Tach,
Ich möchte dieses Problem kurz (?) umreissen - Kirmes,seit 4 Jahren trotz geeigneten Platzes wieder in die „City“ (kicher) verlegt (Bürgernähe!Wie wahr,wie wahr),Garage nicht zu benutzen,Radau bis 23 Uhr (genehmigt),10 Tage lang,Haustür wird als Pissbecken benutzt (`tschuldigung für den Ausdruck) usw.,na ja,eben so das Übliche.
Nehme ich aber in Kauf,weil es auch Spass bringt. (alte Bekannte und Freunde treffen,die man ewig nicht mehr gesehen hat).
Aber:,ein örtlicher Verein hängt sich dran und baut sein Bühne
genau vor unseren Fenstern auf.- Das ist dann der allgemeine Treffpunkt; das heisst - 8 Tage lang Spielmannszugmusik von 14 Uhr bis ca. 20 Uhr. (Ist eh seelische Grausamkeit,5 Meter von unserer Wohnung entfernt!) um dann übergangslos auf einheimische Rockbands zu wechseln. - Die kennen bei dem Erfolg den sie bei den dann angeheiterten Zuhörern haben nun absolut kein Zeitlimit.
Da meine Frau um 4.00 Uhr aufstehen muss und ich um 5.30 ( Nein wir können uns keinen Urlaub nehmen),möchte ich nun gerne wissen,
was kann ich tun? Ich will weder die Kirmes,noch den Verein in die Pfanne hauen.Ich möchte nur,daß der ganze Sermon nicht jedes Jahr vor unseren Fenstern abläuft.Wohlgemerkt,nur von dem örtlichen Verein! (Sprüche wie: „Ist ja nur einmal im Jahr“,bitte nicht.) Ja,ich war auch schon bei der Polizei,aber die unternehmen nichts,weil die von den ganzen Anrufen der Betroffenen genervt sind.
Ich weiss,ist `ne lange Anfrage,aber ich weiss nicht,wie ich es sonst erklären soll.
Werner
P.S. Bei der Lautstärke der verschiedenen Kapellen und Bands rutschen uns die Blumentöpfe von der Fensterbank. (Nein,es ist kein Witz).
Moin Werner,
Du glaubst gar nicht,wie gut ich das verstehen kann.Ich habe dies
auch über Jahre mitmachen müssen.Bühne vor der Haustür,sodas ich nur zu Fuß weg konnte,da meine Zufahrt blockiert war etc.
Mein Tip:entweder wie schon gesagt wurde,flüchten,oder aber (so habe ich es nachher gemacht)aus der Not heraus bis in die Nacht mitfeiern.Ich würde jedenfalls vorher meinen Arbeitgeber darüber informieren,das eine Nachtruhe aus diesen Umständen nicht möglich sei und um Verständnis bitten,das man u.U.nicht voll einsatzbereit ist.Auf jeden Fall aber würde ich mit der gebotenen
Höflichkeit mit dem Veranstalter diese Problematik besprechen und versuchen,gemeinsam eine Lösung zu finden.Evtl. erklärt sich ja der Veranstalter bereit,für diese Zeit ein Hotelzimmer zu bezahlen.Wenns der Heimatverein ist,sollte ihm auch etwas am Wohl der Bevölkerung liegen.Und nicht jeder will/kann feiern.Das sollte dem Veranstalter einleuchten.Bei uns wurde ab ca. 24 Uhr
rigoros darauf geachtet,das zumindest die Musik abgestellt wird.
Damit muss das Fest ja nicht zu Ende sein.
Gruss Sebastian
leider kann ich Dir auch nur den Tipp geben mit dem Veranstalter vernünftig zu reden um eine Lösung zu finden.
Zum Thema „Haustür als Pissbecken“ noch eine göttliche Erfindung meines Vaters der mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen hatte. Leg ein paar Drähte gut sichtbar an die betroffenen Orte und besorg Dir leihweise die Hülle eines Weidezaungerätes sowie ein paar passende Warnschilder (Blitzsymbole). Das Weidezaunteil stellst Du gut sichtbar, aber unerreichbar in ein Fenster und hängst dazu die Schilder auf…
Alternativ lässt sich auch ein möglichst hässlicher Hund vom Tierheim leihen. Die sind froh wenn Du für ein paar Tage die Verpflegung übernimmst und der Hund ist froh wenn er ein bisserl am Strick durch den Garten rennen kann
Alternativ lässt sich auch ein möglichst hässlicher Hund vom
Tierheim leihen. Die sind froh wenn Du für ein paar Tage die
Verpflegung übernimmst und der Hund ist froh wenn er ein
bisserl am Strick durch den Garten rennen kann
Hi Werner,
zu dem Vorschlag von Rolf kann ich noch dazufügen,wie ich es damals gehandhabt habe.Ich habe mich mit einem Freund in den Hof gesetzt,Lederklamotten angezogen (Lederjacke mit Nieten etc.),Sonnenbrille,böses Gesicht und wir „spielten“ die ganze Zeit mit einem 36er Ring/Gabelschlüssel rum.Effekt:es traute sich dann doch so recht keiner mehr
Nebenbei hat es angefangen,uns Spass zu machen.
Gruß Sebastian
zu dem Vorschlag von Rolf kann ich noch dazufügen,wie ich es
damals gehandhabt habe.Ich habe mich mit einem Freund in den
Hof gesetzt,Lederklamotten angezogen (Lederjacke mit Nieten
etc.),Sonnenbrille,böses Gesicht und wir „spielten“ die ganze
Zeit mit einem 36er Ring/Gabelschlüssel rum.Effekt:es traute
sich dann doch so recht keiner mehr
Hi,
wenn Du da aber auch so geguckt hast, wie auf dem Foto in Deiner Vika, hatte der Erfolg wohl andere Gründe *gg*
Auch Tach!!
Zunächst, ich bin bestimmt kein Kirmesbursche. Volksmusik finde ich grauslig, und das neue Tekno-Bumm-Bass-Gedröhne nervt. Auch die Kirchenglocken können mich nicht erfreuen, wenn ich noch schlafen will. Aber wirklich niemals würde ich mich über Volksfeste, Kirchenumzüge, Fußballspiele, etc. beschweren. Die Gesellschaft braucht solche gemeinsamen Aktivitäten und irgendwo müssen sie auch stattfinden. Auswüchse wie pinkeln an der Haustüre sollte man bekämpfen(mit Hilfe der Veranstalter, die werden das sicher nicht tolerieren). Aber ansonsten muß ich mit solche Sachen leben, auch wenn ich nicht immer gerade begeistert bin. Es handelt sich immer um zeitlich begrenzte Aktivitäten. Diese gehören zur Gesellschaft und man muß damit leben.
Gruß elmore (der Dir damit auch nicht weiterhelfen konnte)
du wirst als Anwohner eine gewisse Belästigung durch Lärm, erhöhtem Starßenverkehr und Parken, usw. hinnehmen müssen.
Aber das hat auch seine Grenzen. Die von dir geschilderten Zustände sind nicht mehr zumutbar.
Du kannst dich offiziell an das Ordnungsamt deiner Gemeinde wenden und dich beschweren. Die Beamten müssen die Beschwerde prüfen und für Abhilfe sorgen.
Gespräche mit den Veranstaltern sind auch sinnvoll. Aber ein Appell des Veranstalters an die Schausteller und ein allgemeiner Hinweis an die Besucher wird erfahrungsgemäß nicht viel bringen.