Der Sohn eines Bekannten meinerseits lebt getrennt von seiner Freundin, mit der er ein gemeinsames Kind hat!Diese Freundin besucht regelmäßig eine Psychologin, da sie mit der Kindererziehung und dem Haushalt überfordert ist.Die Psychologin riet ihr zu Trennung.Das Kind (ca. 1/2 Jahr alt) verbrachte den größten Teil seines bisherigen Lebens bei seinen Großeltern(bei meinen Bekannten und somit Eltern des Vaters), da die Mutter total überfordert war und der Vater des Kindes regelmäßig arbeiten ging. Sobald das Kind zu seiner Mutter und deren Eltern kam, wurde es krank.Nach der Trennung versuchte sich der Sohn mit seiner Ex-Freundin friedlich zu einigen und bekam das Kind immer am Wochenende.Als er jedoch verlauten ließ, daß Sorgerecht zu beantragen, da die Mutter überfordert ist, wurde das Kind als Druckmittel eingesetzt. Die Mutter des Kindes befindet sich momentan in stationärer psychatrischer Behandlung. Das Kind befindet sich bei ihren Eltern. Der Vater des Kindes und seine Eltern bekommen das Kind nicht zu sehen.Die Familienanwältin ist der Meinung, daß es keinen Sinn hat, daß Sorgerecht einzuklagen! Das Jugendamt unternimmt keinen Schritt, da es sich ja nicht um eine Verwahrlosung des Kindes handelt.Das Kind ist momentan natürlich mal wieder krank. Der Urgroßvater (also Opa der Mutter des Kindes) hatte die Mutter als Kind sexuell mißbraucht. Zu einer Anzeige ist es nie gekommen, da die Eltern der Mutter das Thema totschweigen! Da das Kind sich jetzt bei ihren Eltern aufhält, ist ein Kontakt zum Urgroßvater nicht ausgeschlossen! Der Sohn und sein Vater haben die Hoffnung in Bezug auf das Sorgerecht aufgegeben, da sich schon zwei weibliche Anwälte auf die Seite der Mutter geschlagen haben.
Ist es wirklich so aussichtslos als leiblicher Vater das Sorgerecht zu bekommen? Gibt es im Raum Berlin auch männliche, neutrale Familienanwälte? Welche rechtlichen Schritte kann der Vater des Kindes einleiten? Ich würde mich freuen, wenn ihr in diesem traurigen Fall weiter helfen könntet! Dankeschön im vorraus!!!
Steht mir auch noch bevor 
Hallo,
leider steht mir die Scheidung jetzt auch bevor. Meine Frau hat ähnliches erlebt und deine Geschichte könnte meine sein.
Wir haben zwei Kinder (2 Jahre und 4 Monate) und meine
Frau ist ebenfalls mit dem Haushalt und was dazugehört
überlastet. Ursache hierfür ist ebenfalls ihre Krankheit
(Agoraphobie) welche ihr die einfachsten Dinge des Lebens
zur Qual machen. Leider.
Inzwischen glaubt sie die Krankheit in den Griff
bekommen zu haben, doch leider ist es nicht so.
Es hat nur umgeschlagen in Agressionen die Sie
nun seit ca. 2 Jahren an mir ausläßt. Ich habe
mich demütigen lassen (müssen?) und eine extreme
seelische Belastung hierdurch erfahren (müssen?).
Leider kann ich jetzt nicht mehr und muß wohl die
Trennung akzeptieren, allein schon um die Kinder
zu schützen. Denn gerade in diesem Alter sind die
Kleinen doch sehr empfindsam für solch extreme
Disharmonien zwischen den Eltern.
Nur sehe ich auch Probleme, die Kinder durch
meine Frau aufziehen zu lassen. Sie wird es nicht
packen können und die Kleinen darunter zu leiden
haben.
Eine Rechtsberatung beim Anwalt hat mir leider
genauso schlechte Aussichten prognostiziert,
wie bei deinem Bekannten.
Problem No 1: Ich habe Arbeit
Problem No 2: Ich bin ein Mann
Problem No 3: Die Behörden in diesem Staat
Ich werde daher wohl warten müssen, bis
meine dann Ex-Frau zusammenbricht. Leider.
Tut mir leid, wenn ich keinen besseren Tipp habe.
Viel Glück
Oliver
No 3: Die Behörden in diesem Staat
Ich werde daher wohl warten müssen, bis
meine dann Ex-Frau zusammenbricht. Leider.Tut mir leid, wenn ich keinen besseren Tipp habe.
Viel GlückOliver
Du bist doch als Vater ehelicher Kinder in einer wesentlich besseren Position. Daß der nichtehliche Vater kaum Rechte und daher kaum Aussicht hat, das Sorgerecht zu bekommen, ist mit Deinem Fall nicht vergleichbar.
Stimmt: 5% sind garnicht so schlecht 
Du bist doch als Vater ehelicher Kinder in einer wesentlich
besseren Position. Daß der nichtehliche Vater kaum Rechte und
daher kaum Aussicht hat, das Sorgerecht zu bekommen, ist mit
Deinem Fall nicht vergleichbar.
Denn laut mir vorliegender Informationen bekommen zu
95% die Frauen die „Hauptsächliche Sorge“ zugesprochen,
5 % der Männer.
Ich schreibe absichtlich „hauptsächliche Sorge“, denn
die Kinder können ja auch bei dem üblichen gemeinsamen
Sorgerecht nur bei einem Elternteil untergebracht werden.
Der andere Part wird zum „Besucher“.
Aber du hast Recht, 5% sind immerhin besser wie wohl
eher fast 0% in diesem Falle.
Schöne Grüße
Oliver
auf jeden Fall sollte der Vater des Kindes und auch die Grosseltern auf das Umgangsrecht bestehen!
Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger ist die Situation - als das Sorgerecht beantragen! Wenn das Kind eh die meiste Zeit dort gelebt hat und die Bindungen entsprechend sind, siehts gar nicht so schlecht aus…
Die Missbrauchsgeschichte muss aber - wohl oder überl - aussen vor bleiben. Da sie nicht zur Anzeige gelangte, könnte eine Verleumdungsklage drohen, die dann wieder Minuspunkte bringt.
Sinnvoll wäre es evl. nicht das alleinige, sondern erst einmal das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen oder zumindest den regelmässigen Aufenthalt - bei uns lebt auch ein Kind, ohne dass einer von uns verwandschaftl. Beziehungen oder das Sorgerecht hat (voreheliches Kind der Exfrau).
Gruss Annabell
Viel Glück!