nach dem Zusammenschluß von DAG und ÖTV zur Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di stellt sich mir die Frage, ob ich als ehemaliges DAG-Mitglied ohne weiteres auch Mitglied von Ver.di bin?
Ich habe keine neue Satzung erhalten, auch eine Zustimmung wurde nicht abgefragt.
Ver.di versucht nun Gewerkschaftsbeiträge einzutreiben. Ich hatte die Zahlungen mit der Fusion eingestellt, weil ich nicht Mitglied dieser neuen Einheitsgewerkschaft werden wollte.
Die DAG ist in Ver.di aufgegangen. Die DAG hat auf ihrem Gewerkschaftstag den Beschluß der Fusion gefasst. Genau wie alle anderen Gewerkschaften. Damit sind alle Mitglieder mit in die neue Organisation übergegangen. Rechtlich abgesichert, mehrmals geprüft, sei versichert.
Warum ist es in Deutschland eigentlich so schwer zu verstehen? Durch einstellen der Mitgliedsbeiträge endet keine Mitgliedschaft. Es gibt doch eigentlich nichts einfacheres seiner Organisation einen Brief zu schreiben, in dem die Worte drinstehen „Ich kündige“. Ist doch für beide Seiten einfacher.
Mir ist schon klar, dass das Einstellen von Mitgliedsbeiträgen keiner Kündigung gleichkommt.
Aber kannst Du mir erklären, warum eine Mahnung (offensichtlich die zweite?!), die Zahlungserinnerung genannt wird, erst jetzt (nach über einem halben Jahr) bei mir aufläuft? Wenn die erste Mahnung, die aber auch erst Monate nach der Fusion bei mir ankam, „Kontoauszug“ genannt wird, der obendrein mehr den Charakter eines Werbebotschaft hatte, darf sich niemand wundern, wenn man das falsch versteht!
Und warum wurde nicht generell in aller Eindeutigkeit die rechtlichen Implikationen für die normalen Mitglieder beschrieben.
Ein rechtzeitiger Hinweis vor der Fusion, dass man auch kündigen kann, wäre einfach nur fair gewesen und hätte einer Gewerkschaft unabhängig von irgendwelchen rechtlichen Notwendigkeiten gut zu Gesicht gestanden; das hat ja selbst meine Krankenversicherung schon im November geschafft (wahrscheinlich, weil sie muss), da sie zum 1.1.2002 ihre Bedingungen geändert hat.
Von meiner Berufsvertretung erwarte ich da eher mehr als weniger!
Aber kannst Du mir erklären, warum eine Mahnung
(offensichtlich die zweite?!), die Zahlungserinnerung genannt
wird, erst jetzt (nach über einem halben Jahr) bei mir
aufläuft? Wenn die erste Mahnung, die aber auch erst Monate
nach der Fusion bei mir ankam, „Kontoauszug“ genannt wird, der
obendrein mehr den Charakter eines Werbebotschaft hatte, darf
sich niemand wundern, wenn man das falsch versteht!
Nein kann ich Dir nicht erklären. Allerdings ist bei der Fusion einiges nicht ganz gerade gelaufen. War auch nicht so einfach.
Und warum wurde nicht generell in aller Eindeutigkeit die
rechtlichen Implikationen für die normalen Mitglieder
beschrieben.
Wurde beschrieben. Jedenfalls in meiner Gewerkschaft (IG Medien). Warum dass in der damaligen DAG nicht so geklappt hat kann ich nicht sagen.
Ein rechtzeitiger Hinweis vor der Fusion, dass man auch
kündigen kann, wäre einfach nur fair gewesen und hätte einer
Gewerkschaft unabhängig von irgendwelchen rechtlichen
Notwendigkeiten gut zu Gesicht gestanden;
Kündigen kann man immer. Es hat kein Sonderkündigungsrecht gegeben (meines Wissens)
das hat ja selbst
meine Krankenversicherung schon im November geschafft
(wahrscheinlich, weil sie muss), da sie zum 1.1.2002 ihre
Bedingungen geändert hat.
Von meiner Berufsvertretung erwarte ich da eher mehr als
weniger!
Da hast Du sicher recht. Da sollte man mehr erwarten können. Ist schief gelaufen und kann nur mit dem Komplikationen wärend der Vereinigung zu erklären.
Da hast Du sicher recht. Da sollte man mehr erwarten können.
Ist schief gelaufen und kann nur mit dem Komplikationen wärend
der Vereinigung zu erklären.
ich habe mit Fehlern keine Probleme, vor allem, wenn sie in Sondersituationen gemacht werden; mache selbst genug davon.
Allerdings sollten diese Fehler nicht auf meine Kappe (meinen Geldbeutel) gehen. Ich bin mal sehr gespannt darauf, ob Ver.di Deine Einstellung teilt und in der Konsequenz auf die Beiträge verzichtet, wenn ich meine Einlassungen zum Thema als Einschreiben losgelassen habe.