Bußgeld

Guten Tag,

vor vier Wochen habe ich ein Bußgeld in Höhe von DM 80.- (+ 1 Punkt) bezahlt, da ich auf der Autobahn 25km zu schnell war und gemessen wurde.

Heute wurde ich innerorts (NRW) mit 21km zu schnell gemessen, ich weiß nicht, welche Strafe mich erwartet.

Was muß ich wohl zahlen? Muß ich davon ausgehen, ein Fahrverbot zu bekommen? Wann würde ich ein Fahrverbot erhalten?

Lohnt es sich bei o.g. Vergehen einen Anwalt einzuschalten?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.

MfG
Ralf W.

Tach auch,

vor vier Wochen habe ich ein Bußgeld in Höhe von DM 80.- (+ 1
Punkt) bezahlt, da ich auf der Autobahn 25km zu schnell war
und gemessen wurde.

Heute wurde ich innerorts (NRW) mit 21km zu schnell gemessen,
ich weiß nicht, welche Strafe mich erwartet.

Ich gehe davon aus, dass du nicht mehr in der Probezeit bist.
Wenn die 21 km/h nach Abzug der Toleranz waren, so musst du mit 100,- DM + Gebühren und Auslagen sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.
Fahrverbot gibt es bei Überschreitungen innerorts ab 31 km/h und außerorts ab 41 km/h.
Wer einmal 26 km/h (oder mehr) zu schnell fährt und sich dann innerhalb eines Jahres NACH RECHTSKRAFT DES BUSSGELDBESCHEIDES das gleich nochmal erlaubt, muss ebenfalls mit einem Fahrverbot rechnen.

Lohnt es sich bei o.g. Vergehen einen Anwalt einzuschalten?

Wozu? Wenn du es warst: Zahle und lerne (nichts anderes soll ein Ordnungswidrigkeitenverfahren bewirken)

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.

Gern geschehen.

Gruß
HaWeThie

du hast unverschämtes glück!!
und zwar das du diese taten in einer bananenrepublik begangen hast.
in vielen anderen ländern wärest du nicht mit so einem blauen auge davon gekommen.
reiss dich in zukunft zusammen, dann brauchst du auch nicht zu jammern.
wenn ich der kaiser von deutschland wäre, würde ich dir den lappen 1 jahr wegnehmen! das meine ich ernst, denn es kann doch nicht sein mit mehr als 20 durch die ortschaft zu fegen und dann hier nach ratschlägen zu suchen.
aber leider bin ich es nicht.

meines erachtens wird in brd dies allzu als bagatelle bestraft.
und wenn sie dich innerhalb so kurzer zeit zweimal erwischen, kann sich auch im übrigen jeder richter hochrechnen wie oft du in wirklichkeit bretterst ohne das dich verkehrsregeln interessieren.
das erleichtert ihm ungemein rückschlüsse über deine charakterlichen fähigkeiten ein fz zu führen zu schliessen

hoffentlich darfst du nun 1 monat busfahren
das haben wir gern, erst rasen dann jammern. wie sieht es aus wenn du den anwalt sein lässt und einmal zivilcourage zeigst und mal mit dem bus fährst?

Richtig!
Es macht natürlich Spaß, sich über Bestrafungen, Buße, Reue u.ä. zu ereifern, klar. Ich fahre im Jahr ca. 120.000 km, habe noch nie einen Unfall gebaut oder zu vor Punkte u.ä. kassiert. Ich fahre also pro Jahr mehr als andere in 5 Jahren - und das rein beruflich. Durch meine Tätigkeit werden pro Jahr ca. 100 neue Arbeitsplätze im Handwerk geschaffen, von dem Steueraufkommen und ähnlichen positiven Effekten zu schweigen. Mit dem Omnibus oder ein Jahr ohne Führerschein ist das kaum zu schaffen.
Wenn diese Radarkontrollen dort durchgeführt würden, wo es Sinn macht (Schulen etc.), wäre das o.k.; jedoch auf vierspurigen Einfallstraßen in Großstädten, ohne Gefahrenpotential, kann dies nur als kommunale Einkommensquelle nebst Schikanen betrachtet werden.

Für jemanden (insbesondere Beamte und öff. Angestellte) der den ganzen auf seinem Stuhl sitzt und lediglich zu Geburtsatagen oder Dienstjubiläen geblitzt wird, ist es natürlich einfach über Menschen zu urteilen, die Geld und Umsatz machen müssen, auch wenn er ggf. von denen gut lebt.

MfG
Ralf W.

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Dafür gibt´s …
Hallo Ralf,

… von mir ein Sternchen.

Gruß

Friedrich

*derauchohnepunktemitfühlenkann*

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Und Du kriegst …
keines *gggg*

Hallo Clown-Lolek,

mit was verdienst denn Du Dein Geld?

Ich denke nicht im Aussendienst (eine Vermutung von mir/korrigier mich wenn es anderst ist).

Aber generell bin ich schon froh das Du nicht der Kaiser von Deutschland bist (lebst ja sowieso in der Schweiz).

Also mir ist so jemand von seiner charakterlichen Seite lieber auf der Straße als mancher Autofahrer mit 15.000 km/Jahr.

Gruß

Friedrich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nicht richtig
Hallo Ralf,

Es macht natürlich Spaß, sich über Bestrafungen, Buße, Reue
u.ä. zu ereifern, klar.

Das war nicht unbedingt nötig, ok.

Ich fahre im Jahr ca. 120.000 km, habe

noch nie einen Unfall gebaut oder zu vor Punkte u.ä. kassiert.

Nach den zwei Blitzen binnen kurzer Zeit jetzt und dem Inhalt dieses Postings scheint das auf ziemliches Glück zurückzuführen zu sein.

Ich fahre also pro Jahr mehr als andere in 5 Jahren - und das
rein beruflich. Durch meine Tätigkeit werden pro Jahr ca. 100
neue Arbeitsplätze im Handwerk geschaffen, von dem
Steueraufkommen und ähnlichen positiven Effekten zu schweigen.
Mit dem Omnibus oder ein Jahr ohne Führerschein ist das kaum
zu schaffen.

Ach so…ich rechne also aus, wieviel ich volkswirtschaftlich wert bin, und aus dieser Zahl ergibt sich dann, welche Regeln ich wie stark brechen darf? Seltsame Philosophie…

Wenn diese Radarkontrollen dort durchgeführt würden, wo es
Sinn macht (Schulen etc.), wäre das o.k.; jedoch auf
vierspurigen Einfallstraßen in Großstädten, ohne
Gefahrenpotential, kann dies nur als kommunale
Einkommensquelle nebst Schikanen betrachtet werden.

Das stimmt natürlich, hier gebe ich Dir recht.

Für jemanden (insbesondere Beamte und öff. Angestellte) der
den ganzen auf seinem Stuhl sitzt und lediglich zu
Geburtsatagen oder Dienstjubiläen geblitzt wird, ist es
natürlich einfach über Menschen zu urteilen, die Geld und
Umsatz machen müssen, auch wenn er ggf. von denen gut lebt.

Ich habe pickelchens ViKa nicht gelesen. Aber wieso erdreistest Du Dich, anderen arbeitenden Leuten vorzuhalten, sie seien weniger wichtig als Du? Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, daß auch andere Ziele als „Umsatz machen“ notwendig sein könnten? Und auch für den Staat und öff. Dienst muß jemand Umsatz machen. Der funktioniert nämlich auch nicht ohne Geld.

Gruß Kubi

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Nicht richtig - ist doch klar!

Hallo, zum letzten Mal,

Ich fahre im Jahr ca. 120.000 km, habe

noch nie einen Unfall gebaut oder zu vor Punkte u.ä. kassiert.

Nach den zwei Blitzen binnen kurzer Zeit jetzt und dem Inhalt
dieses Postings scheint das auf ziemliches Glück
zurückzuführen zu sein.

A: Möglicherweise, ggf. auch nicht, wenn sich z.B. die Anzahl und die Häufigkeit der Abkassierblitzereien erhöht haben. Mir ist nicht bekannt, daß sich hierdurch sonstige positive Effekte eingestellt haben.

Ich fahre also pro Jahr mehr als andere in 5 Jahren - und das
rein beruflich. Durch meine Tätigkeit werden pro Jahr ca. 100
neue Arbeitsplätze im Handwerk geschaffen, von dem
Steueraufkommen und ähnlichen positiven Effekten zu schweigen.
Mit dem Omnibus oder ein Jahr ohne Führerschein ist das kaum
zu schaffen.

Ach so…ich rechne also aus, wieviel ich volkswirtschaftlich
wert bin, und aus dieser Zahl ergibt sich dann, welche Regeln
ich wie stark brechen darf? Seltsame Philosophie…

A: Die falschen Regeln wurden von den falschen Leuten aufgestellt (vgl. Beamte, öff. Angestellte, Berufspolitiker etc.) und werden von diesen ebenfalls vollzogen. Seinen „volkswirtschaftlichen“ Wert kann jeder selbst bestimmen. Entscheident ist die Sinnhaftigkeit seiner volkswirtschaftlichen Notwendigkeit (sehe ich bei Beamten oftmals sehr kritisch)

Wenn diese Radarkontrollen dort durchgeführt würden, wo es
Sinn macht (Schulen etc.), wäre das o.k.; jedoch auf
vierspurigen Einfallstraßen in Großstädten, ohne
Gefahrenpotential, kann dies nur als kommunale
Einkommensquelle nebst Schikanen betrachtet werden.

Das stimmt natürlich, hier gebe ich Dir recht.

A: genau!

Für jemanden (insbesondere Beamte und öff. Angestellte) der
den ganzen auf seinem Stuhl sitzt und lediglich zu
Geburtsatagen oder Dienstjubiläen geblitzt wird, ist es
natürlich einfach über Menschen zu urteilen, die Geld und
Umsatz machen müssen, auch wenn er ggf. von denen gut lebt.

Ich habe pickelchens ViKa nicht gelesen. Aber wieso
erdreistest Du Dich, anderen arbeitenden Leuten vorzuhalten,
sie seien weniger wichtig als Du? Ist Dir schon mal der
Gedanke gekommen, daß auch andere Ziele als „Umsatz machen“
notwendig sein könnten? Und auch für den Staat und öff. Dienst
muß jemand Umsatz machen. Der funktioniert nämlich auch nicht
ohne Geld.

A: das ist eine Frage der Perspektive; der Beamte u.ä. meint, die da „draußen“ stören nur die öff. Ordnung, die ich vertrete, mein Gehalt verdiene ich täglich durch Anwesendheit - der Schaffende „draußen“ meint, die Beamten u.ä. verbrauchen viel Geld und behindern sinnvolle Enwicklungen.
Natürlich muß jemand für den Staat die Mittel verdienen - aber der Staat verhindert ebenso gerne solche Aktivitäten, die zumeist ein gutes Stück Kreativität bedingen!
„Umsatz machen“ ist kein Selbstzweck - es ist die Motivation etwas zu erschaffen = Fortschritt!

(P.S. eigentlich wollte ich durch meine ursprüngliche Frage lediglich eine Auskunft)

MfG
Ralf W.

Na endlich…
Klasse HaWeThie.
Endlich mal ne gescheite Antwort ohne endlose Diskussion und Vorhaltungen zu machen (na ja bis auf den Schluss *g*)
Das gibt nen Stern :wink:
Gruss Uwe