Was mich schon die ganze Zeit interessiert. Ich sehe in letzter Zeit immer mehr Geschaefte, bei denen grosse Schilder angebracht sind, dass sie ab 2. Jaenner keine DM mehr annehmen, sondern generell nur Euros. Ist das nicht wettbewerbswidrig, da diese Geschaefte dadurch Kosten einsparen und sich finanziell besser stellen als andere oder liegt das im Ermessen jedes einzelnen Geschaeftsinhabers?
Schönen guten Tag,
Die „Verpflichtung“ zur Annahme von DM ist eine Selbstverpflichtung" des Einzelhandels. Kein Geschäft kann dazu gezwungen werden, nach dem 1.1. noch DM anzunehmen, da es die DM als gültiges Zahlungsmittel nicht mehr gibt.
Ob es gegenüber den anderen Geschäften „fair“ ist, ist eine andere Frage, Fairness ist nunmal ein Luxus und viele halten nicht viel davon.
Bei den kleinen Geschäften (Bäckerei um die Ecke, Kiosk etc.) sehe ich es eigentlich noch ein, zumal es ja auch zeitaufwändig ist und sich auch nicht jeder kleine Geschäftsinhaber eine doppelte Kasse leisten kann.
Gruß
HaWeThie
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guten Morgen,
welche Zahlungsmittel er annehmen möchte, entscheidet jeder Geschäftsinhaber selbst. Das war auch vorher schon so. In einem Geschäft kannst Du mit der Kreditkarte bezahlen und der nächste Inhaber besteht auf Bargeld. Weil aber niemand gerne einen zahlenden Kunden einfach wegschickt, wirst Du fast überall bis zum 28. Februar 2002 mit der Mark zahlen können. Am letzten Tag kann ich mir verzogene Gesichter vorstellen, weil tags darauf nur noch die Landesbanken die D-Mark in Zahlung nehmen.
Im übrigen ist es das gute Recht jedes Geschäftsinhabers (das gute Recht von jedermann), Kosten und Aufwand so gering wie irgend möglich zu halten. Wettbewerbswidrig ist das gewiß nicht.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
also ich sehe die Sache vollkommen anders als die Vorantworter. Das beschriebene Verhalten ist zwar nicht Wettbewerbswidrig, aber trotzdem unzulässig. In der Übergangsphase bis zum 28.02.2002 ist die DM noch gültiges Zahlungsmittel und muss daher von jedem Geschäft angenommen werden! Dies ist auch überhaupt nicht mit Kreditkarten oder ausländischen Währungen, etc. zu vergleichen. Diese sind in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel und somit steht deren Annahme jedem frei. Die Übergangsfrist ist ja gerade dazu da, dass durch den Handel, der dazu verpflichtet ist Wechselgeld nur in Euro auszuzahlen, ein schneller Abfluss der DM-Bargeldbestände erfolgt. Hier einfach nicht mitspielen zu wollen ist Ordnungswidrig und kann sogar mit Bußgeldern geahndet werden.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
also ich sehe die Sache vollkommen anders als die
Vorantworter. Das beschriebene Verhalten ist zwar nicht
Wettbewerbswidrig, aber trotzdem unzulässig. In der
Übergangsphase bis zum 28.02.2002 ist die DM noch gültiges
Zahlungsmittel und muss daher von jedem Geschäft angenommen
werden! Dies ist auch überhaupt nicht mit Kreditkarten oder
ausländischen Währungen, etc. zu vergleichen. Diese sind in
Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel und somit steht
deren Annahme jedem frei. Die Übergangsfrist ist ja gerade
dazu da, dass durch den Handel, der dazu verpflichtet ist
Wechselgeld nur in Euro auszuzahlen, ein schneller Abfluss der
DM-Bargeldbestände erfolgt. Hier einfach nicht mitspielen zu
wollen ist Ordnungswidrig und kann sogar mit Bußgeldern
geahndet werden.
Hallo!
Soweit ich weiss,ist jedem unternehmen freigestellt wer dort etwas kaufen kann oder nicht,also kann ja wohl jedes unternehmen selbst entscheiden,in welcher währung der kauf erfolgt.
davon abgesehn wuerd ich darum keinen grossartigen stress machen,wenn das geschäft a meine restlichem maak nicht will,nimmt geschäft b was sich noch über kunden freut sicher gerne meine DMs an.
CiaoSven.
Hallo Sven,
mit dem „freigestellt“ ist hier wohl nicht zu machen, weil es eben um ein gesetzliches Zahlungsmittel geht, dessen Annahme tatsächlich niemand verweigern kann (Nur für Kleingeld gibt es tatsächlich Grenzen). Dies ist eben der Unterschied zwischen absolut geltendem Recht und dispositivem Recht. So kann man z.B. auch die Gewährleistung bei Neuwaren nicht ausschließen, etc.
Aber Du hast natürlich Recht, wenn Laden A Zicken macht, wird er schon sehen, was er davon hat
Ich würde jedenfalls dort zum letzten Mal etwas eingekauft bzw. dies versucht haben.
Gruß vom Wiz
Hallo!
Soweit ich weiss,ist jedem unternehmen freigestellt wer dort
etwas kaufen kann oder nicht,also kann ja wohl jedes
unternehmen selbst entscheiden,in welcher währung der kauf
erfolgt.
davon abgesehn wuerd ich darum keinen grossartigen stress
machen,wenn das geschäft a meine restlichem maak nicht
will,nimmt geschäft b was sich noch über kunden freut sicher
gerne meine DMs an.CiaoSven.
Nein!
Hallo,
In der
Übergangsphase bis zum 28.02.2002 ist die DM noch gültiges
Zahlungsmittel und muss daher von jedem Geschäft angenommen
werden!
Das genau nicht!! Die DM ist Schlag 00.00 Uhr am 01.01.2002
kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.
Positiver Effekt: Wenn du am 2 Januar an einem Parkautomaten stehst, der keine Euro noch nicht annimmt, brauchst du nicht zu zahlen (nur Parkscheibe rauslegen).
Die Übergangsfrist ist ja gerade
dazu da, dass durch den Handel, der dazu verpflichtet ist
Wechselgeld nur in Euro auszuzahlen, ein schneller Abfluss der
DM-Bargeldbestände erfolgt. Hier einfach nicht mitspielen zu
wollen ist Ordnungswidrig und kann sogar mit Bußgeldern
geahndet werden.
Hast du da die §§??
Gibt es nämlich keine.
Es ist eine Freiwillige Selbstverpflichtung des Handels.
Gruß
HaWeThie
Hallo!
Die Pflicht zur Währungsannahme ist ein Abkommen zwischen der Regierung und dem Einzelhandelsverband. Alle Geschaeftsinhaber die in diesem Verband organisiert sind muessen somit die DM annehmen. Alle anderen nicht. Soweit die Theorie 
Ich nehme mal nicht an, dass es irgendwelche Auswirkungen hat wenn es einer nicht macht.
Jeder tut das was er will und fuer sein Geschaeft am besten haelt.
gruss
Frank E.