Hallo zusammen,
wer kennt es nicht - Freedoms.de - eine eigene DE-Domain für lau.
Ich habe mir damals sechs Domains bei Freedoms „gesichert“, obwohl man laut AGBs nur eine Domain pro Person registirieren durfte. Dies wurde aber von Seiten Freedoms nie überprüft.
Heute kam dann sechs mal die gleiche eMail - ich habe zu viele (mehr als eine) Domains und soll den Provider wechseln oder die Domain löschen. Auf jeden Fall muss ich (egal was ich mache) 39,- DM pro Domain zahlen, d.h. wenn ich fünf (die sind ja zuviel) Domains wechsle/lösche komme ich auf fast 200,- DM.
Ich will diesen Betrag aber nicht zahlen, da
a) ich nicht wusste, dass man nur eine Domain pro Person anmelden darf (ich habe zwar die AGBs bestätigt, aber nie gelesen - höchstens überflogen).
b) Freedoms nie geprüft hat (auch nicht bei der Anmeldung), ob ich schon eine Domain bei ihnen habe.
Wie gehe ich die Sache jetzt am besten an? Habe ich da Chancen?
die AGB der „freedoms.de“ sind rechtswidrig, wenn in Ihnen versteckt die Gebühren enthalten sind, die in der Werbung zunächst verneint werden. Wenn die Gesellschaft für die 2. und jede weitere Domain Gebühren verlangt oder für das Entfernen, stehen die AGB im offenkundigen Widerspruch zu der eigenen Werbung. Zumindest sorgt es für Unklarheit.
Ich würde die Gebührenrechnung zurück weisen und einer kostenlosen Korrektur auf eine einzige Domain zustimmen.
Bist Du sicher, dass man damit durchkommt? Immerhin haben die Ihr Webdesign geändert und mittlerweile ist es auch nicht mehr kostenlos, so dass ich kaum beweisen kann, dass damals der Eindruck entstand, dass alles kostenlos ist.
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soweit ich mich erinnere, mußte man aber bei der Anmeldung die AGB lesen und bestätigen und die Gebühren für den Wechsel standen meiner Erinnerung nach auch in den Webemedien dabei (ganz klein soweit ich mich erinnere), ändert das da jetzt was dran?
Ich schaue mal nach, ob ich die Werbung mit weggeheftet habe. wenn ja, melde ich mich nochmal
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dies ist doch glatt das erste Mal, wo ich mit Deiner Meinung nicht einverstanden bin. Die Firma hat ja nicht damit geworben, das jede Anzahl von Domains kostenlos ist, sondern nur, das jeder Nutzer eine(!) kostenlos einrichten darf. Das stand auch auf der Startseite, nicht nur in den AGB. Nun kann man doch die firma nicht dafür verantwortlich machen, dass ein Nutzer die AGB nicht liest und befolgt. Sehe ich da was falsch?
ich kenne freedoms.de nicht persönlich und habe mich auf das Posting bezogen.
Wenn die Firma mit einer kostenlosen Domain wirbt und in diesem Werbetext nicht eindeutig klar macht, dass weitere kostenpflichtig sind, ist das schon richtig.
Wenn aber im Werbetext auf der Homepage klargestellt ist, das weitere Domains nur gegen Kosten zu erwerben sind, hast du natürlich Recht. Vielleicht kann jemand das mal konkret prüfen.
DE-Domainregistrierung
Das Angebot einer Registrierung ist insoweit von vornherein in der Weise beschränkt, dass pro Person immer nur eine einzige DE-Domain registriert und anschließend delegiert werden darf. Bei dieser Registrierung wird die FreeCity GmbH zwischen der DENIC und dem Kunden lediglich als Vermittler tätig.
Für DE-Domainanmeldungen vor dem 10.05.2001 gilt:
Falls der Kunde die bei der FreeCity GmbH registrierte DE-Domain nicht mehr weiter nutzen möchte/darf oder ändern möchte, wird für die Bearbeitung dieses Antrages eine Gebühr in Höhe von DM 39,00 (KK-Antrag oder Löschung) erhoben. Einem Providerwechsel wird nach dem Eingang der Zahlung und nach Vorliegen des vom Domaininhaber unterschriebenen Kündigungsformulars unmittelbar durch die FreeCity GmbH zugestimmt.
Also ich finde es eigentlich ganz deutlich ausgedrückt. Das andere kommt mir vor wie die Ausrede „Ich habe immer 5 Zeitungen aus dem Kasten genommen und nur eine bezahlt, aber weil das niemand kontrolliert hat, habe ich gedacht das ist ok.“
Albern.
Tschüß
Merit
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genau da ist ja der Knackpunkt. Klar ist, dass jeder Kunde nur eine Domain haben darf. Klar ist auch, dass bei Löschungsaufträgen Gebühren zu entrichten sind. So stehts in den AGB.
Falsch ist aber, dass man bezahlen muß, weil man mehr als eine Domain erhalten hat. Da muß der Anbieter mehr Informationen einbinden und die Kunden vorher oder bei der Beantragung darauf hinweisen, und zwar ausdrücklich, nicht verklausuliert.
Im übrigen habe ich grundsätzliche Bedenken gegen die Gültigkeit dieser Gebühren. Es sind verkappte Kosten, die wahrscheinlich jeden Kunden treffen werden, nämlich dann, wenn er die Domain aufgibt und den Kontrakt löst.
Wo ist der Unterschied, ob ich bei Beginn eines Vertrages eine Gebühr zu entrichten habe oder bei Beendigung?
Nur der Tod eines Kunden würde den Betreiber leer ausgehen lassen. Und das ist in der Regel die Ausnahme.
warum verkappten Kosten? Es sind Kosten die jedem Provider entstehen, der eine Domain bei der Denic löschen läßt. Und jeder Provider gibt diese Kosten an seinen Kunden weiter, das macht nicht nur Freedom so.
Tschüß
Merit
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richtig! Nur interessieren mich die Kosten des Providers als Kunde nicht. Vor allem nicht, wenn mit kostenloser Domain geworben wird. Das schließt die Beendigung des Vertrages mit ein.
Dieser kostenlose Service ist für den Provider auch mit Kosten udn Aufwand verbunden. Er finanziert diesen Aufwand durch andere Einnahmen. Insoweit kann ich als Kunde nicht hineinsehen, wie er genau seinen Haushalt finanziert. Muß ich als Kunde auch nicht! Deshalb kommt es letztlich auf eben die Werbung (mit Speck fängt man Mäuse) an und wie der Vertrag aussieht.
ich sehe das etwas anders. Die Dir zustehende EINE Domain musst Du ja nicht löschen, solange Du sie ewig laufen lässt, fallen ja nach wie vor keine Kosten an. Die durch die Nichteinhaltung der AGB entstehenden Kosten - nämlich Löschung bzw. Umtragung der überzähligen Domains hat ja der Nutzer zu verantworten - und sollte es meine (laien-)meinung nach auch bezahlen müssen.