Neuer Name, Kündigung abgelehnt da neuer Name?

Hallo alle zusammen,

mal eine Frage:

Frau A ist Kunde bei einem Internetdienstleister seit 1999.
Sie heiratet Herrn B und heißt jetzt Frau B. Im Jahr 2008
kündigt Frau B jetzt mit ihrem neuen Namen (Faxbestätigung
liegt vor).

Im Jahr 2010 wechselt Frau B ihre Bankverbindung. Mitte 2010
erhält Frau B einen netten Brief von einem Inkassobüro sie möge
doch bitte die offene Summe für die Internetdienstleistung bezahlen.

Frau B prüft nach und stellt fest, dass Sie im Jahr 2008 bereits gekündigt hat. Sie setzt sich nun mit dem Internetdienstleister in Verbindung. Dort erhält Sie die Antwort. Das diese Kündigung nicht angenommen wurde, da Sie mit den Namen Frau A. unterzeichnet wurde.
Sie wurde jetzt gebeten, eine Heiratsurkunde einzureichen, damit der
Fall erneut geprüft werden kann.

Frage:

  • Muss Frau B. jetzt erneut kündigen?
  • Muss Frau B. die Rechnung + Inkassokosten jetzt bezahlen?
  • Hat Frau B. rechtlich die Möglichkeit gegen diesen Fall vor zu gehen (Faxbestätigung von 2008 liegt vor)?

Danke für die Antworten.

Hallo,

hat den Frau B. bei der Kündigung alle Daten wie Kundennummer, Bearbeitungskennzeichen o. ä. angegeben, die nachvollziehen lassen, dass Frau B. die frühere Frau A. ist?

Gruß
Ingrid

Hallo,

ja Frau B. hat Kundennummer, sowie die Domainname (um die es geht) in die Kündigung geschrieben. Leider nicht das sich der Name geändert hat oder eine Info das sich der Name geändert hat.

Der Anbieter „hat dann angeblich“ eine ablehnung an die Adresse von Frau A. geschickt, dass die Kündigung wegen des falschen Namen nicht möglich sei.

Frau A: bzw. B. hat aber NIE ein schreiben bekommen.

Danke für die Antwort

Hallo,

ich würde dann in einem solchen fiktiven Fall völlig cool bleiben. Sollen sie doch beweisen, dass der Frau A. oder B. die Ablehnung zugegangen ist.

Wenn jetzt eine Kopie der Heiratsurkunde zum Anbieter gegangen ist, würde ich mich schlafend zurücklehnen.

Aufwachen würde ich erst, wenn ein Mahnbescheid kommt. Dem muss man nämlich rechtzeitig widersprechen.

Die Drohgebärden solcher obskurer Unternehmen, verlaufen meist im Sand. Selbst ordentliche Firmen versuchen nicht selten abspringende oder nicht funktionierende Kunden ins „Boxhorn“ zu jagen.

Wenn man sich nicht jagen lässt, ist der Spuk in vielen Fällen meist schon vorbei.

Gruß
Ingrid