Guten Tag,
Wie ist die Rechtslage bei einem Tierschutzvertrag. Wenn die angegebene Hunderasse nicht stimmt?
Guten Tag,
Wie ist die Rechtslage bei einem Tierschutzvertrag. Wenn die angegebene Hunderasse nicht stimmt?
Hallo,
worauf möchtest Du hinaus? Soll der Vertrag ungültig werden, weil die Rasse nicht richtig ist? Warum wurde dann der Vertrag unterschrieben?
Bei Mischlingen mit unbekannten Elterntieren ist die Rasseangabe sowieso nur nach bestem Wissen und Gewissen geschätzt, woher soll man es auch wissen. Man beurteilt es nach Phänotyp, Herkunft und Charakter. Viele Mischlinge sind auch keine Nachkommen verschiedener Rassehunde, sondern bereits in der x-ten Generation Mischlinge.
Vielleicht kannst Du mal etwas näher erläutern, um welche Problematik es genau geht.
Gruß,
Myriam
die Rasse ist eine andere als bei Kauf beabsichtigt. Der Vertrag soll Rückgängig gemacht werden. Bei dem Tierschutzvertrag steht drin das die gezahlte Gebühr nicht mehr zurück bezahlt wird.
die Frage ist nun ob man Ansprüche gegenüber der Person hat da falsche Angaben gemacht worden sind.
die Rasse ist eine andere als bei Kauf beabsichtigt.
Wovon reden wir denn hier? Ist die Rasse offensichtlich falsch, oder ist es Interpretationssache? Dackel anstatt Schäferhund? Wer hat die Rasse bestimmt? Warum wurde unterschrieben?
Gruß,
Myriam
Hallo
Die Sache ist die das es eigentlich ein Jack Russel -Chihauhau mix sein sollte. Es aber ein Dackel mix ist.Leider kannte man sich hier nicht aus und hat somit den Tierschutzvertrag bei einer Privatperson unterschrieben.Verschwiegen wurde auch das der Hund aus Polen stammt. Wurde vom TA bestätigt weil ein polnischer Stempel im Impfpass ist.
Danke für die Antworten
Gruß
Dani
Hallo
Die Sache ist die das es eigentlich ein Jack Russel -Chihauhau
mix sein sollte. Es aber ein Dackel mix ist.Leider kannte man
sich hier nicht aus und hat somit den Tierschutzvertrag bei
einer Privatperson unterschrieben.Verschwiegen wurde auch das
der Hund aus Polen stammt. Wurde vom TA bestätigt weil ein
polnischer Stempel im Impfpass ist.
Wie kommst Du darauf, daß es ein Dackelmix ist und nicht der Jack Russelmix? Selbst für erfahrene Tierärzte ist es oft schwer, 100%ig zu bestimmen, wer da alles mitgewirkt hat.
Aber ist das eigentlich nicht auch egal? Man nimmt doch einen Mischlingshund auf, weil er einem gefallen hat, da spielt es doch keine Rolle was alles drin ist.
Es wäre doch herzlos den Hund jetzt wieder zurückzugeben, nur weil nicht genau das drin ist was man gerne hätte.
Solltest Du aber genau das wollen, dann schaff Dir bloß kein Tier mehr an, nicht auch der nächste Hund aus irgendwelchen Gründen Deinen Erwartungen nicht entspricht und wieder ins Tierheim zurückgegeben wird. Das sind Tiere, keine Gegenstände.
In den Impfpass hätte man ja auch selbst gucken können.
Gruß
Tina
Hallo,
Wie ist die Rechtslage bei einem Tierschutzvertrag.
was ist ein Tierschutzvertrag?
Gruß
loderunner (ianal)
Hallo!
was ist ein Tierschutzvertrag?
Das ist ein Kaufvertrag über ein Tier, in dem sich der Käufer zusätzlich verpflichtet, ordentlich mit dem Tier umzugehen.
Hallo!
Wie kommst Du darauf, daß es ein Dackelmix ist und nicht der
Jack Russelmix? Selbst für erfahrene Tierärzte ist es oft
schwer, 100%ig zu bestimmen, wer da alles mitgewirkt hat.
Wir diskutieren hier aber über klar vorgegebene Sachverhalte. Und wenn da „ist“ steht, dann „ist“ das so.
Hallo!
Die Sache ist die das es eigentlich ein Jack Russel -Chihauhau
mix sein sollte. Es aber ein Dackel mix ist.
Da muss man zuerst fragen, ob ein Sachmangel vorliegt, ob man den Hund also zum vertragsgemäßen Gebrauch verwenden kann. Tatsächlich ist es so, dass Chihuahuas seit etlichen Generation darauf gezüchtet werden, sich Hütchen aufsetzen und in Handtaschen stecken zu lassen. Dackel machen so etwas nicht mit. Da man sich aber im Tierschutzvertrag verpflichtet hat, den Hund artgerecht zu halten und ihn nicht zu misshandeln, ist der Dackelmix sogar noch besser geeignet.
Bleibt also die Anfechtung. Die Rasse eines Hundes müsste dann eine verkehrswesentliche Eigenschaft sein. Jetzt ist es so, dass „Jack Russell“ und „Chihuahua“ zwei derzeit top angesagte Rassen sind, deswegen wie bekloppt „gezüchtet“, miteinander gekreuzt und teuer verkauft werden. Der Dackel als traditioneller Jagd- und Gebrauchshund dürfte, wenn nicht reinrassig, da günstiger sein. Nach meiner Ansicht ist die Rasse durchaus verkehrswesentlich und es wäre eine Anfechtung wegen Irrtums möglich, aber vielleicht auch wegen arglistiger Täuschung, wenn der Verkäufer Kenntnis von der Dackel-Eigenschaft hatte.
Verschwiegen wurde auch das
der Hund aus Polen stammt.
Na und? Wenn man weiß, wie es geht, kann man auch einem polnischen Hund deutsche Befehle beibringen.
Hi,
das sehe ich aber nicht so. Es kann durchaus sein, daß der halbblinde Nachbar gesagt hat, es sei nicht der angegebene Mix, deshalb meine - in meinen Augen - berechtigte Nachfrage. Ich kann aus dem geschriebenen nicht erkennen wer auf welcher Grundlage die Rassebestimmung vorgenommen hat.
Gruß
Tina
Huhu!
Ich kann aus dem geschriebenen nicht erkennen wer auf welcher
Grundlage die Rassebestimmung vorgenommen hat.
Das ist auch nicht unsere Aufgabe, ion den vorgegebenen Fällen, mit denen wir uns hier beschäftigen, rumzudeuteln und irgendwelche Aspekte hinzu zu erfinden. Wenn die Ursprungsposterin nun mal den Fall so konstruiert hat, dass der Hund ein Dackelmix ist, dann müssen wir das als gegeben hinnehmen. In juristischen Klausuren ist Sachverhaltsquetsche und -erweiterung ein Kardinalfehler, der dazu führt, dass man nicht mehr mit mehr als drei von achtzehn Punkten rechnen kann.
Hi,
Ich kann aus dem geschriebenen nicht erkennen wer auf welcher
Grundlage die Rassebestimmung vorgenommen hat.Das ist auch nicht unsere Aufgabe, ion den vorgegebenen
Fällen, mit denen wir uns hier beschäftigen, rumzudeuteln und
irgendwelche Aspekte hinzu zu erfinden.
Ich habe nachgefragt, nicht erfunden.
Wenn die
Ursprungsposterin nun mal den Fall so konstruiert hat, dass
der Hund ein Dackelmix ist, dann müssen wir das als gegeben
hinnehmen. In juristischen Klausuren ist Sachverhaltsquetsche
und -erweiterung ein Kardinalfehler, der dazu führt, dass man
nicht mehr mit mehr als drei von achtzehn Punkten rechnen
kann.
Gesetzt den Fall, ein Mandant würde vor Dir sitzen, würdest Du nicht nachfragen, wie er zu der Erkenntnis kommt? Könnte doch sein, das das vor Gericht relevant ist?
Gruß
Tina
P.S. Ich will Dich nicht ärgern, verstehe aber Deine Ausführungen nicht, vielleicht stehe ich ja auch einfach nur auf der Leitung? Bitte nicht böse sein!
Danke! (owt)
-nix-
Holla.
P.S. Ich will Dich nicht ärgern, verstehe aber Deine
Ausführungen nicht, vielleicht stehe ich ja auch einfach nur
auf der Leitung? Bitte nicht böse sein!
Ich denke, er will sagen, dass man im Rechtsbrett überhaupt nicht zu Potte käme, wenn man sämtliche ursprünglichen Angaben noch einzeln per Rückfrage prüft (es sei denn, der UP schreibt ganz offensichtlichen Quark; in diesem Beispiel „Dackel/Blauwal-Mix“).
Es spielt eh keine Geige, weil die Fälle ja fiktiv sind …
Gruß Eillicht zu Vensre
Huhu!
Ich denke, er will sagen, dass man im Rechtsbrett überhaupt
nicht zu Potte käme, wenn man sämtliche ursprünglichen Angaben
noch einzeln per Rückfrage prüft (es sei denn, der UP schreibt
ganz offensichtlichen Quark; in diesem Beispiel
„Dackel/Blauwal-Mix“).
Erst mal das …
Es spielt eh keine Geige, weil die Fälle ja fiktiv sind …
… und das ist der Hauptpunkt. Wir diskutieren hier nicht über Fälle aus dem richtigen Leben. Und wenn dies hier einer wäre und die Fragestellerin käme plötzlich mit der Information daher, dass sie selbst so einen Hund ge- oder verkauft hätte und nun kostenlosen Rechtsrat haben wollte, dann müsste ich als Moderator das alles hier löschen.
Tach,
Ich denke, er will sagen, dass man im Rechtsbrett überhaupt
nicht zu Potte käme, wenn man sämtliche ursprünglichen Angaben
noch einzeln per Rückfrage prüft (es sei denn, der UP schreibt
ganz offensichtlichen Quark; in diesem Beispiel
„Dackel/Blauwal-Mix“).
Ach so.
Es spielt eh keine Geige, weil die Fälle ja fiktiv sind …
Ach stimmt ja, hatte ich vergessen.
Danke Dir.
Gruß
Tina
Am besten den armen Hund im Tierheim abgeben und sich niewieder ein Tier anschaffen. Besser ein Tamagotchi, da stehen die Daten genau auf der Verpackung und da ist es nicht so schlimm, wenn man es einfach zurückgibt.