Bei Baustelleneinfahrten oder Autobahnausfahrten erlebe ich es immer häufiger, daß andere bis ganz nach vorn fahren und sich dann dazwischenquetschen. Ich sah mich deswegen schon genötigt, abrupt zu bremsen oder nach rechts auszuweichen.
Ist dies zu tolerieren?
Gruß
Heinz
Fließender Verkehr hat Vorrang…
Hallo Heinz,
§18 Abs3 StVO sagt, daß der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn Vorrang hat.
Siehe auch http://www.verkehrsportal.de
Bei Baustelleneinfahrten oder Autobahnausfahrten erlebe ich es
immer häufiger, daß andere bis ganz nach vorn fahren und sich
dann dazwischenquetschen.
Das liegt auch oft daran, daß viele auf dem Beschleunigungsstreifen „schlafen“ und nicht genügend Gas geben, was mich bei den heutigen PS-Boliden stark wundert.
Die hohe Verkehrsdichte tut ein übriges und gerade ältere Autofahrer die wenig auf der Autobahn fahren, sind dann mit dieser Situation überfordert und haben Angst überhaupt nicht einfahren zu können.
Es stört mich selbst, wenn alle Nase lang die PkW links rüberfahren, weil ein PkW auf den Beschleunigungsstreifen kommt.
Ich sah mich deswegen schon
genötigt, abrupt zu bremsen oder nach rechts auszuweichen.
Ist dies zu tolerieren?
Eigentlich nicht, aber Du hast alles zu tun, einen Unfall zu vermeiden, also ggf. mußt Du bremsen.
Du hast nur den Ausweg des Rechtsweges: Anzeige wegen Nötigung.
Was Du letztendlich tust kann Ich Dir nicht empfehlen, es kommt auf die Situation an. Ich selbst bin schon mit dem Reisebus in diese haarige Situation gekommen. Ich habe dann Lichthupe gezogen und gehupt, weil hinter mir ein LkW im Nacken saß, Auffahrunfall wäre sonst die Folge gewesen. Der Autofahrer war natürlich sehr erschrocken und zeigte mir später beim Überholen den Finger…
Einem Kollegen von mir passierte das schlimmste: Der Wagen zog am Ende einfach raus und hatte grade mal ca. 40km/h drauf. Danach war der Kofferraum des PkW 1 m kürzer. Gott Sei Dank sahen die Fahrgäste in der ersten Reihe alles… Er trug die alleinige Schuld.
Wenn die Verkehrsdichte sehr hoch ist empfehle Ich der Einfachheit halber eine nicht so hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu wählen…
gruß
dennis
Hallo Heinz
Ich als LKW-Fahrer bin von dieser Unsitte mehr als betroffen , doch nach der neuesten Gesetzgebung ( erst ganz vorne einfädeln ) muß ich dies tolerieren . Trotzdem ist es ärgerlich , 99 Leute ordnen sich rechtzeitig ein und einer tanzt aus der Reihe und bringt dadurch alle anderen wieder zum Bremsen! Und meistens ist das dann einer , der in der Engstelle gaaaanz langsam fährt , um sich alles ganz genau anzuschauen ! Da könnte man schon mal nen Koller kriegen , darf man aber nicht !!!
Ganz was anderes ist mir auf einer 3-spurigen BAB passiert ; Ich auf der mittleren Spur bei einem Überholvorgang , auf dritter Spur kam ein Omega-A-Fahrer an mir vorbeigeschossen , zog nach rechts auf mittlere Spur und ging in die Eisen , weil seine Heimatabfahrt urplötzlich aufgetaucht war und er nicht ganz nach rechts konnte , weil dort der Kollege fuhr , den eigentlich ich überholen wollte . Lange Rede , kurzer Sinn ; dsurch dieses Manöver und meine Bremstätigkeiten stand ich auf einmal mitten auf der BAB und der Verkehr schoß rechts und links an mir vorbei. Und der Herr Omega-Fahrer verpißte sich in aller Gemütsruhe in seine Abfahrt . Ganz ehrlich gesagt , in dem Moment hätte ich mich mit ihm gerne mal unter 4 Augen unterhalten , wovon sich 2 Augen mit Sicherheit ganz schnell geschlossen hätten!
trotzdem schönes WE
Dietmar
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Hallo Heinz
Bei Baustelleneinfahrten oder Autobahnausfahrten erlebe ich es
immer häufiger, daß andere bis ganz nach vorn fahren und sich
dann dazwischenquetschen. Ich sah mich deswegen schon
genötigt, abrupt zu bremsen oder nach rechts auszuweichen.
Ist dies zu tolerieren?
Wo das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich ist (z.B. Baustelle auf Autobahn) muss das Reissverschlussverfahren unmittelbar vor der Verengung angewandt werden. Also bis gnaz nach vorne vorfahren und einfädeln ist richtig (siehe StVO §7 Abs.4).
Grüße
Martin
Hi!
Ich als LKW-Fahrer bin von dieser Unsitte mehr als betroffen ,
doch nach der neuesten Gesetzgebung ( erst ganz vorne
einfädeln ) muß ich dies tolerieren . Trotzdem ist es
ärgerlich , 99 Leute ordnen sich rechtzeitig ein und einer
tanzt aus der Reihe und bringt dadurch alle anderen wieder zum
Bremsen! Und meistens ist das dann einer , der in der
Engstelle gaaaanz langsam fährt , um sich alles ganz genau
anzuschauen ! Da könnte man schon mal nen Koller kriegen ,
darf man aber nicht !!!
Das ist genau die falsche Einstellung!
Der vorhandene Verkehrsraum muß optimal ausgenutzt werden.
Daher muß auch die endende Spur voll genutzt werden und am Engpaß dann das Reißverschlußverfahren greifen.
Der Stau insgesamt würde sonst nur noch viel länger werden.
Wer hier aus der Reihe tanzt, sind dann nur die Leute, die schon auf der weiterführenden Spur sind und niemanden reinlassen. Das ist mittlerweile eindeutig als Nötigung anerkannt, daher würde ich solchen Oberlehrern empfehlen, ihre Fahrweise einmal zu überdenken. Gerade mit einem Lasterfahrer ist es einfach nur fragwürdig, mit 40 Tonnen auf einen Golf „draufzuhalten“.
Ganz was anderes ist mir auf einer 3-spurigen BAB passiert ;
Ich auf der mittleren Spur bei einem Überholvorgang , auf
dritter Spur kam ein Omega-A-Fahrer an mir vorbeigeschossen ,
zog nach rechts auf mittlere Spur und ging in die Eisen , weil
seine Heimatabfahrt urplötzlich aufgetaucht war und er nicht
ganz nach rechts konnte , weil dort der Kollege fuhr , den
eigentlich ich überholen wollte . Lange Rede , kurzer Sinn ;
dsurch dieses Manöver und meine Bremstätigkeiten stand ich auf
einmal mitten auf der BAB und der Verkehr schoß rechts und
links an mir vorbei. Und der Herr Omega-Fahrer verpißte sich
in aller Gemütsruhe in seine Abfahrt . Ganz ehrlich gesagt ,
in dem Moment hätte ich mich mit ihm gerne mal unter 4 Augen
unterhalten , wovon sich 2 Augen mit Sicherheit ganz schnell
geschlossen hätten!
Sicherlch war das nicht o.k. Opelfahrer halt…
Oftmals ist es aber so, daß 20 Laster mit einem Abstand von maximal 5 Metern zueinander auf der rechten Spur fahren und somit den Blick auf Schilder, Ausfahrten u.s.w. am rechten Fahrbahnrand komplett versperren. Was soll man als PKW-Fahrer denn dann tun?
Auch für Euch gibt es Regeln!
Bei Baustelleneinfahrten oder Autobahnausfahrten erlebe ich es
immer häufiger, daß andere bis ganz nach vorn fahren und sich
dann dazwischenquetschen. Ich sah mich deswegen schon
genötigt, abrupt zu bremsen oder nach rechts auszuweichen.
Ist dies zu tolerieren?
Eindeutig: ja, denn wenn Du in einem solchen Fall stark bremsen oder ausweichen musst, war Dein Abstand zum Vordermann zu gering.
Gerade wenn man 40 Tonnen durch die Gegend chauffiert hat man eine besondere Sorgfaltspflicht gegenüber den Verkehrsteilnehmern in kleineren Wägen, die noch dazu oftmals viel, viel weniger fahren und daher aufgrund mangelnder Erfahrung auch mal Fehler machen.
Ich bin im Auto sicherlich kein Heiliger, aber was ich oft an Aktionen unserer lieben „Friends on the road“ beobachten darf, ist schon heiß.
Ich würde empfehlen, sich mit seinem Laster an die 80 Km/h zu halten und v.a. den vorgeschriebenen Abstand zum Vordermann einzuhalten. Das ist auch in Eurem Interesse, ein Laster bremst nun mal nicht wie ein Porsche und noch dazu würde man Euch als PKW-Fahrer eher respektieren.
Grüße,
Mathias
Hallo Heinz,
das es so richtig ist, hast Du jetzt ja schon gehört.
Kleine Anmerkung dazu, vielleicht gehen die anderen Fahrer, die sich ja richtig verhalten, einfach davon aus, das Du die neuen Regelungen kennst und sie auch anwendest. Mich machen diese Autofahrer sauer, die z.B. an einer Engstelle niemanden reinlassen, weil sie die StVO nicht kennen und denken, diese Spur gehört ihnen.
Gruß
roland
Hallo Mathias
Ich muß hier einiges von mir weisen , da du den Ursprungstext und meinen Text vermischt hast und nun mir alles zuschreibst . Dem möchte ich wiedersprechen . Ich halte mich an unsere Gesetze und fahre seit 20 Jahren unfallfrei !!!
Gruß
Dietmar
Hi Dennis,
kleine Anmerkung… es ging um Spuren auf der Hauptfahrbahn… und dem dortigen Einfädeln… nicht dem allgmeinen Einfädeln auf die Autobahn 
Und da ist es nunmal so, dass ganz vorne sich erst eingeordnet werden darf und soll *siehe höhere Aussagen* …
und die Leute, die sich schon 2 km vorher nach rechts bewegen und dann draufhalten, weil sie der Meinung sind: „Die hätten ja auch schon längst rechts fahren können, aber nein… die jungen Menschen von heute, die müssen bis nach ganz vorne fahren. Typisch.“
Diese sind hierbei leider im Unrecht.
Gruß
Marco
Mein volles Mitgefühl
Hallo Dietmar,
Ganz was anderes ist mir auf einer 3-spurigen BAB passiert ;
Ich auf der mittleren Spur bei einem Überholvorgang , auf
dritter Spur kam ein Omega-A-Fahrer an mir vorbeigeschossen ,
zog nach rechts auf mittlere Spur und ging in die Eisen , weil
seine Heimatabfahrt urplötzlich aufgetaucht war und er nicht
ganz nach rechts konnte , weil dort der Kollege fuhr , den
eigentlich ich überholen wollte .
Das ist ein generelles Problem, besonders häufig mit Leuten die beruflich viel unterwegs sind. Weil sie generell zu kurze Zeiten für ihre Fahrten einplanen, heizen sie was das Zeug hält. 200 m vor der Auffahrt ziehen Sie dann nach rechts durch.
Dadurch passieren die typischen Unfälle an den Auffahrten.
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass LKWs immer Platz für einen PKW lassen, so dass man sich rechtzeitig rechts einordnen kann. Dann könnte diese potentiellen Mörder ja aber einige Minuten verlieren.
Gruß
Carlos
P.S. Wenn diese Heizer ihr Ziel erreicht haben und parken, dann laufen sie nicht, geschweige denn, dass sie rennen. Das nur zum Thema eilig haben.
Falsch verstanden…
…habe Ich das bestimmt. Ich ging vom normalen Einfädelvorgang auf dem Beschleunigungsstreifen aus.
Für die Situation wie Du schreibst stimmt es natürlich voll und ganz.
Reißverschlußverfahren wird dies genannt. Haben aber auch viele verlernt.
gruß
dennis
kleine Anmerkung
Hi,
Ich als LKW-Fahrer bin von dieser Unsitte mehr als betroffen ,
doch nach der neuesten Gesetzgebung ( erst ganz vorne
einfädeln ) muß ich dies tolerieren . Trotzdem ist es
ärgerlich , 99 Leute ordnen sich rechtzeitig ein und einer
tanzt aus der Reihe und bringt dadurch alle anderen wieder zum
Bremsen!
Hier möchte ich dir widersprechen. Diese Regelung ist nicht nur Gesetz, sondern auch sinnvoll. Wie sinnlos das vorzeitige Einfädeln sein kann, zeigt folgendes Beispiel: Ich habe es schon erlebt, dass sich vor einer Engstelle (Baustelle am Ende der BAB München-Garmisch) ein einspuriger (!) Rückstau bis über die vorhergehende Anschlusstelle (!) gebildet hat. Über mehrere km wurde die zweite Spur nicht genutzt und dadurch ein völlig unnötiger Stau aufgebaut. (Die Stauursache waren neben der Baustelle ein paar Oberlehrer, die mit ihrem Fahrstil meinten verhindern zu müssen, dass beide Spuren genutzt werden.)
…Ganz was anderes ist mir auf einer 3-spurigen BAB passiert ;
Ich auf der mittleren Spur bei einem Überholvorgang , auf
dritter Spur kam ein Omega-A-Fahrer an mir vorbeigeschossen ,
zog nach rechts auf mittlere Spur und ging in die Eisen , weil
seine Heimatabfahrt urplötzlich aufgetaucht war und er nicht
ganz nach rechts konnte , weil dort der Kollege fuhr , den
eigentlich ich überholen wollte . Lange Rede , kurzer Sinn ;
dsurch dieses Manöver und meine Bremstätigkeiten stand ich auf
einmal mitten auf der BAB und der Verkehr schoß rechts und
links an mir vorbei.
Oweia, aber solche Bleifuss-Helden gibt es öfter…
Ciao Rossi
Moien!
Auch wenns dir net passen wird!
Gerade dein Posting zeigt, daß mein Wunsch umgesetzt werden sollte ab einem gewissen Alter Autofahrer auf ihre Fahrtauglichkeit zu prüfen bzw. eine (zumindest theoretische) Nachschulung machen zu lassen! Leider ist dies erforderlich, denn wie du zeigst machen sich die wenigsten die Mühe, daß sie sich über Änderungen im Straßenverkehr auf dem Laufenden halten und dies kann gefährlich sein!
Abgesehen davon hast du dich - wenn du deswegen scharf bremsen mußt - selbst falsch verhalten, sodaß du dich nicht über andere beschweren solltest wenn du selbst falsch fährst und nicht mal die Regeln kennst…
Nur mal so als Test… (Lösung dann unten…)
Was bedeutet es, wenn an einer Ampel ein grüner Pfeil nach Rechts zeigt???
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du darfst auch bei rot rechts abbiegen, wenn du vorher an der Sichtline (ggf. Haltelinie) überprüft hast, das dies gefahrlos möglich ist!! Leider kennt diese Regel auch kein Mensch, sodaß diese Schilder derzeit völlig unnütz sind!!
Bernd
Vielen Dank auch!
Hi,
Leider kennt diese Regel auch kein Mensch, sodaß
diese Schilder derzeit völlig unnütz sind!!
soso, wir Ossis sind also keine Menschen…
naja, die Ignoranz wird uns wohl auch noch „unseren“
grünen Pfeil klauen…
Gruß,
Micha
oopsss…
… hatte ich da etwa vergessen zu erwähnen, daß die Ossis uns Wessis mit diesem Schild voraus fahren und wir Wessis das klugerweise übernommen haben ;o))))
Bernd
*irgendwannkriegenwireuchalle* o.T.
))

du darfst auch bei rot rechts abbiegen, wenn du vorher an der
Sichtline (ggf. Haltelinie) überprüft hast, das dies gefahrlos
möglich ist!! Leider kennt diese Regel auch kein Mensch, sodaß
diese Schilder derzeit völlig unnütz sind!!
Hi,
wußtest Du denn auch, das dieser grüne Pfeil wie ein Stopschild gehandhabt werden muß? Man muß nämlich nicht nur überprüfen, sondern auch anhalten zum überprüfen. Überprüfen kann man nämlich auch rollend, aber an diesem Pfeil wirst Du von der Polizei behandelt, als wenn Du ein Stopschild überfahren hättest.
Na, das wusstest noch nicht mal Du, oder?
roland
Auch offtopic…
… hatte ich da etwa vergessen zu erwähnen, daß die Ossis uns
Wessis mit diesem Schild voraus fahren und wir Wessis das
klugerweise übernommen haben ;o))))
Moin Bernd …
und hier in Heilbronn wird euch Wessis das Verhalten beim grünen Pfeil ca. 50 m vor dem Schild nochmals auf einer Tafel erklärt und direkt unter dem Grünen Pfeil gibts nochmal ne Zusammenfassung.
Kein Witz!!!
Gruß
Daniel Scholdei
Solange Ihr im Osten noch so fleißig PDS wählt, wäre ich an Deiner Stelle ganz friedlich…
Grüße,
Mathias
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Och Mathias,
das ist ja wohl doch ein ganz anderes Thema! Wen den sonst?! CDU? SPD? FDP? die „Grünen“ (die sind ja mittlerweile alles außer grün)…
Aber ich denke, damit haben wir im Recht-Forum gar nix mehr verloren.
Gruß
Daniel
… ist verkehrsrichtiges Verhalten
Hallo,
wenn einer von mehreren Fahrstreifen nicht befahrbar ist, so muß den Fahrzeugen, die auf dem nicht mehr befahrbaren Streifen unterwegs sind, unmittelbar vor der Verengung das Einordnen ermöglicht werden - und zwar immer jeweils ein Fahrzeug im Wechsel mit einem, das den durchgehenden Fahrstreifen befährt (Reißverschlußverfahren). Nachzulesen in § 7 Abs. 5 StVO. Die Regelung gibt es übrigens schon seit 1975. Sie ist nicht erst im Zusammenhang mit den jüngsten Änderungen der StVO neu eingefügt worden. Sie müßte daher eigentlich jedem bekannt sein.
Was Ihnen also als Zumutung erscheint, ist verkehrsrichtiges Verhalten. Das müssen Sie nicht nur tolerieren. Sie haben sich vielmehr genauso zu verhalten. Tun Sie’s nicht, so riskieren Sie eine Geldbuße. Denn das Nichteinhalten des Reißverschlußverfahrens ist ordnungswidrig (§ 49 Abs. 1 Nr. 7 StVO).
Auch mit dem „dazwischenquetschen“ müssen Sie leben. Wer sich nämlich verkehrsrichtig verhält (indem er auf dem sich verengenden Fahrstreifen bis an die Engstelle fährt und sich dort einordnet), darf sich darauf verlassen, daß auch die anderen Verkehrsteilnehmer sich verkehrsrichtig verhalten (und ihn im Reißverschlußverfahren sich einordnen lassen). Er darf sich also darauf verlassen, daß Sie ihn reinlassen.
Verhalten Sie sich mit Absicht in der Weise, daß der Verkehr auf dem Nachbarstreifen sich nicht einordnen kann, indem Sie durch zügiges Anfahren und scharfes Abbremsen die Lücken auf Ihrer Spur klein halten, könnte man sogar über strafrechtliche Konsequenzen nachdenken.
Bedauerlich also, daß sich in der Praxis immer noch viele so, wie in Ihrem Beitrag beschrieben, verhalten (sofern am Beginn der Engstelle kein Streifenwagen steht. Steht da aber einer, dann ist kaum zu glauben, wie gut das Einfädeln funktioniert).
Nachdenkliche Grüße,
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