Ich habe am 18.06.2001 bei einer Firma ein neues Arbeitsverhältnis begonnen. Davor war ich 2,5 Monate arbeitslos. Eine Woche nach meiner Einstellung wurde mir plötzlich gesagt, daß man mir ein „wesentlich“ zu hohes Gehalt versprochen hat. Man will mit mir jetzt durch eine Änderungskündigung 600 DM monatlich weniger vereinbaren (das entspricht über 10% weniger). Ich will unter diesen Bedingungen keinen neuen Vertrag abschließen, sondern die Kündigung (die innerhalb der Probezeit erfolgt) annehmen.
Ich habe glücklicherweise keine Stellenangebote von anderen Firmen aufgrund der Aussicht auf diesen Job abgelehnt (ich würde mich jetzt schwarz ärgern) aber ich hatte kurz bevor diese Firma auf meine Bewerbung reagiert hat, 2 Anzeigen geschaltet und habe auf die darauf folgenden Anworten verschiedener Firmen natürlich ablehnend reagiert.
Dazu muß ich noch erwähnen, daß in den letzten Monaten allen Mitarbeitern des Unternehmens Änderungskündigungen dieser Art ins Haus geflattert sind. Die meisten Mitarbeiter haben sich daraufhin was Neues gesucht. Ich vermute, daß man mich mit dem Gehalt nur locken wollte, weil die Position, die ich in dem Unternehmen eingenommen habe schon wochenlang unbesetzt war und sich die Arbeit häufte. Die brauchten also dringend jemand für den Job.
Habe ich die Möglichkeit vor dem Arbeitsgericht auf Schadenersatz zuklagen? Oder ist dies wenig erfolgversprechend?
Ich habe am 18.06.2001 bei einer Firma ein neues
Arbeitsverhältnis begonnen. Davor war ich 2,5 Monate
arbeitslos. Eine Woche nach meiner Einstellung wurde mir
plötzlich gesagt, daß man mir ein „wesentlich“ zu hohes Gehalt
versprochen hat. Man will mit mir jetzt durch eine
Änderungskündigung 600 DM monatlich weniger vereinbaren (das
entspricht über 10% weniger). Ich will unter diesen
Bedingungen keinen neuen Vertrag abschließen, sondern die
Kündigung (die innerhalb der Probezeit erfolgt) annehmen.
Manche Arbeitgeber lassen sich wirklich tolle Maschen einfallen
Dazu muß ich noch erwähnen, daß in den letzten Monaten allen
Mitarbeitern des Unternehmens Änderungskündigungen dieser Art
ins Haus geflattert sind. Die meisten Mitarbeiter haben sich
daraufhin was Neues gesucht. Ich vermute, daß man mich mit dem
Gehalt nur locken wollte, weil die Position, die ich in dem
Unternehmen eingenommen habe schon wochenlang unbesetzt war
und sich die Arbeit häufte. Die brauchten also dringend jemand
für den Job.
ALLEN? Auch denen, die schon raus sind aus der Probezeit?!
Habe ich die Möglichkeit vor dem Arbeitsgericht auf
Schadenersatz zuklagen? Oder ist dies wenig
erfolgversprechend?
Naja - dadurch, dass das Arbeitsverhältnis während der Probezeit ohne Angabe von Gründen jederzeit mit Minifrist gekündigt werden kann, hast Du da wohl keine Chancen! Allerdings muss Dir für die Zeit der Beschäftigung natürlich das vereinbarte Gehalt gezahlt werden!
Ich finde es immer wieder traurig, mit welch miesen Abzockermethoden manche Arbeitgeber versuchen, ihre Angestellten über den Tisch zu ziehen (oft genug ist der Versuch erfolgreich)
Liebe Grüße
Guido, der hofft, dass Du möglichst schnell einen neuen Job bei einem seriösen Unternehmen bekommst!
Es heißt zwar in der Regel, daß das Arbeitsverhältnis in der Probezeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden kann; andererseits aber soll er Dir dann auch Kündigen (sonst keine Leistungen v. Arbeitsamt). Mit anderen Worten: Bestehe Du auf Einhaltung des ursprünglichen Arbeitsvertrages (= volles Gehalt), wenn Dein AG dann nicht will, muß er kündigen.
Ich würde versuchen mit dem AG einen Auflösungsvertrag zu vereinbaren, nachdem Dir eine Sonderzahlung (z. B. ein zusätzliches Monatsgehalt) gezahlt wird, dafür verzichtest Du dann auf eine Schadensersatzklage. Solltest Du jedoch den eisernen Willen haben, die Klage voranzutreiben, dann wäre es sinnvoll dem AG grobe Fahrlässigkeit bei der Stellenausschreibung resp. der Vertragsverhandlung nachzuweisen. Auch solltest Du alles an Unterlagen aufheben, was zum Nachweis dienen könnte, daß Du in der Zwischenzeit andere Stellen hättest annehmen können.
Weitere Fragen? - Immer her damit.
Sonst schon mal viel Glück.