Hallo,
Mal angenommen, A hat genug davon, Woche ein, Woche aus die
Straßen zu kehren. Gründe uA: Wozu? Was hat A davon? Warum
machts die Stadt nicht selber wenn sie es so unbedingt will?
Die Straßen werden z.B. von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung gereinigt (z.B. mit Kehrmaschinen).
Die Gehsteigreinigung hat die Stadtverwaltung eben meistens den Anliegern überlassen (weil die Stadtverwaltung nicht alles machen kann).
Die Anlieger geben diese Verpflichtung dann meistens an ihre Mieter weiter.
Wie kann A sich von dieser Pflicht befreien?
Gar nicht, außer man ist alt und gebrechlich und hat nen kulanten Vermieter oder Nachbarn die das mit erledigen.
Oder hat A ein
Recht, dagegen zu Klagen? Wenn ja mit welchen erfolgschancen?
Recht zu klagen, hat man gegen alles. Erfolgchancen???-wenig bis keine würde ich schätzen
Warum muss es überhaupt getan werden?
Die Städte und Gemeinden haben Straßenreinigungsverordnungen erlassen.
Als Beispiel:
Das Stadtgebiet Nürnberg ist in zwei sogenannte Zwangsreinigungsgebiete aufgeteilt:
Im Zwangsreinigungsgebiet A übernehmen die Mitarbeiter des SÖR die Reinigung der Fahrbahnen, Gehwege und Plätze. Die Anlieger sind hier von ihrer Reinigungspflicht entbunden, müssen dafür aber Straßenreinigungsgebühren (für Gehweg- und Fahrbahnreinigung) entrichten.
Im Zwangseinigungsgebiet B reinigt SÖR die Fahrbahnen soweit dies mit Großkehrmaschinen möglich ist, nicht aber die Gehwege. Für die Sauberkeit der Gehwege sind hier – wie auch im restlichen Stadtgebiet - die Anlieger zuständig. Im Reinigungsgebiet B fallen für die Anlieger lediglich Gebühren für die Reinigung der Straße an.
Im Stadtgebiet außerhalb der beiden Reinigungsgebiete A und B sind die Anlieger selbst für die Reinigung der Fahrbahnen, Plätze und Gehwege verantwortlich.
http://www.nuernberg.de/imperia/md/soer/dokumente/so…
Gruß von Sid