Stadt führt Leinenzwang ein

Hallo, angenommen eine Stadt möchte urplötzlich aus einem grossen Wiesen- und Waldgebiet -welches direkt an ein Wohngebiet grenzt- plötzlich ein Schongebiet machen, mit einem ganzjährigen generellen Leinenzwang für Hunde, kann man dagegen klagen oder wäre so etwas aussichtslos? Gibt es so etwas wie eine verminderte Lebensqualität für die Bewohner dieses Stadtteiles, die aufgrund der Lage extra dort hin gezogen sind, viele davon Hundebesitzer!? Die Stadt argumentiert, dass dort viel schützenswerte Wildtiere leben wie Fasane, Rebhühner und Hasen allerdings ist das ja schon immer so. Im letzten Jahr ist es in diesem fiktiven Fall einmal vorgekommen, dass der aggressive Hund eines alkoholkranken stadtbekannten Mannes ein Rehkitz totgebissen hat. Dies ist danach nie mehr passiert und davor auch nicht. Der Mann läuft heute noch ohne Maulkorb für seinen Hund rum und hält sich an keine Gesetze.

Dieser Fall ist rein fiktiv, über Antworten würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank!

Hallo,

Hallo, angenommen eine Stadt möchte urplötzlich aus einem
grossen Wiesen- und Waldgebiet -welches direkt an ein
Wohngebiet grenzt- plötzlich ein Schongebiet machen, mit einem
ganzjährigen generellen Leinenzwang für Hunde, kann man
dagegen klagen oder wäre so etwas aussichtslos? Gibt es so

einen gesetzlich geregelten Leinenzwang gibt es in etlichen Gebieten, z.T. in sehr viel strengeren Formen. Mir ist nicht bekannt, dass diese Regelungen gegen berechtige Interessen verstoßen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hundegesetze

etwas wie eine verminderte Lebensqualität für die Bewohner
dieses Stadtteiles, die aufgrund der Lage extra dort hin
gezogen sind, viele davon Hundebesitzer!? Die Stadt

Einen Anspruch auf Lebensqualität haben aber auch die hundelosen Mitmenschen. Obwohl hier in Hamburg Leinenzwang besteht und die Halter verpflichtet sind, die Kacke wegzuräumen, kann man hier nicht ungestört Spazierengehen oder Fahrradfahren ohne ständig von unangeleinten Hunden angesprungen, besabbert oder angegriffen zu werden. Der obligatorische Tritt in die Hundekacke gehört zum Spazierengehen auch dazu.

Das nur mal so als Denkanstoß.

Gruß

S.J.

Hi, ich rede vom platten Land, weite Wiesen, Wälder etc. nicht von einer Millionenstadt. Deinen Unmut teile ich, dennoch ist es mir zu polemisch und unsachlich und wird mir nicht gerecht. Ich leine meinen Hund immer an bei Joggern oder Fahradfahren und räume sogar die Hinterlassenschaften meines Hundes in der Stadt ein. Immerschon.
Grüsse

Einen Anspruch auf Lebensqualität haben aber auch die
hundelosen Mitmenschen. Obwohl hier in Hamburg Leinenzwang
besteht und die Halter verpflichtet sind, die Kacke
wegzuräumen, kann man hier nicht ungestört Spazierengehen oder
Fahrradfahren ohne ständig von unangeleinten Hunden
angesprungen, besabbert oder angegriffen zu werden. Der
obligatorische Tritt in die Hundekacke gehört zum
Spazierengehen auch dazu.

Das nur mal so als Denkanstoß.

Gruß

S.J.

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Hallo,

argumentiert, dass dort viel schützenswerte Wildtiere leben
wie Fasane, Rebhühner und Hasen allerdings ist das ja schon
immer so. Im letzten Jahr ist es in diesem fiktiven Fall
einmal vorgekommen, dass der aggressive Hund eines
alkoholkranken stadtbekannten Mannes ein Rehkitz totgebissen
hat.

es geht nicht nur darum, daß ein Tier gerissen werden könnte, sondern daß die Hunde beim Galopp durch das Unterholz Tiere stören und auch allein schon durch ihren Geruch das Wild in Unruhe versetzen können.

Gruß
Christian

Hi , ja klar und die Hunde sollen ja auch nicht ins Unterholz sondern auf den befestigten Wegen bleiben, aber an der Leine riechen sie ja auch :wink:
Grüsse

Hallo,

ja klar und die Hunde sollen ja auch nicht ins Unterholz
sondern auf den befestigten Wegen bleiben, aber an der Leine
riechen sie ja auch :wink:

natürlich, aber darauf hat sich das Wild wohl eingerichtet - allein schon wegen des fiesen Menschengeruchs. Das ist halt dann der Kompromiß zwischen unberührter Natur und das kontrollierte Genießen der Natur durch den Menschen. Hinzu kommt, daß die Wege im Verhältnis zur Gesamtfläche relativ klein sind, ein unangeleinter Hund recht schnell ein deutlich größeres Terrain durchstreifen kann. Ich hatte übrigens mal das Vergnügen, daß ich mal einen Hund ungefähr 50 Meter über und 100 Meter links von mir kläffen hörte und wenige Sekunden später einem Reh Aug in Aug gegenüberstand, während der Halter des Hundes nicht zu sehen war.

Gruß
Christian

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Hi, ich rede vom platten Land, weite Wiesen, Wälder etc. nicht

Gibt es auch alles in Hamburg.

von einer Millionenstadt. Deinen Unmut teile ich, dennoch ist
es mir zu polemisch und unsachlich und wird mir nicht gerecht.

Zu gut deutsch: Abweichende Meinungen oder Aspekte interessieren mich nicht die Bohne. Nun lebst Du aber nicht alleine auf der Welt sondern es gibt noch ein paar mehr Menschen und Interessen, die es „unter einen Hut“ zu bringen gilt. Da macht es wenig Sinn, abweichende Meinungen kaltschnäuzig als polemisch und unsachlich abzutun.

Was genau würde Dir denn „gerecht“? Wenn Du hier nur aus dem Grund eine Frage stellst um zustimmende und mitleidige Antworten zu bekommen, bist Du hier falsch.

Ich leine meinen Hund immer an bei Joggern oder Fahradfahren
und räume sogar die Hinterlassenschaften meines Hundes in der
Stadt ein. Immerschon.

Schön, dass Du das machst. Wie ich aber bereits schrieb, wird das nicht mal von allen gemacht wenn sogar ein Zwang besteht. Besteht kein Zwang, fühlt sich so mancher Hundehalter sogar im Recht, wenn er seinen Hund nicht daran hindert Personen anzuspringen.

Wenn die gegenseitige Rücksichtnahme nicht von selbst funktioniert, muss der Gesetzgeber halt einschreiten. Das Nichtraucherschutzgesetz ist hier das Paradebeispiel.

Gruß

S.J.

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Hi, in Deiner Antwort spiegelte sich nur eine Menge Hundehass bzw der Hass auf die Besitzer wieder. Meine Frage ob man juristisch dagegen etwas machen könnte wie z.B eine Sammelklage etc hast Du nicht ansatzweise beantwortet. Deine Antwort war nutzlos, Du hast mich damit nur angegriffen. Jetzt wieder. Ich bin als Fachzahnarzt hier jeden Tag mit meinen Antworten hilfreich im Medizinerbrett, ich nehme immer jeden ernst und vor allem bleibe ich freundlich. Will ich einmal eine Auskunft von anderen kommt nur Mist.
Ich bin vor 3 Jahren genau in dieses Haus gezogen in dem ich jetzt wohne, ich habe Schulden deswegen und habe es genossen mit meinen geliebten Hunden direkt hinter dem Haus über die Felder gehen zu können. Genaus ging es vielen hier in der Wohngegend. Dass wir unsere Hunde jetzt nicht mehr frei laufen lassen können stellt für mich von heute auf morgen eine erhebliche Beeinträchtigung dar. Vielleicht kannst Du das nicht nachvollziehen weil Du keine Hunde hast, aber für mich ist es eine Katastrophe. Ich muss jetzt jeden Tag mit dem Auto mehrer Kilometer zu einer ausgewiesenen Hundewiese fahren dass meine Hund mal richtig toben können, wenngleich ich direkt neben der freien Natur wohne. Dafür bin ich nicht hierher gezogen. Ich fühle mich gerade einfach nur hilflos und wollte nur schonmal sondieren ob da überhaupt was geht bevor ich bei einem Anwalt 250 Euro für ne Beratung ausgebe.
Grüsse

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Hallo,

Hi, in Deiner Antwort spiegelte sich nur eine Menge Hundehass
bzw der Hass auf die Besitzer wieder. Meine Frage ob man

Unsinn. Es darf doch aber Menschen geben, die frei laufende Hunde nicht so toll finden. Ich liebe Hunde und bin auch mit Hunden groß geworden. Ich liebe es bloß nicht, wenn mich große unbekannte Hunde versuchen vom Fahrrad zu holen und ich liebe auch keine Hundehalter, die sich, wenn man sie freundlich darum bittet, den Hund doch bitte anzuleinen oder festzuhalten, schlichtweg weigern und einen, so wie Du, als Hundehasser beschimpfen. In Deinen Augen scheint es ja bereits verwerflich, wenn ich im eigenen Interesse die Einhaltung gültiger Regeln erwarte. Wenn sich im Restaurant neben mir jemand eine Zigarette ansteckt, darf und werde ich ihn auch bitten das zu unterlassen. Diese Forderung erhebe ich, weil ich ein persönliches Interesse daran habe und das Recht auf meiner Seite steht. Ich bin dann auch kein Raucherhasser.

juristisch dagegen etwas machen könnte wie z.B eine
Sammelklage etc hast Du nicht ansatzweise beantwortet. Deine

Auch Unsinn. Ich habe bereits geschrieben, dass Leinenzwang inzwischen eine übliche Regelung ist, die von etlichen Ländern, Städten und Gemeinden praktiziert wird. Wäre diese auf dem Klageweg zu kippen, wäre das zumindest im Einzelfall längst geschehen. Ich sähe auch überhaupt keine Grundlage, auf derer eine Klage beruhen sollte. Es gibt eben kein grundgesetzlich garantiertes Recht auf freien Auslauf für den eigenen Bello vor der eigenen Haustür.

Sammelklagen gibt es in Deutschland im übrigen nicht.

Antwort war nutzlos, Du hast mich damit nur angegriffen. Jetzt

Stimmt auch nicht. Ich habe Dich nicht angegriffen. Ich habe lediglich angeregt, mal darüber nachzudenken, dass es Interessen und Gegeninteressen gibt. Diese gilt es in einem Rechtsstaat gegeneinander abzuwägen. Das genau tust Du aber nicht. Du berücksichtigst nur Deine eigenen Interessen.

wieder. Ich bin als Fachzahnarzt hier jeden Tag mit meinen
Antworten hilfreich im Medizinerbrett, ich nehme immer jeden
ernst und vor allem bleibe ich freundlich. Will ich einmal
eine Auskunft von anderen kommt nur Mist.

Wo war ich unfreundlich?

Ich bin vor 3 Jahren genau in dieses Haus gezogen in dem ich
jetzt wohne, ich habe Schulden deswegen und habe es genossen

Nun ist es aber nicht so, dass man mit einem Haus auch das Umland und die Vorschriften mit erwirbt. Nichts ist beständiger als der Wandel. Man kann einfach nicht erwarten, dass immer alles so bleibt, wie es ist.

mit meinen geliebten Hunden direkt hinter dem Haus über die
Felder gehen zu können. Genaus ging es vielen hier in der
Wohngegend. Dass wir unsere Hunde jetzt nicht mehr frei laufen
lassen können stellt für mich von heute auf morgen eine
erhebliche Beeinträchtigung dar. Vielleicht kannst Du das
nicht nachvollziehen weil Du keine Hunde hast, aber für mich

Aber selbstverständlich kann ich das nachvollziehen. Das ist sicher extrem ärgerlich. Aber es gibt zig andere Beispiele bei denen es so oder ähnlich ablief. Keiner möchte eine Autobahn oder ein AKW vor der Haustür, andere klagen gegen die Einrichtung von Kindergärten in der Nachbarschaft, die Gastwirte, die gerade für viel Geld Raucherräume errichtet haben und diese jetzt schließen müssen etc. etc. Jede Regelung bedeutet für einzelne eine Einschränkung und wird subjektiv als ungerecht empfunden. In einer Gemeinschaft kann man es aber nicht allen recht machen. Vielleicht empfanden in der Vergangenheit Spaziergänger, die sich in dem Gebiet aufhielten, die Anwesenheit der frei laufenden Hunde als ungerecht.

ist es eine Katastrophe. Ich muss jetzt jeden Tag mit dem Auto
mehrer Kilometer zu einer ausgewiesenen Hundewiese fahren dass
meine Hund mal richtig toben können, wenngleich ich direkt
neben der freien Natur wohne. Dafür bin ich nicht hierher
gezogen. Ich fühle mich gerade einfach nur hilflos und wollte
nur schonmal sondieren ob da überhaupt was geht bevor ich bei
einem Anwalt 250 Euro für ne Beratung ausgebe.

Zum einen frage ich mich natürlich, welcher Anwalt bei so einer Sache 250 Euro verlangt, zum anderen frage ich mich, warum hier gleich die juristische Keule geschwungen werden muss. Man kann es ja durchaus mal über den politischen Weg versuchen. Wenn es tatsächlich eine unsinnige Regelung ist, kann man da sicher etwas machen.

Aber: „Vor der Tür“ ist der Einfluss der Anlieger sehr begrenzt und rein subjektiv wird sich immer eine Gruppe von bestimmten Regelungen ungerecht behandelt fühlen.

Deine Aussage, „Will ich einmal eine Auskunft von anderen kommt nur Mist“ bestätigt meine Vermutung, dass Du eigentlich nur Antworten erwartest, die Dir ins Konzept passen. Man muss aber auch damit leben können, dass man Antworten bekommt, die mit der eigenen Meinung nicht deckungsgleich sind und die nicht zum Inhalt haben, dass Du 100%ig im Recht bist und den Leinenzwang durch eine Klage locker kassieren kannst.

Gruß

S.J.

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Hi Christian,

zur rechtlichen Seite deines Anliegens kann ich mangels Sachkenntnis nichts sagen.

In meiner Stadt ist es allerdings letztes Jahr zu einer ähnlichen Situation gekommen, als nach Beschwerden eines Schäfers auf den Flusswiesen der Leinenzwang eingeführt wurde.

Bei uns hat sich dann schnell ein Verein gegründet, der bei der Stadt das Anliegen der Hundebesitzer vertreten hat. Im Dialog zwischen Schäfern, Hundebesitzern und Stadtvertretern wurde dann nach monatelangen Verhandlungen ein Kompromiss gefunden, mit dem alle zufrieden sind.

Ich kann dir nur raten, dich mit den anderen Betroffenen zusammenzuschließen und das Gespräch mit der Stadtverwaltung zu suchen. Wenn das Flurstück so groß ist, wie du sagst, ließe sich vielleicht der Leinenzwang zumindest in einem abgegrenzten Teilstück aufheben?

Viele Grüße,

lemmy

PS: Weitere Diskussion zu diesem Aspekt des Themas wohl besser im Haustierbrett.

Hi,

das Problem ist wohl, dass viele ihre Hunde nicht richtig erziehen.

Ich will ja jetzt nicht prahlen. Aber ich bekam meinen Hund von einem Reh zurückgepfiffen, und konnte meinen Hund auch stundenlang allein im Zimmer mit Fressen lassen. Bevor er nicht das ok bekam, rührte er das Fressen nicht an. Das ist aber harte Arbeit und klappt vielleicht auch nicht mit jedem Hund … äääh Menschen.

Und solange die Menschen ihren Hund aus rein egoistischen Gründen, als Prestige- oder Freizeit- und Gesellschaft- oder Zeitvertreibobjekte betrachten, ohne wirklich Zeit und Arbeit reinzustecken, wird es immer Konflikte mit den Mitmenschen und der Natur geben.

Bedanke dich bei den zahlreichen gedankenlosen und gleichgültigen Hundehaltern, die sich nicht darum scheren, dass ihr Hund horcht, sondern Sklaven ihrer eigenen Bedürfnisbefriedigung sind.

Ich bin sehr tierlieb, aber der Mensch kommt für mich dennoch an erster Stelle. Ein Hund ist ein domestiziertes Wildtier und daher dafür da um zu gehorchen. Er kann dabei trotzdem ein glückliches Leben mit seinem Hernn und Gebieter führen. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Ist halt meine Meinung, auch wenn die einigen sicher nicht passt :wink:

TM

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Hi,
Du malst hier ja ein ganz düsteres Bild von Hunden…
Sie holen die Menschen von den Fahrrädern, sabbern und greifen Dich an oder springen an Dir hoch und wenn Du höflich den Besitzer bittest den Hund anzuleinen weigert er sich und beschimpft Dich als Hundehasser. Ganz ehrlich, so etwas kenne ich nicht.
Ich rede nicht von einem Stadtpark oder einer Wiese in einer Stadt. Ich wohne auf dem platten Land, in einem kleinen Ort. Ich bin selber für einen Leinenzwang in jeder Ortschaft, in jedem Park etc das ist keine Frage, nur da wo ich jetzt wohne, bin ich extra hingezogen, dass ich ungestört meine Hunde laufen lassen kann. Ich habe seit 2 Monaten keinen Jogger oder Fahradfahrer gesehen (!) aber bei jedem Spaziergang andere Hunde. Das sind alles fette Familiehunde und die Halter leinen die Hunde immer in der Brutzeit an. Auch wenn Jogger kommen, dann halten die Besitzer der Hunde die spielen wollen diese auch immer fest. Hier wohnen keine Unterschichtendeppen, die ihr kleines Ego durch einen gefährlichen Hund aufwerten wollen. Nur dieser eine stadtbekannte Idiot hat einen gefährlichen Hund, der hat auch letztes Jahr das Rehkitz gerissen und es gab Zeugen aber er streitet alles ab. Er wurde seit dem mehrere Male wieder ohne Leine und Maulkorb (sein Hund hat Maulkorbzwang) gesehen aber es passiert einfach nichts. Natürlich war darüber in der örtlichen Presse zu lesen und jetzt machen hier die Dorfpolitiker einen auf wichtig und geben einen generellen Leinenzwang raus. Dieser Typ wird weiterhin ohne Leine rumlaufen aber wir anständigen Bürger müssen den Preis dafür bezahlen. Hier gab es in den letzten Jahren NIE Vorfälle, jeder kennt hier jeden und Jogger, Fahradfahrer, NordicWalker und Hunde kamen immer super miteinander aus. Hier ist es dünn besiedelt, weite Flächen etc und genug Platz für alle, kein Tiergarten wie in Berlin der völlig zugekotet ist und den tausende Menschen zum Joggen etc benutzen wollen. Natürlich muss da einen Leinenzwang sein, bin ich absolut Deiner Meinung, aber wir wohnen hier sehr dörflich um es nett zu formulieren. Ich habe auch kein Problem damit, dass mir eine Antwort nicht in mein Konzept passt, ich ärgere mich nur wenn ich eine sachliche Frage stelle und nur persönliche Meinungen bekomme, denn die helfen mir in dem Moment ja nicht weiter. Ich bekomme den Eindruck, dass in Deutschland generell immer mehr reguliert wird. Wo soll ich denn noch hin mit meinen Hunden? Muss ich mir einen eigenen Bauernhof kaufen um sie nicht anleinen zu müssen oder nach Kanada auswandern?
Das was Lemmy geschrieben hat halte ich für einen guten Vorschlag…
Gruss

Hallo Christian,

wieso ist das eine Katastrophe, den Hund ein paar Kilometer weiter herumtoben zu lassen? Allenfalls eine doch angesichts des Umstandes, dass man eher selten zum Privatvergnügen der Hundehaltung gezwungen wird, relativ überschaubare kleine Einschränkung der persönlichen Bequemlichkeit.

Hier in Berlin/Neukölln wimmelt es von Hunden und die Halter, mit denen ich freundschaftlichen Umgang pflege, setzen ihre Lieblinge ins Auto und kutschieren diese in das etwa 10min Fahrzeit entfernte Waldgebiet.

Ich selbst hatte 14 Jahre lang einen konzertflügelartigen Doggenmischling, der bis zu seinem Rentenalter sehr viel Auslauf benötigte. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, ihn unerlaubt ohne Leine seinem enormen Bewegungsdrang nachgeben zu können.

Da ich nie ein Auto besessen hatte, fuhr ich täglich mit der S-Bahn ein paar Stationen oder leinte ihn halt für die ersten 45min Fußweg an. So 2,5h täglich sollte ohnehin jeder Hundehalter einplanen auslauftechnisch.

Und dass ein Anwalt nicht 250€ für eine Erstberatubg berappt, weisst du ja schon von S.J.

Herzlichen Gruß

Annie

Also nun mal zu Sache selbst:

Meine Frage ob man
juristisch dagegen etwas machen könnte

Kann man, man kann gegen die Satzung vorgehen.

wie z.B eine
Sammelklage

Eine „Sammelklage“ gibt es (mit ganz wenigen hier nicht einschlägigen Ausnahmen) in Deutschland nicht. Man kann aber allein klagen.

Ich bin vor 3 Jahren genau in dieses Haus gezogen in dem ich
jetzt wohne, ich habe Schulden deswegen und habe es genossen
mit meinen geliebten Hunden direkt hinter dem Haus über die
Felder gehen zu können. Genaus ging es vielen hier in der
Wohngegend. Dass wir unsere Hunde jetzt nicht mehr frei laufen
lassen können stellt für mich von heute auf morgen eine
erhebliche Beeinträchtigung dar.

Ja, deshalb greift eine Leinenpflicht, so wie jedes andere Ge- oder Verbot in die allgemeine Handlungsfreiheit des Art. 2 Abs. 1 GG ein.

Das ist allerdings gerechtfertigt, so es hierfür sachliche Gründe gibt. Der Naturschutz ist so ein Grund. Hierbei hat die Gemeinde auch einen weiten Ermessensspielraum, da es auch Teil ihrer politischen Aufgabe ist, solche Entscheidungen zu treffen.

Es treffen daher hier aufeinander:

  1. Allgemeine Handlungsfreiheit des Hundehalters und Interesse des Tieres an leinemlosen freien Laufen.

  2. Interesse des durch den Leinenzwang geschützten Rechtsgutes.

Wie gesagt, besteht hier ein weiter Ermessensspielraum der Gemeinde und das Interesse, an einem bestimmten Ort Hunde frei laufen zu lassen, wird in der Praxis nicht sonderlich hoch von den Gerichten gewertet. Insofern verstoßen derartige Satzungen, so sie nicht völlig willkürlich erlassen werden, idR. nicht gegen geltendes Recht. Es gibt hier keinen Bestandsschutz oder ähnliches.

Es gibt auch das politische Mittel des Bürgerbegehrens, da stellt sich (wie bei der Wahl der Gemeindevertretung, die die Satzung erlassen hat, auch) die Frage der Mehrheit. Es ist primär schlicht eine eher politische, denn eine rechtliche Frage.

Gruß
Dea

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Danke
super Antwort!

Hallo,

Du malst hier ja ein ganz düsteres Bild von Hunden…
Sie holen die Menschen von den Fahrrädern, sabbern und greifen
Dich an oder springen an Dir hoch und wenn Du höflich den
Besitzer bittest den Hund anzuleinen weigert er sich und
beschimpft Dich als Hundehasser. Ganz ehrlich, so etwas kenne
ich nicht.

sicher. Wenn Du so was nicht kennst, kann es so etwas nicht geben und ist reine Propaganda…

Das was Lemmy geschrieben hat halte ich für einen guten
Vorschlag…

Zitat aus meinem Beitrag "zum anderen frage ich mich, warum hier gleich die juristische Keule geschwungen werden muss. Man kann es ja durchaus mal über den politischen Weg versuchen. Wenn es tatsächlich eine unsinnige Regelung ist, kann man da sicher etwas machen.

Aber da Du mich gleich als Hundehasser qualifiziert hast, sind solche Tipps von mir natürlich abwegig, von anderen ganz klasse.

S.J.

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Hi

Du malst hier ja ein ganz düsteres Bild von Hunden…
Sie holen die Menschen von den Fahrrädern, sabbern und greifen
Dich an oder springen an Dir hoch und wenn Du höflich den
Besitzer bittest den Hund anzuleinen weigert er sich und
beschimpft Dich als Hundehasser. Ganz ehrlich, so etwas kenne
ich nicht.

sicher. Wenn Du so was nicht kennst, kann es so etwas nicht
geben und ist reine Propaganda…

nein aber wie Du es schreibst ist es reine Polemik. Alle Hunde werden verallgemeinert und als schlimme sabbernde, anspringende und vom Fahrad reissende Bestien beschrieben. So ein Unsinn…

Das was Lemmy geschrieben hat halte ich für einen guten
Vorschlag…

Zitat aus meinem Beitrag "zum anderen frage ich mich, warum
hier gleich die juristische Keule geschwungen werden muss.
Man kann es ja durchaus mal über den politischen Weg
versuchen. Wenn es tatsächlich eine unsinnige Regelung ist,
kann man da sicher etwas machen.

Aber da Du mich gleich als Hundehasser qualifiziert hast, sind
solche Tipps von mir natürlich abwegig, von anderen ganz
klasse.

S.J.

Deine ersten Statements zu meiner Frage empfand ich als wirres Geschreibsel voll von eigener Meinung aber ohne fachliche Kompetenz, erst als ich das bemängelt habe hast Du versucht inhaltlich wichtige Dinge zu schreiben. Lemmy hat es gleich sachlich und nüchtern geschrieben. Es tut mir leid, dass Du als erwachsener Mann jetzt darüber beleidigt bist, dass ich Deine Leistung offensichtlich nicht genügend würdige.
Belustigte Grüsse

Das ungeschriebene Gesetz der Foren besagt…
dass, wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen, man die Richtung wechselt und persönlich und beleidigend wird.

*PLONK*

nein aber wie Du es schreibst ist es reine Polemik. Alle Hunde
werden verallgemeinert und als schlimme sabbernde,
anspringende und vom Fahrad reissende Bestien beschrieben. So
ein Unsinn…
Deine ersten Statements zu meiner Frage empfand ich als wirres
Geschreibsel voll von eigener Meinung aber ohne fachliche
Kompetenz, erst als ich das bemängelt habe hast Du versucht
inhaltlich wichtige Dinge zu schreiben. Lemmy hat es gleich
sachlich und nüchtern geschrieben. Es tut mir leid, dass Du
als erwachsener Mann jetzt darüber beleidigt bist, dass ich
Deine Leistung offensichtlich nicht genügend würdige.
Belustigte Grüsse

:smile:
Erst mal möchte ich Dir dazu gratulieren, dass Du immer 1 Minute nach Deinen Postings schon ein Sternchen bekommst :smile:
Ein Schelm wer böses dabei denkt :wink:
Wo habe ich denn Dich bitte beleidigt?
Das Wort wirr? Du bist allen Ernstes ein erwachsener Mann und Jurist und fühlst Dich von einem Wort wie wirr in Bezug auf Deine laxen ersten Posting beleidigt? Wie kann man denn da überhaupt noch als Jurist arbeiten? Ich wundere mich auch dass Du offensichtlich an einem Sonntag abend nichts besseres zu tun hast als immer wieder meinen Thread aufzusuchen um mir Deine Ergüsse mitzuteilen.
Von allen Deinen Antworten, war in lediglich einer einzigen für mich etwas, was mir geholfen hat und dass hat Lemmy schon geschrieben.
Find ich irgendwie beeindruckend…

Erst mal möchte ich Dir dazu gratulieren, dass Du immer 1
Minute nach Deinen Postings schon ein Sternchen bekommst :smile:
Ein Schelm wer böses dabei denkt :wink:

Du denkst falsch, wenn Du was böses denkst. Das Sternchen kam von mir. Und es war kein Versehen.
Gruß
loderunner