in einer Veröffentlichung (ein recht bekanntes Magazin) wurde ein Artikel über mich veröffentlicht, welches mich (leicht) verletzt. Ich möchte von meinem Recht auf Gegendarstellung Gebrauch machen. Wo finden man im WWW weitere Infos dazu? Was darf ich? Was darf ich nicht? Wozu ist der Verlag verpflichtet, wozu nicht?
am Besten Du schreibst einen Leserbrief und nennst dies im Betreff Gegendarstellung. Bleibe aber sachlich, sonst gibt es Probleme. Über Suchmaschinen findest Infos zum Presserecht (Stichwort: Caroline von Monaco - RA Prinz)
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das Recht zur Gegendarstellng ist in den jeweiligen Landespressegesetzen geregelt, in NRW in § 11. ( Einfach mal unter dem Stichwort Pressegesetz suchen). Soweit ich das in Erinnerung habe, sind die Gesetze zumeist wortgleich. Das Problem ist, daß sich das Recht zur Gegendarstellung nur auf veröffentliche Tatsachenbehauptungen bezieht und nicht auf Meinungsäußerungen. Bsp.: (Ein besseres fällt mir nicht ein): Der Kuchen scheckte äußerst schlecht (Meinung); Im Kuchen befand sich eine Nadel (Tatsache). Oder einfacher: Tatsachen sind des Beweises zugänglich. In Deinem Fall klingt das also eher nach Meinung, die nicht mit einer förmlichen Gegendarstellung angegriffen werden kann. Es bleibt der Weg des Leserbriefes, der nicht veröffentlicht werden muß, und der sich meist an einer wenig beachteten Stelle wiederfindet. Es bleibt auch die Frage nach dem Nutzen: Wer liest das? Werden damit weitere, vielleicht noch schlimmere Leserbriefe von unangenehmen Zeitgenossen generiert? Usw. Etwas anderes ist es, wenn Straftatbestände greifen, wie etwa Beleidigung oder üble Nachrede ( §§ 185 ff StGB). Dann könnte man auch strafrechtlich vorgehen, aber dies liegt offenbar auch nicht vor. Mein Rat, wenn es nicht wirklich so dolle war: Souverän drüber hinweg und freuen, dass man mal im Mittelpunkt der ein oder anderen öff. Diskussion steht.
eine gegendartellung muss in keinem vorgeschriebenen umfang bekanntgemacht werden, das bedeutet, das eine gegendartellung auch dann zu akzeptieren ist, wenn sie ganz klein, auf einer seite steht, die eh nur von wenigen gelesen wird, ob das sinn macht, eher fraglich.
die leute die diich kennen, werden wissen, wie/was du bist und dich unter umständen selber dazu befragen, und die die du nicht kennst, sind doch selber schuld wenn sie alles glauben was in der zeitung steht, oder
eine gegendartellungkann manches übrigends auch verschlimmern und aus einer mücke einen elefant machen…