Rückzug von Grundstücksgeschäft trotz schr. Zusage

Liebe Leser, folgender Fall:
Gemeinde möchte Grundstück von mir kaufen, nach etlichen
Verhandlungen schriftliche Zusage von mir über
Verkaufsbedingungen, Preis etc (etwa 1,5 Wochen her)

Nun von Steuerberater gewarnt, dass bei diesen
Vertragsbedingungen insgesamt über 60% der Kaufsumme als Steuern
und ABgaben anfallen.

Wie weit bin ich haftbar, wenn ich jetzt Zusage zurückziehe? Noch
kein Notartermin etc.

Hi Roger,

der Kaufvertrag über eine Immobilie ist erst durch den notariellen Vertrag geschlossen.
Ich kenne nicht den Inhalt deiner „schriftlichen Zusage“. Aber gehen wir davon aus, es handelt sich um einen Vorvertrag oder etwas vergleichbares. Daraus kann die Gemeinde keinen Anspruch auf Übertragung des Grundstückes herleiten.
Allerdings kann aus dieser vorvertraglichen Vereinbarung ein Schadenersatzanspruch entstehen. Wie dieser zu bewerten ist, kann man allerdings nur sagen, wenn man den genauen Vertragsinhalt kennt.

Gruß,
Francesco