Hallo Forum,
Ich bin seit zwei Jahren am Häusle-Zahlen und habe mit
normalen Hypothekendarlehen zu 7% auf 10 Jahre finanziert.
Nachdem die Zinsen jetzt kräftig nachgegeben haben, bin ich am
überlegen, ob ich umschulden soll und ob das überhaupt mit
realistischen Vorfälligkeitszahlungen geht. Kann mir jemand
sagen, wie sich diese Vorfälligkeit berechnet und wie man am
besten aus bestehenden Darlehen herauskommt?
Wenn du bei deiner eigenen Bank nur umschuldest wird das gehen. Du musst aber die Zinsersparnis in Tilgungserhöhung setzen, sodaß die mtl. Ratenzahlung gleichbleibt. Ansonsten verlängerst du die Laufzeit der Hypothek und zahlst gesamt noch mehr zurück als jetzt.
Nach nur 2 Jahren wird die Vorfälligkeitsentschädigung derart hoch sein, daß du wirklich sehr spitz rechnen mußt, ob sich das lohnt.
Die Berechnung der Bank kann man nicht nachvollziehen, da das sehr komplizierte Formeln sind. Das beste ist die Bank fragen und vorrechnen lassen.
Tipp: dabei gleichzeitig versuchen die Zinsbindung auf 18 oder 20 jahre zu legen.
Vergleichen: Zinszahlungen in 10 Jahren plus Tilgung in 10 Jahren = Kapitalfluss und Resthypothek
mit
(Zinszahlungen für 2 Jahre plus Tilgung für 2 Jahre) plus (Zinszahlungen für 8 Jahre neuer Zins plus tilgung in 8 Jahren) und Resthypothek.
Vermutung: Resthypothek ist im 2. Fall höher als im ersten. tilgungsdauer gesamt ist höher. (Wenn nicht Zinsersparnis in tilgung umgesetzt wird)
gruss
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