ein mir noch Unbekannter hat einen „netten“ Scherz auf meine Kosten gemacht: Er verschickt E-Mails, in denen er ohne Angabe von Gründen um Überweisung eines krummen dreistelligen Geldbetrags bittet - und zwar auf *mein* Konto. Nachdem sich jetzt schon zwei Leute darüber bei meiner Bank beschwert haben, deutet meine Bank an, wenn sich der Sachverhalt nicht aufklären ließe, könnte es sein, dass man mein Konto kündige. Ich habe das Institut daher angewiesen, alle evtl. eingehenden Geldbeträge umgehend zu retournieren. Bislang hat einer nämlich schon überwiesen.
Inwieweit kann ich jetzt anhand der IP-Adresse einer der abgesandten E-Mails (die mir durch die Bank vorliegt) den Absender ermitteln? Kann ich zur Polizei gehen und dort mit Hilfe einer Anzeige gegen Unbekannt wegen Rufschädigung Einblick in die Logfiles des Providers erhalten? Was sollte ich Eurer Meinung nach tun?
Dir hilft nur eine Strafanzeige, da Du selbst keine Chance hast an irgendwelche Auskünfte zu gelangen (es sei denn du bist ein Superhacker ;o)))
Schicke an die nächstgelegene Staatsanwaltschaft ein Fax mit Erklärung des Sachverhaltes. Weise daraufhin, daß die Sache eile (wegen Probs mit der Bank und Schädigung anderer) - dann müßen die deinen „Fall“ soweit ich weiß „bevorzugt“ behandeln!
Dieses Schreiben würde ich in Kopie an Deine Bank weiterleiten, damit die sehen, daß du aktiv geworden bist und dir dein Konto nicht sperren!
Bernd
P.S.: Solltest du einen „Verdächtigenkreis“ haben kann es nicht schaden, den gleich mit anzugeben
…deutet meine Bank an, wenn sich der Sachverhalt nicht
aufklären ließe, könnte es sein, dass man mein Konto kündige.
Hallo Boris,
seit wann sind Banker denn so feinfühlig, wenn es um obskure Geldquellen geht? Jeder windige Adressverlag, der die Leute mit nach Telekom aussehenden Rechnungen täuscht, hat ein Bankkonto.
Ebenso Bordellbetreiber, ja sogar das Finanzamt - die Banken grausen sich vor nichts. Und bei Dir werden die Herrschaften plötzlich mädchenhaft und zieren sich?