Strafe ohne Ermittlung???
Von: , Frage gestellt am Fr, 27. Aug 1999
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Hi!
Wie kommst Du eigentlich dazu, für Deinen Verein, der ja wohl Privatspaß ist, den Firmenfrankierer zu verwenden. Denkst Du, das kostet nix ?
Geschieht Dir ganz Recht !!
Gruß,
Mathias
Folgender Fall:
Für einen Verein habe ich sieben Briefe zu
versenden. Da ich gerade keine Briefmarke
zur Hand habe, nehme ich kurzerhand den
Firmen-Freistempler und drucke auf die
extra dafür angeschafften Klebestreifen.
Damit im Falle der Unzustellbarkeit ein
Brief an mich und nicht an die Firma
gesendet wird, schneide ich den Streifen
so ab, daß das Firmenlogo nicht mehr da
ist.
Die Briefe werden mit einem Strafporto von
DM 2,10 zugestellt (weiß ich, weil ein
Empfänger verweigerte).
Der Brief kommt zurück, und ich muß die
2,10 zahlen.
Frage an die Post: Warum denn dat, ist
doch frankiert?!?
Antwort: Es gibt viele böse Menschen, die
von eingegangenen Briefen den Strifen
abzihen, das Logo abschneiden und einen
neuen Brief freimachen (als ob das dann
noch kleben würde!)
Nächste Frage: Gut, aber wozu dienen denn
diese 2,10?
Antwort: Als Entgelt für die Zustellung.
Einwand: Ich hab nun das Geld bezahlt. Nun
müßten Sie doch zustellen?
Antwort: Nee, das ist nun ein neuer
Auftrag, also nochmal frankieren!
Ich sage:
Also nee, da wird man also bestraft, weil
irgendwelche bösen Menschen so was machen?
Man geht einfach davon aus, daß ich
auch...?
In Deutschland gilt doch wohl das Prinzip
der Unschuldsvermutung! (Postbeamter
lacht, fand ich gar nicht komisch!).
Kurzum:
Man ermittelt gar nicht, verhandelt nicht,
kein Richter richtet, sondern man bestraft
einfach???
Was meint Ihr dazu?
ciao
Reini
Hallo Matthias!
Hi!
Wie kommst Du eigentlich dazu, für Deinen
Verein, der ja wohl Privatspaß ist, den
Firmenfrankierer zu verwenden. Denkst Du,
das kostet nix ?
Habe natürlich den entsprechenden Betrag in die Portokasse getan, so gehört sich das wohl!
Geschieht Dir ganz Recht !!
Gruß,
Mathias
Folgender Fall:
Für einen Verein habe ich sieben Briefe
zu
versenden. Da ich gerade keine Briefmarke
zur Hand habe, nehme ich kurzerhand den
Firmen-Freistempler und drucke auf die
extra dafür angeschafften Klebestreifen.
Damit im Falle der Unzustellbarkeit ein
Brief an mich und nicht an die Firma
gesendet wird, schneide ich den Streifen
so ab, daß das Firmenlogo nicht mehr da
ist.
Die Briefe werden mit einem Strafporto
von
DM 2,10 zugestellt (weiß ich, weil ein
Empfänger verweigerte).
Der Brief kommt zurück, und ich muß die
2,10 zahlen.
Frage an die Post: Warum denn dat, ist
doch frankiert?!?
Antwort: Es gibt viele böse Menschen, die
von eingegangenen Briefen den Strifen
abzihen, das Logo abschneiden und einen
neuen Brief freimachen (als ob das dann
noch kleben würde!)
Nächste Frage: Gut, aber wozu dienen denn
diese 2,10?
Antwort: Als Entgelt für die Zustellung.
Einwand: Ich hab nun das Geld bezahlt.
Nun
müßten Sie doch zustellen?
Antwort: Nee, das ist nun ein neuer
Auftrag, also nochmal frankieren!
Ich sage:
Also nee, da wird man also bestraft, weil
irgendwelche bösen Menschen so was
machen?
Man geht einfach davon aus, daß ich
auch...?
In Deutschland gilt doch wohl das Prinzip
der Unschuldsvermutung! (Postbeamter
lacht, fand ich gar nicht komisch!).
Kurzum:
Man ermittelt gar nicht, verhandelt
nicht,
kein Richter richtet, sondern man
bestraft
einfach???
Was meint Ihr dazu?
ciao
Reini
Hi!
Wie kommst Du eigentlich dazu, für Deinen
Verein, der ja wohl Privatspaß ist, den
Firmenfrankierer zu verwenden. Denkst Du,
das kostet nix ?
Habe natürlich den entsprechenden Betrag
in die Portokasse getan, so gehört sich
das wohl!
Dann isses ja gut.
Übrigens: die Werbung ist durchaus Bestandteil des Stempelbildes. Wenn man erlaubt, diesen Teil wegzulassen, ist ja kein Nachweis mehr darüber da, wer frankiert hat. Dieser ist aber nötig, da ab und an Portobuchkontrollen durchgeführt werden.
Gruß,
Mathias
Geschieht Dir ganz Recht !!
Gruß,
Mathias
Folgender Fall:
Für einen Verein habe ich sieben Briefe
zu
versenden. Da ich gerade keine Briefmarke
zur Hand habe, nehme ich kurzerhand den
Firmen-Freistempler und drucke auf die
extra dafür angeschafften Klebestreifen.
Damit im Falle der Unzustellbarkeit ein
Brief an mich und nicht an die Firma
gesendet wird, schneide ich den Streifen
so ab, daß das Firmenlogo nicht mehr da
ist.
Die Briefe werden mit einem Strafporto
von
DM 2,10 zugestellt (weiß ich, weil ein
Empfänger verweigerte).
Der Brief kommt zurück, und ich muß die
2,10 zahlen.
Frage an die Post: Warum denn dat, ist
doch frankiert?!?
Antwort: Es gibt viele böse Menschen, die
von eingegangenen Briefen den Strifen
abzihen, das Logo abschneiden und einen
neuen Brief freimachen (als ob das dann
noch kleben würde!)
Nächste Frage: Gut, aber wozu dienen denn
diese 2,10?
Antwort: Als Entgelt für die Zustellung.
Einwand: Ich hab nun das Geld bezahlt.
Nun
müßten Sie doch zustellen?
Antwort: Nee, das ist nun ein neuer
Auftrag, also nochmal frankieren!
Ich sage:
Also nee, da wird man also bestraft, weil
irgendwelche bösen Menschen so was
machen?
Man geht einfach davon aus, daß ich
auch...?
In Deutschland gilt doch wohl das Prinzip
der Unschuldsvermutung! (Postbeamter
lacht, fand ich gar nicht komisch!).
Kurzum:
Man ermittelt gar nicht, verhandelt
nicht,
kein Richter richtet, sondern man
bestraft
einfach???
Was meint Ihr dazu?
ciao
Reini