A hat verschiedene Bücher via Deutsch Post als Büchersendung versandt. 3 von 5 Büchern sind jedoch nach über 7 Tagen nicht angekommen. A möchte nun zur Postfiliale an der er die Bücher abgegeben hat. Sein Freund B sagte ihm er habe keinerlei Rechte, die Deutsche Post würde keine Gewähr für unversicherte Post übernehmen.
A kann das nicht glauben: Er hat die Titel der Bücher die fehlen und geht davon aus, dass die 3 Bücher aus ihren Packungen rausgerissen und dann nicht mehr zugeordnet werden konnten. A denkt dass alle solche Post die nicht zugeordnet werden kann in einen Lagerraum kommt damit dem Kunden seine Post sobald er sich meldet zurück bekommen kann.
Zusatzinfo: Die Bücher sind aus einer Bibliothek und auch als solche gekennzeichnet und registriert.
A fragt nun seine Experten bei wer-weiss-was um Rat bevor er an den Postschalter geht.
A kann bei der Post einen, respektive drei, Nachforschungsanträge stellen. Kann man, glaube ich, auch online, aber ich finde das Formular gerade nicht auf der Post-Seite.
Falls A Nachforschungsanträge am Schalter stellt, sollte er sich nicht von den Angestellten abwimmeln lassen, die weisen einen nämlich gerne mal ab mit der falschen Angabe, dass man für Bücher- und Warensendungen keine Nachforschungsanträge stellen kann. Kann man aber. Und ich hab schon mehrmals Glück gehabt, dass die Bücher wenige Tage später wieder aufgetaucht sind.
Büchersendungen können übrigens manchmal auch mehrere Wochen Laufzeit haben. Mein Rekord liegt momentan bei 25 Tagen.
abgegeben hat. Sein Freund B sagte ihm er habe keinerlei
Rechte, die Deutsche Post würde keine Gewähr für unversicherte
Post übernehmen.
Viel einfacher. A kann ja noch nicht mal belegen, dass er die Büchersendungen überhaupt bei der Post abgegeben hat. Wie soll da die Post die gewähr für die Zustellung übernehmen.
konnten. A denkt dass alle solche Post die nicht zugeordnet
werden kann in einen Lagerraum kommt damit dem Kunden seine
Post sobald er sich meldet zurück bekommen kann.
Hast Du eine Vorstellungen, welche Mengen die Post jeden Tag bewegt ?
A fragt nun seine Experten bei wer-weiss-was um Rat bevor er
an den Postschalter geht.
Den Weg kann er sich sparen. Da er die Einlieferung nicht belegen kann, wird da niemand etwas unternehmen können.
aus eigener Erfahrung: Immer einen Nachforschungsauftrag stellen. Nicht um die Deutsche Post und deren Angestellten zu nerven, sondern auf Probleme aufmerksam zu machen, denn wenn im gleichen Gebiet immer wieder Postsendungen verschwinden wird da genauer untersucht was schief geht, d.h. da verschickt dann auch mal die Post an sich selber Briefe.
Hallo,
keine rechtliche Antwort, aber meine Erfahrungen als jemand der fast täglich entweder Bücher verschickt oder bekommt:
7 Tage ist noch nichts außerordentlich Ungewöhnliches bei einer Büchersendung (kommt ein bisschen auf die Filiale an), es kann also sein, dass sie noch ankommen.
Wenn nicht, dann auf jeden Fall Nachforschunsantrag stellen, entweder am Schalter Formular geben lassen, online ausfüllen oder hier mal melden (Daten sind vom letzten Jahr, ich weiß nicht, wie aktuell das alles noch ist):
Zentrale Ermittlungsstelle
für Briefsendungen
35031 Marburg
telefonisch zu erreichen unter 01802 - 25 25 50 oder 01802 - 3333
Bitte Absender, Versandanschrift, Absendedatum, Inhalt der Sendung und wenn möglich Postamt angeben, wo die Sendung aufgegeben wurde (alternativ genauer Standort des Briefkastens).
Ich musste einmal einen stellen (war ein Päckchen, die sind ja auch unversichert), der war erfolgreich. Ich kenne auch Leute, die schon für Büchersendungen erfolgreich nachforschen ließen. Also auf jeden Fall mal probieren!
Überraschende Wendung
A hat heute auf Grund des Hinweises des wwwlers Wolfgang den Nachforschungsantrag auf der Seite der Deutschen Post ausgefüllt. Noch am selben Tag hat ihn jemand von der Post angerufen und mit ihm die Angaben zur abhanden gekommenen Sendung auf Richtigkeit überprüft. A war vom Anruf, seiner Zügigkeit und der Höflichkeit des Telefonisten sehr beeindruckt, er hatte am Schalter der Post bisher öfter schlechte Erfahrungen gemacht so dass er sein Bild von der Deutschen Post zumindest teilweise revidieren muss.