Hallo,
man kann ja klagen, wenn man Werbung als diskriminierend empfindet. So weit so gut. Die Frage ist nur, wie das Ergebnis aussehen könnte.
Wenn das Gericht der Ansicht des Klägers ist und die Werbung ebenfalls als diskriminierend empfindet, wird das entsprechende Unternehmen wohl eine Geldstrafe zahlen müssen, oder?
Aber was ist mit dem Kläger? Bringt es ihm auch etwas? Oder ist es ein Fall von „außer Spesen nichts gewesen“? Mit anderen Worten: Hat so eine Klage nur aus ideellen, oder auch aus materiellen Gründen einen Sinn?
Schöne Grüße
Petra
Wenn das Gericht der Ansicht des Klägers ist und die Werbung
ebenfalls als diskriminierend empfindet, wird das
entsprechende Unternehmen wohl eine Geldstrafe zahlen müssen,
oder?
kommt auf den gestellten klageantrag an. das gericht wird über den antrag hinaus nicht entscheiden bzw. darf es nicht…
Aber was ist mit dem Kläger? Bringt es ihm auch etwas? Oder
ist es ein Fall von „außer Spesen nichts gewesen“? Mit anderen
Worten: Hat so eine Klage nur aus ideellen, oder auch aus
materiellen Gründen einen Sinn?
wenn ein (immaterieller) schaden vor einem ordentlichen gericht geltend gemacht wird, dann bekommt den der kläger (soweit die voraussetzungen vorliegen). warum sollte es dem kläger also nichts bringen ?
oder geht es um eine klage vor den strafgerichten wegen beleidigung und der auferlegung einer geldbuße ?
Hallo,
Aber was ist mit dem Kläger? Bringt es ihm auch etwas? Oder
ist es ein Fall von „außer Spesen nichts gewesen“? Mit anderen
Worten: Hat so eine Klage nur aus ideellen, oder auch aus
materiellen Gründen einen Sinn?
wenn ein (immaterieller) schaden vor einem ordentlichen
gericht geltend gemacht wird, dann bekommt den der kläger
(soweit die voraussetzungen vorliegen). warum sollte es dem
kläger also nichts bringen ?
oder geht es um eine klage vor den strafgerichten wegen
beleidigung und der auferlegung einer geldbuße ?
Das ist eine gute Frage, mit der sich juristische Laien etwas schwer tun 
Gemeint war mit der Frage Werbung, die beispielsweise frauenverachtend oder auf andere Weise menschenverachtend ist.
Es gab da z.B. in Spanien mal eine Werbung, bei der jemand aus dem obersten Stock eines Hochhauses gestürzt wurde, weil die Leute seine Jeans haben wollen. Menschenverachtend und geschmacklos. Die Frage ist nur: Wenn man klagen würde, hätte man dann eine Chance auf einen finanziellen Vorteil? Denn es betrifft einen ja nicht persönlich …
Es gibt auch immer wieder einmal frauenverachtende Werbung, z.B. kenne ich eine Werbung, die mit roten Pumps wirbt, an denen Stützrädchen befestigt sind. Da wurde ein Internetportal vereinfacht. Wie sieht es damit aus? Bringt ein Gang zum Anwalt nur ein Verlustrisiko oder auch Gewinnchancen?
Schöne Grüße
Petra
Der Versuch, aus dieser Sache Kapital zu schlagen (und um mehr geht es doch wohl kaum …), ist zum Scheitern verurteilt.
Levay
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Der Versuch, aus dieser Sache Kapital zu schlagen (und um mehr
geht es doch wohl kaum …), ist zum Scheitern verurteilt.
Nein, es geht darum, dass dem Verlustrisiko einer Klage auch eine Gewinnchance gegenüberstehen soll. Wenn es nämlich nur zwei Möglichkeiten gibt, nämlich 1. Verlust und 2. plusminus Null, dann macht man langfristig mit solchen Klagen sicher Verlust.
Und das soll nicht sein, denn dazu fehlt das nötige Kapital.
Es wäre nett, wenn du also hier nicht irgendwelche Dinge in meine Postings hineininterpretieren würdest, die dort nie gestanden haben. Wenn du keine hilfreiche Antwort geben kannst, dann lass es ganz.
Petra
Oh, ich habe doch eine hilfreiche Antwort gegeben. Ich habe dir gesagt, dass die Sache aussichtslos wäre.
Levay
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Die Sache der Verbraucherzentrale oder den Mitbewerbern schildern und die zur Klage bewegen:smile:
MfG
Nikitozzzzz