Hündin hatte über Monate eitrigen Ausfluß, Tierärztin entschied
ohne Ultraschall auf Entfernung der Gebährmutter. Nach der OP keine
wirkliche Besserung, im Gegenteil selbst das Kotabsetzen war mit
Schmerzen verbunden und weiterhin eitriger Ausfluß.
Nach 14 Tagen war der Hundehalter beruflich in einer anderen Stadt,
die Hündin konnte plötzlich auch kein Wasser mehr lassen, war unbeschreiblich aufgebläht. Nachts zum Notdienst. Tierarzt meinte,
einschläfern oder Not-Op. Beim Ultraschall wurde ein fast fausgroßer!!
Tumor entdeckt. Dieser drückte auf den Darm und die Blase. Darm war nahezu verschlossen und Blase prall voll und schon an 2 Stellen gerissen. Die Hündin hat die OP Gott sei Dank überstanden und der Tumor
war gutartig.
Nun meine Fragen:
Wie sieht es rechtlich aus, da die Tierärztin wohl nicht genau untersucht hat und doch mehr auf Verdacht die Gebärmutter entfernt hat.
Die Hündin kann ganz klar keine Welpen mehr bekommen. Die Hündin wäre fast gestorben. Kann man die Kosten für die zweite OP von der Ärztin einfordern, oder ihre Rechnung eben nicht bezahlen, denn diese war ja sinnlos. Gibt es Schmezensgeld für Hunde bzw. duch menschl. Versagen zugefügte Schmerzen?
Hoffe mal auf euer Wissen oder Tipps wo man das nachlesen könnte.
Danke euch,
Gruß Karin