Guten Tag,
ich bin der Freund der Mutter. Sie hat 1 Kind (2 Jahre alt) und hat das alleinige Sorgerecht. Der Vater hatte letztens auf Umgangsrecht geklagt. Ihm wurde gewährt, dass er das Kind 2 mal die Woche, am Montag und Donnerstag sehen darf. Diese Tage waren fest geregelt.
Damals hat das auch noch mit seiner Arbeit hingehauen (jetzt arbeitet er Schicht). Außerdem konsumiert er Drogen (THC). Auf Grund dessen, erwähnte die Mutter vor Gericht, dass Sie nicht wünscht, dass er mit ihr Auto fährt. Dies ist nicht im Protokoll gerichtlich festgehalten, warum weiss ich auch nicht.
Nun ist meine Frage eigentlich Folgende, kann man irgendwo ersehen, was die Mutter für Rechte gegenüber dem Vater hat?
Ich bin der Meinung er solle einen Arbeitsplan vorlegen. Sie ist der Meinung das darf Sie gar nicht verlangen. Aber Sie muss sich doch auch auf die Termine einrichten können, oder sehe ich das falsch? Sie macht eine schulische Ausbildung und wenn er sagt er holt sie dann und dann ab, dann muss sie sich doch darauf verlassen können.
Aus diesem Grund geraten wir dauernd aneinander, weil ich der Meinung bin, dass das das mindeste ist, dass er den Arbeitsplan am Anfang der Woche (wohnt 2 Häuser weiter) in den Briefkasten werfen kann, sie sieht wann er Frei hat und sie auch mal einen Termin vorgeben kann.
Derzeit ruft er immer an, sagt ab, sagt morgen würde ich sie gerne holen usw. Die Mutter hat auch einen Tagesablauf und kann nicht immer nach seiner Nase tanzen. Ok, das eine ist, dass sie es macht, aber es muss doch irgendwo stehen, was sie für Rechte hat, oder?
Dann meinte Sie noch, dass wenn er sie sehen darf und sie 100 km entfernt wohnen würde müsste sie sie ihm auch bringen… Das stimmt doch nicht, oder?
Er muss doch auch was machen, sie ist doch nicht seine Leibeigene bzw. Kindererzieherin.
Hoffe ihr könnt mir da ein paar Quellen und Antworten geben.
LG Oskar
