Folgender Fall:
Man möchte zu einem günstigeren Telefonanbieter (nenen wir ihn A)wechseln. Da man seine bisherige Telefonnummer behalten möchte kann die Kündigung des alten Vertrages nur über A erfolgen, da sonst eine Portierung der alten Telefonnummer nicht erfolgen kann. Der Antrag wird rechtzeitig gestellt (es sind noch 6 Wochen Zeit bis zur Kündigung). Alles läuft soweit glatt, bis die Mitteilung erfolgt, dass die Portierung und die Auflösung des alten Vertrages erst nach einem Jahr erfolgen kann. Auf Nachfrage wird von A zugegeben, dass die Kündigung verschleppt wurde. Nach Einreichung einer Beschwerde (weil ja nun 2 Verträge gleichzeitig laufen würden) bietet A eine Kulanzkündigung und einen Neuantrag in 1 Jahr an. Dem wird erst mal zugestimmt.
Nun ist der Kunde gezwungen 1 Jahr lang den teureren Anbieter zu behalten. Wäre A nicht verpflichtet Schadensersatz in Höhe der Mehrkosten zu leisten. Eine freundliche Anfrage diesbezüglich wurde übergangen.
Hallo,
Auf Nachfrage wird von A zugegeben, dass die Kündigung
verschleppt wurde.
war denn der Kündigungstermin Teil des Vertrags mit dem neuen Anbieter?
Gruß
loderunner (ianal)
war denn der Kündigungstermin Teil des Vertrags mit dem neuen
Anbieter?
Gruß
loderunner (ianal)
Diese Frage verstehe ich nicht ganz.
Vom neuen Anbieter wurde klar mitgeteilt, dass eine Kündigung des alten Vertrages wegen der Portierung der Telefonnummer nur durch ihn erfolgen kann. Hätte der Kunde selbst gekündigt, wäre eine Portierung ausgeschlossen gewesen. Zu diesem Zweck wurde mit der Auftragsbestätigung ein Portierungsauftrag mitgeschickt, der am darauffolgenden Werktag unterschrieben zurückgefaxt wurde
Hab ich noch vergessen zu erwähnen:
der Auftrag beim neuen Anbieter wurde online erteilt eine Mitteilung über die Kündigungsfrist war dort nicht möglich. Allerdings wurde der Auftrag zu dem Datum gestellt, an dem der Vertrag mit dem alten Anbieter geendet hätte. Im Klartext: der Auftrag wurde am 08.10. zum 16.12. erteilt. Am 16.12 hätte der Vertrag mit dem alten Anbieter enden sollen. Zu kündigen wäre spätestens am 15.11. gewesen.