Hallo!
Ich bin derzeit Zivildienstleistender und werde diesen im Juni beenden.
Heute war ich bei meinem Arbeitgeber und er offerierte mir, dass meine Stelle nicht mehr existiert.
Er bietet mir allerdings eine Stelle am Band, Zweischichtbetrieb, Akkord und entsprechend mehr Bezahlung an.
Vorher habe ich in der Qualitätssicherung als Kontrolleur gearbeitet und hatte auf der Stelle eine festen Vertrag. (also nicht irgendwie ausgeliehen oder so)
Der eigentliche Arbeitsvertrag (ist ein großes Unternehmen) sagt allerdings, dass ich auch bereit bin Schichtarbeit (was er bei jedem Arbeiter tut) zu leisten.
Da ich ja noch recht jung bin und mich nicht auf meinem derzeitigen Facharbeiterlevel ausruhen möchte, besuch ich derzeit die Fachoberschule.
Diese werde ich aber Ende Mai beenden.
Danach sollte eigentlich ein Berufsbegleitendes Studium folgen (logisch, sonst hätte ich das Abi ja auch nicht machen brauchen).
Dieses Vorhaben war meinem Arbeitgeber bzw. dem QS-Bereichsleiter bewusst im positiven Sinne. Er war also nicht abgeneigt.
Was noch dazu kommt ist, dass wir in unserem Team drei Personen waren.
Ein Sachbearbeiter, zwei Prüfer. Einer der Prüfer war ich und der andere ist kurz nach mir in Vorruhestand gegangen und wurde auch wieder ersetzt.
So. Jetzt wo ich meine derzeitige Lage erläutert habe, meine Frage.
Laut Gesetz darf mir als Zivildienstleistender kein Nachteil entstehen durch meinen Dienst.
Wie kann man denn jetzt einen schlechteren Arbeitsplatz definieren?
Ich meine Schichtzulage ist ja wohl selbstverständlich, der höhere Lohn kann es ja wohl dann nicht sein, oder?
Habe ich eventuell einen Anspruch auf den Arbeitsplatz des Nachfolgers meines ehemaligen Kollegen?
Mir wird im Moment auf diese Weise meine ganze Zukunftsplanung über den Haufen geworfen…was soll ich tuen?
Vielen Dank erst einmal für das geduldige Lesen und für Eure Antworten…
Gruß Mike