Das ist die Theorie!!!
Hallo Pius,
Danke für Deine Antwort. Generell hab ich ihr (Der Mutter) fast dasselbe gesagt. Nur, der Islam - zumindest in diesem Fall bedingt durch die Haltung des Vaters - unterscheidet sich kulturell auch in vielen Äußerlichkeiten: „No Schwein“, Klamottenordnung (nicht ala’ Iran, aber z.B. keine kurzen Röckchen, Bikini) und vor allem gemischte (Jungen+Mädchen)Klassenfahrten. Darauf sollen sie lt. Vater verzichten, aber die Kids haben einfach Spaß dran.
Das geht soweit, daß es eine Zweispaltung der Person gibt. Beim Pappi ist dei Tochter die gehörsame Prinzessin, zieht schon beim Abholen die langen Leggins an um die Blöße zu verbergen …
Und wenn das Wochenende vorbei ist, dauerts 1-2 Tage bis sie wieder alles abgebaut hat.
Und das sind alles Äußerlichkeiten, auf die der Paps besteht, die die geschiedene frau alle mitmachen soll und eigentliche Religion geht dem Vater am A. vorbei.
Und das ist der Humbug!
Es geht in diesem einen Fall eben so eine Art „Befreiung“ von einem Zwang, dem sich die Familie unterworfen hat.
Wesentlich denke ich, sind vor allem die Reaktionen der Umwelt. Kinder die sich auf diese Weise von der anderen in der Schule, auf der Straße absondern, vereinsamen und es kommt zu vielen daraus folgenden Problemen psychischer Natur. Das belegt die Praxis: Die Tochter hat besonders in der Schule Verhaltenstörungen, wird nie zu Kindergeburtstagen eingeladen!
Die andere Möglichkeit, sie auf eine rein islamische Schule zu schicken…
Soweit ich nach diesem Wochenende Informiert bin, versucht die Mutter jetzt mit dem Ex schriftlich zu korrespondieren, da sie am telefon oder im 4 Augen gespräch nach dem ersten Satz wohl nicht mehr zu Wort kommt!
Danke + Gruß,
Michael
PS: Sicher können sich die Kids im umgekehrten Fall auch im Alter von 14 Jahren für den Islam entscheiden.
Hallo ANTJE,
Nach meinen Erfahrungen als Senior, kann dieses Thema
Streit auslösen, deshalb sollte man es nicht mit
Rechtsfragen belasten.
Ich möchte zu folgendem raten:
„Da die Mutter sowieso der zentrale Mittelpunkt für die
Kinder ist, soll sie versuchen nach ihrem Gewissen und
Können die Kinder „christlich“ zu erziehen. Das ist
dadurch möglich, dass man mit „gutem Beispiel“ vorangeht,
damit die Kinder automatisch das nachmachen „wollen“,
was die Mutter vormacht und lebt.“
Das ist vielleicht nicht einfach, aber sehr wirkungsvoll.
Es spielt für das Seelenheil der Kinder KEINE ROLLE
ob sie getauft sind oder nicht, denn keine Kirche
hat das Privileg dass nur ihre Getauften in den
Himmel kommen werden. Das tägliche christliche Leben
entscheidet allein darüber, welchen „Erfolg“ man
einmal am Ende des Lebens hat.
Ferner: Wenn die Mutter unbedingt eine Taufe haben
will, dann soll sie es selbst durchführen. Es gibt
dan Passus einer sog. „Nottaufe“ oder „Begierdentaufe.“
D.h. wenn die Kinder „begierig sind“ getauft zu werden,
dan kann es jeder Erwachsene durchführen. Es muss
also ein freiwilliges Geschehen sein, dem die Kinder
bewusst zustimmen. Ich wiederhole: "Das praktische
Leben mit Jesus Christus unserem Erlöser ist allein
entscheidend.
(Vielelciht kann man das mit befreundeten Mitmenschen
zu einer Feier machen, wen diese bewusst mitleben).
Wen Du Deinen andersgläubigen Mann mit einem solchen
Wunsch konfrontierst, dann kann es zu Streit kommen,
weil südländische Menschen hierin ihr Prestige und
persönlichen Triumph sehen, was mit Willens- oder
Religionsfreiheit nichts zu tun hat. Lass´ also die
Asche zugedeckt, damit kein Feuer entsteht.
Im übrigen haben die Kinder ab dem 14 Lebensjahr
das persönliche Recht sich für eine Konfession selbst
zu entscheiden. Wenn die Kinder wirklich christlich
erzogen sind, sie dürfen auch einen Religionsunterricht
besuchen, dann werden sie eine passende Entscheidung
treffen.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Pius A. Wipfler
[email protected]