Guten Tag,
was könnte man tun, wenn man z.B.im Oktober 2009 ein paar sehr teure Stiefel gekauft hätte und nach ein paar Mal tragen mit dem einen Stiefel permanent umknicken würde? 2x den Fuß deswegen gezerrt und mit den Stiefeln nicht mehr laufen könnte, weil innen ein Teil im Stiefel gebrochen wäre (Fachausdruck für dieses Teil?) Die Absätze wären z.B. auch sehr schnell abgelaufen. Man würde reklamieren, der Fachmann hätte angeblich nichts finden können, die Absätze wären normaler Verschleiß. Er würde nur neue Absätze draufmachen und die Stiefel zurückschicken–nur- damit könnte man wirklich nicht mehr laufen, da lebensgefährlich!! Das eigentliche Problem wäre nicht behoben worden.
Welche Möglichkeiten gäbe es?
Danke und viele Grüße
nili
Ich würde dem jemand empfehlen, das Problem nicht als juristisches, sondern als medizinisches Problem anzugehen. So es sich nicht um ausgewiesene Arbeits- oder orthopädische Schuhe handelt, verhindert (oder begünstigt) nichts am Schaft solcher Schuhe das Umknicken. Das passiert durch Absätze und Art der Schuhe. Der Fehler liegt also nicht am Stiefel an sich, sondern daran, sich die Dinger überhaupt gekauft zu haben. Es wäre mir neu, dass der Gesetzgeber den Verkauf von „lebenswidrigen“ Schuhen, auf denen Frau nicht laufen kann, verboten hätte.
Der Grund, warum nach einmaligem Umknicken das jetzt häufiger passiert, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Schädigung des Bandapparates zurückzuführen. Der ist ausgeleiert und man muss erst mal wieder für Festigung desselben sorgen. Das geht nur durch sehr regelmäßiges Training (mind. ein Mal, besser mehrmals täglich!) Aber dazu im Zweifel im Medinzinbrett wirklich mehr.
LG Petra