Nicht richtig
Hallo Ralf,
Es macht natürlich Spaß, sich über Bestrafungen, Buße, Reue
u.ä. zu ereifern, klar.
Das war nicht unbedingt nötig, ok.
Ich fahre im Jahr ca. 120.000 km, habe
noch nie einen Unfall gebaut oder zu vor Punkte u.ä. kassiert.
Nach den zwei Blitzen binnen kurzer Zeit jetzt und dem Inhalt dieses Postings scheint das auf ziemliches Glück zurückzuführen zu sein.
Ich fahre also pro Jahr mehr als andere in 5 Jahren - und das
rein beruflich. Durch meine Tätigkeit werden pro Jahr ca. 100
neue Arbeitsplätze im Handwerk geschaffen, von dem
Steueraufkommen und ähnlichen positiven Effekten zu schweigen.
Mit dem Omnibus oder ein Jahr ohne Führerschein ist das kaum
zu schaffen.
Ach so…ich rechne also aus, wieviel ich volkswirtschaftlich wert bin, und aus dieser Zahl ergibt sich dann, welche Regeln ich wie stark brechen darf? Seltsame Philosophie…
Wenn diese Radarkontrollen dort durchgeführt würden, wo es
Sinn macht (Schulen etc.), wäre das o.k.; jedoch auf
vierspurigen Einfallstraßen in Großstädten, ohne
Gefahrenpotential, kann dies nur als kommunale
Einkommensquelle nebst Schikanen betrachtet werden.
Das stimmt natürlich, hier gebe ich Dir recht.
Für jemanden (insbesondere Beamte und öff. Angestellte) der
den ganzen auf seinem Stuhl sitzt und lediglich zu
Geburtsatagen oder Dienstjubiläen geblitzt wird, ist es
natürlich einfach über Menschen zu urteilen, die Geld und
Umsatz machen müssen, auch wenn er ggf. von denen gut lebt.
Ich habe pickelchens ViKa nicht gelesen. Aber wieso erdreistest Du Dich, anderen arbeitenden Leuten vorzuhalten, sie seien weniger wichtig als Du? Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, daß auch andere Ziele als „Umsatz machen“ notwendig sein könnten? Und auch für den Staat und öff. Dienst muß jemand Umsatz machen. Der funktioniert nämlich auch nicht ohne Geld.
Gruß Kubi