Unmut verstehen. Aber unter diesen
Vorraussetzungen:

Scheckgutschriften erfolgen immer nur unter Vorbehalt (was die meisten aber nicht wissen).

ist es vielleicht auch verständlich, dass Quadlev nicht
erkennt wo bei diesem Geschäft das Risiko ist.

ich zitiere mal aus dem von mir genannten Link:

_Der Scheck-Trick:

Der Käufer möchte das Fahrzeug unbedingt haben und schickt einen Scheck. Grundsätzlich können Sie den Scheck bei Ihrer Bank einreichen, er wird Ihnen, was viele nicht wissen, jedoch nur unter Vorbehalt gutgeschrieben. Platzt der Scheck, bucht die Bank den gutgeschriebenen Betrag wieder zurück._

Daher meine berechtigte Frage, ob er die Antworten, die man ihm gibt, denn überhaupt zur Kenntnis nimmt.

Ganz offensichtlich nicht. Lieber beschimpft er mich als Dummschwätzer.

Gruß

S.J.

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