Hallo, Experten!
Ich hatte gestern einen (unverschuldeten) Verkehrsunfall mit meinem Motorrad. So wie sich die Sache bis jetzt darstellt, bin ich unwissentlich ohne gültige/ausreichende Fahrerlaubnis gefahren. Seit 1989 habe ich den FS Kl. 1a (bis 20 kw) und war der Meinung, daß dieser nach 2 Jahren automatisch auch für Kl. 1 gilt (mein Motorrad hat 37 kw) - offensichtlich ein Fehlschluß. Die Polizei war am Unfallort, hat den Unfall aufgenommen und mich auch auf den Führerschein angesprochen. Als ich erklärte, daß ich halt meinte, der würde automatisch zur Kl. 1 haben sie das so gelten lassen. Da diese Annahme so anscheinend nicht stimmt, und ich den FS hätte umschreiben lassen müssen, wie verhalte ich mich jetzt richtig weiter? Polizei drauf ansprechen, also quasi „Selbstanzeige“? Abwarten, ob was nachkommt? Zum Straßenverkehrsamt, den FS umschreiben lassen muß ich sowieso, klar. Wenn ich das jetzt einfach mache, sieht das dann nicht so aus, als wollte ich das irgendwie „im Nachhinein“ ungeschehen machen/verdecken? Bin ziemlich verunsichert.
Zum Unfallhergang: Ein Auto hat mir in einem Kreisel die Vorfahrt genommen - Autofahrerin ist schuld, wird auch nicht bestritten und ist so von der Polizei bestätigt worden. Auto unbeschädigt, Fahrerin unverletzt (bis auf den Schreck), mein Motorrad sieht nicht so ganz nett aus, ich hab bis auf Prellungen, Blutergüsse und Hautabschürfungen auch nix Ernsthaftes mitbekommen.
Was kommt auf mich zu (schlimmstenfalls), wenn ich tatsächlich ohne FS gefahren bin? Geldstrafe? FS-Entzug? Wie sieht das mit dem Versicherungsschaden aus? Zahlt die gegnerische Vers. auch dann, wenn ich ohne FS gefahren bin?
Viele Fragen, ich weiß. Danke für eure Antworten,
Sams
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