Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38h. Industrie. Diese Zeit habe ich regelmäßig am Freitag abend geleistet. Samstag wird normalerweise nicht gearbeitet.
Kann mich mein Arbeitgeber zwingen, nach diesen 38 h auch an gelegentlichen Samstagen zu kommen, um außerordentliche Arbeiten zu erledigen?
es kommt auf den Arbeitsvertrag an, was drin steht. Wenn ja, dann heißt es arbeiten, auch wenn es schwer fällt. An solchen Themen stellen nämlich die Chefs fest, wie groß das sog. Firmeninteresse ist. Es kann Auswirkungen auf die nächste außerordentliche Gehalterhöhung haben (mich kratzt das nicht, weil ich selbständig bin)
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ich verstehe Deine Frage so: Was kann (mir) passieren, wenn ich (gelegentlich) samstags nicht zur Arbeit komme?
Unabhängig von klaren arbeitsrechtlichen Konsequenzen (Abmahnung, Kündigung) kann alles Mögliche passieren von stillschweigender Anerkennung/Bewunderung durch den Chef und die Kollegen (nach dem Motto "Der traut sich was/Mit dem kann ich nicht machen, was ich will) bis hin zu knallhartem Mobbing (Der zieht nicht mit, der muß raus/Dem zeigen wir es).
In wie weit die arbeitsrechtlichen Konsequenzen durchzuhalten sind, hängt ab von Deinem individuellen Arbeitsvertrag, betrieblicher Übung (wurde in der Vergangenheit auch bisweilen samstags gearbeitet), der Mitbestimmung Eures Betriebsrates und weiteren Faktoren: z. B. Notstandsarbeiten udgl.
Eine konkrete Antwort wirst Du wohl nur bei einer individuellen Beratung durch Betriebsrat, Gewerkschaft oder Rechtsanwalt erhalten!?