nette Idee: Da will ein Gläubiger z.B. eine Finanzierung nicht ohne Bürgen bewilligen, weil ihm die Sicherheiten nicht ausreichen, dann findet sich ein Bürge, und sobald die Sache für den Gläubiger kritisch wird, verabschiedet sich der Bürge.
Nein, gerade darum geht es ja bei der Bürgschaft. Der Bürge bietet ja nur deshalb für den Gläubiger eine so gute Sicherheit, weil er sich nicht wieder so einfach von seinem Bürgschaftsversprechen lösen kann. Wäre dies möglich, bräuchte es keine Bürgschaft. Einzige Chance aus einer Bürgschaft entlassen zu werden ist die Stellung alternativer Sicherheiten (die vom Gläubiger aber auch als gleichwertig akzeptiert werden müssen) oder eine Minderung der Forderung auf einen Wert der anders ausreichend besichert ist.