durch einen Fehler einer Sachbearbeiterin habe ich im Dezember kein Geld bekommen. Erst am 3.1.2002 war es auf dem Konto.
Vom 24.12.2001-3.1.2002 habe ich meinen Dispo in Anspruch nehmen müssen.
Auch mußte ich 3 Tage rumtelefonieren und es fielen Portokosten an.
Kann ich das der Verursacherin in Rechnung stellen?
Das ist schon das 2.mal das Ihr bei mir ein Fehler passiert, der mir Geld kostet.
durch einen Fehler einer Sachbearbeiterin habe ich im Dezember
kein Geld bekommen. Erst am 3.1.2002 war es auf dem Konto.
Vom 24.12.2001-3.1.2002 habe ich meinen Dispo in Anspruch
nehmen müssen.
Auch mußte ich 3 Tage rumtelefonieren und es fielen
Portokosten an.
Kann ich das der Verursacherin in Rechnung stellen?
Nein, Forderungen sind einzig und allein an den Arbeitgeber zu richten. Eine Forderung an die Mitarbeiterin kommt einer Störung des Betriebsfriedens gleich. Die Folgen eines Vorgehens gegen die Sachbearbeiterin können eine Abmahnung, in gravierenden Fällen sogar eine Kündigung auslösen. (Im Übrigen: Wer sagt Dir, dass es ein Fehler der Sachbearbeiterin und nicht eine Weisung des Arbeitgebers ist, später zu zahlen ? Welche Gründe soll eine Sachbearbeiterin haben, Gelder zu spät zu zahlen ? Schon mal darüber nachgedacht ? Schon mal überlegt, ob die verspätete Lohnzahlung mit der Auftragslage etwas zu tun haben könnte ?)
was steht in Deinem Arbeitsvertrag zum Thema Termin der Lohnzahlung ? Allgemein üblich ist meines Wissens nach der letzte Tag des Monats.
Wie hoch ist unter Berücksichtigung des spätesten erlaubten Termins zur Lohnzahlung Dein tatsächlicher Schaden ?
Sind es, einschließlich Telefonaten mehr als z.B. 20 Euro ?
Falls nein: sicherlich ärgerlich, aber dafür das Ganze an die sehr große Glocke zu hängen, nochmals zusätzlichen Aufwand zu betreiben usw., lohnt sich das ?
Natürlich würde ich die Sachbearbeiterin ansprechen und die Dir deswegen entstandenen Nachteile aufzählen, mehr lohnt sich aber nicht.
Grüsse
Sven
P.S.: Ach ja, am Ende noch eine kleine Randbemerkung (subjektiv aus meiner aktuellen Lage heraus, hat nichts mit Dir zu tun):
Es freut mich sehr, dass Du Deinen eigenen Dispo in Anspruch genommen hast und nicht den Deines Vermieters. Scheint nämlich in Deutschland gerade Mode zu sein. Neben vielen Bekannten von mir habe ich gerade das Problem, dass meine Mieterin seit 2 Monaten „Kredit“ bei mir nimmt (Nichtzahlung der Miete), der dadurch entstandenen Schaden nimmt, trotz fristloser Kündigung mit Räumungsklage gerade grössere Ausmasse an (mehrere x.xxx Euro). Was sind da schon 20-30 Euro ???
So, jetzt geht’s mir besser.
was steht in Deinem Arbeitsvertrag zum Thema Termin der
Lohnzahlung ? Allgemein üblich ist meines Wissens nach der
letzte Tag des Monats.
Bei mir steht der 25. als Zahltag drin-d.h. das ich ab 25. über das Geld verfügen kann.
Ich arbeite seit über 20 Jahren bei der Firma ( großer AG mit noch über 200.000 Mitarnbeitern).
Wie hoch ist unter Berücksichtigung des spätesten erlaubten
Termins zur Lohnzahlung Dein tatsächlicher Schaden ?
Telefonkosten,Faxe und Porto belaufen sich etwa auf 15€.
Dispo weiß ich noch nicht.
Der erste Schaden von dem ich sprach, war etwa 300 DM.
Aber das war verjährt dann mittlerweile.
Sind es, einschließlich Telefonaten mehr als z.B. 20 Euro ?
Falls nein: sicherlich ärgerlich, aber dafür das Ganze an die
sehr große Glocke zu hängen, nochmals zusätzlichen Aufwand zu
betreiben usw., lohnt sich das ?
Natürlich würde ich die Sachbearbeiterin ansprechen und die
Dir deswegen entstandenen Nachteile aufzählen, mehr lohnt sich
aber nicht.
Mein AG ist sehr genau und rechnet uns jede Minute vor und sucht gerade z.Z. immer nach neuen Einsparungsmöglichkeiten.
Da ärgert mich diese Nachlässigkeit doppelt!
Grüsse
Sven
P.S.: Ach ja, am Ende noch eine kleine Randbemerkung
(subjektiv aus meiner aktuellen Lage heraus, hat nichts mit
Dir zu tun):
Es freut mich sehr, dass Du Deinen eigenen Dispo in Anspruch
genommen hast und nicht den Deines Vermieters. Scheint nämlich
in Deutschland gerade Mode zu sein. Neben vielen Bekannten von
mir habe ich gerade das Problem, dass meine Mieterin seit 2
Monaten „Kredit“ bei mir nimmt (Nichtzahlung der Miete), der
dadurch entstandenen Schaden nimmt, trotz fristloser Kündigung
mit Räumungsklage gerade grössere Ausmasse an (mehrere x.xxx
Euro). Was sind da schon 20-30 Euro ???
So, jetzt geht’s mir besser.
Die Sachbearbeiterin selber hat mehrmals zugegeben,daß Sie sich vertan hat und es Ihr Fehler war.
Es ist nur so, daß ich für alle Fehler gerade stehen muß und auch in regress genommen werde, aber wenn eine andere Abteilung, besonders aus der Verwaltung Fehler macht, soll man das hinnehmen.
Das ist nicht gleichbehandelt,oder?!
Vorallem,weil es schon das 2.mal ist bei mir.
Gruß
Jörg
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