Was, Du brauchst Hilfe???
Hallo Wiz,
ich muß mich schon sehr wundern. Du verlangst von mir (als Mitglied bei w-w-w) Hilfe in Deinem Fachgebiet? Wo Du doch derjenige bist der sich bestens in Rechtsfällen auskennen sollte. Vielleicht brauchst Du meine Hilfe um nachher Deinem Mandanten eine schöne Rechnung schreiben zu können? Ja wo bleibe denn ich dabei?
Verlangst Du allen Ernstes von mir das ich Dir helfen soll? Ich unwissender, falschantwortenter und gesetzesbeugender Nutzer.
Nein, von mir bekommst Du keine Antwort weil:
Am Ende verklagst Du mich noch auf eine falsche Antwort und dieses Risiko ist mir einfach zu hoch.
Gruß
Friedrich *fachmanninseinemwissensgebiet*
Angehender Finanzierungs- und Leasingwirt (Dipl. VWA)
Angehender Leasingfachwirt (Dipl. IHK)
P. S.: Für all diejenigen die nicht wissen was ich meine habe ich einmal einen Kommentar von Wiz kopiert. Hier ist er:--------------------------------------------------------------------------------
Hallo,
tummle mich jetzt hier einige Wochen, nachdem bestwatcher.de dicht gemacht hat und habe mich meiner Ausbildung entsprechend auch als Rechtsexperte eingetragen. Leider stelle ich aber fest, dass das Brett Recht hautsächlich zur Rechtsberatung in konkreten Fällen benutzt wird und auch durch Leute, die offenbar davon keine Ahnung haben, Rechtsberatung hier durchgeführt wird. Auch werde ich ständig per Mail aufgefordert in einer gegen das Rechtsberatungsgesetz verstoßenden Weise Einzelfallberatungen zu erbringen. Hierfür darf und kann ein solches Angebot nicht da sein! Ein Brett „Recht“ darf im Sinne des Rechtsberatungsgesetzes lediglich allgemeine Rechtsfragen aufgreifen.
Ich will ja hier überhaupt nicht die böse Keule der Abmahnung bzw. der Strafvorschriften des Gesetzes rausholen, aber ich denke doch, dass man dieses Gesetz aus gutem Grund respektieren sollte und demenstprechend dagegen verstoßende Äußerungen (Fragen wie Antworten) löschen sollte.
Natürlich denkt man bei diesem Gesetz zunächst an die Absicherung der Pfründe der Anwälte und es lässt sich auch überhaupt nicht bestreiten, dass dieses Gesetzt den Anwälten den Verdienst sichert. Dies gibt es aber auch in beinahe allen anderen Berufen, wie z.B. bei Steuerberatern (ebenfalls hier ein Problem), Ärzten (ohne Approbation darf ich auch nicht als Arzt arbeiten) oder selbst im Handwerk (keine Betriebsführung ohne Meistertitel), etc.
Aber das Gesetz hat eine viel wichtigere andere Seite, nämlich die des Schutzes des Mandaten vor falscher Beratung. Wenn ich immer wieder die Beschwerden über schlechte Anwälte lese, dann frage ich mich wirklich, wie man sich, wenn man schon bei den Profis so viel schwarze Schafe vermutet, in Dingen, bei denen es oft um viel Geld geht, auf Meinungen beliebiger unbekannter Dritter verlassen kann, deren Qualifikation man überhaupt nicht einschätzen noch anhand objektiver Kriterien beurteilen kann und die man insbesondere auch nicht für eine Falschauskunft haftbar machen kann, weil weder ein Mandatsvertrag existiert, noch der Beratende eine Pflicht hat, sich gegen entsprechende Ansprüche zu versichern und somit auch im Falle des Falles zahlungsfähig ist. Ich habe hier so viele Antworten gelesen, die vollkommen falsch waren und die geeignet sind den Ratsuchenden in Porzesse zu treiben, in denen er überhaupt keine Chance hat, bzw. umgekehrt ihn von der Rechtsverfolgung in Fällen mit guten Chancen fälschlich abhalten oder sogar zu Dingen auffordern, die strafbar sind, dass ich dies hier doch einmal los werden muss.
Ich weiß, mit so einer Meinung macht man sich hier vielleicht keine Freunde, aber ich denke doch, dass man hierüber einmal nachdenken sollte und ob es nicht besser wäre, darauf hinzuweisen, dass es eine Erstberatungsgebühr beim Anwalt gibt, anstatt hier wild drauf los mutmaßen zu lassen. (Ich selbst würde hiervon übrigens nicht profitieren, weil ich keine Privatmandate annehme). Sicherlich geben sich hier alle Mühe und ich gehe davon aus, dass hier niemand andere mit Absicht falsch berät, aber das gegenteil von gut ist eben oft gut gemeint. Der Jurist bezeichnet so etwas dann als fahrlässig, was aber eben nicht dazu führt, dass man von jeglicher Schuld frei wäre, sondern trotzdem haftet.
Gruß vom Wiz