Geldanlage für Kinder

Von: , Frage gestellt am Mo, 3. Nov 2003

Hallo Spezialisten,
ich suche eine nicht aktiengebundene Anlage mit langer Laufzeit (<10h) bei der man belibig oft kleine Summen einzahlen kann (Geschenk von Oma usw. ;-)) Wie gesagt nicht spekulativ, weil ich möchte meiner Tochter wenn sie 18 wird nicht sagen müssen, tut mir leid das Geld ist weg, aber die Kursschwankungen waren spannend...
Danke und Gruß
Hugo

26 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 57 Minuten 0 hilfreich
    Re: Geldanlage für Kinder

    Hallo Hugo,

    sind ja ziemlich viel Anforderungen, die Du an die Geldanlage so stellst. (Was ist eigentlich Laufzeit über 10h?) Da Du schreibst beliebig oft kleine Summen einzuzahlen, fällt ein Sparplan ja schonmal aus. Mir fällt dazu nur ein, das Geld bis zu einer gewissen Summe auf ein Konto mit Verzinsung so um die 2-3 % (manchmal auch mehr) anzusparen, bis die Mindestanlagesumme für einen Rentenfonds erreicht ist. In dem hast Du zwar auch noch Kursschwankungen, aber nicht mehr so große.

    Aber vielleicht fällt ja jemanden noch eine ander Lösung ein, um das Problem mit der Mindestanlage zu umgehen.

    Ich hoffe nur, dass Du Deiner Tochter mit 18 nicht sagen mußt, tut mir leid, das Geld ist leider etwas weniger als gedacht, aber mit der Inflation war auch nicht so zu rechnen...

    Gruß, Micha [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
    Re: Geldanlage für Kinder

    Hallo Hugo,

    ich teile die Auffassung das es hier nicht sonderlich viele Produkte gibt.

    - Da gibt es mal zum einen das klassische Sparbuch - mit allen zinserhöhenden Verianten.
    - Dann fallen mir noch spontan Bundesschatzbriefe ein ,die aufgrund der niedrigen Stückelung immer wieder gekauft werden könnten. Die haben außerdwem den Vorteil, dass diese im Falle eines starken Zinsanstiegs wieder veräußert werden können und neue dafür neue mit besserer Verzinsung gekauft werden könnten.
    - Ein Rentenfonds wäre eine Möglichkeit von der ich dir aber abrate, sofern keinerlei Verlusten entstehen dürfen, denn ich bin der Überzeugung, dass es diese geben kann. Wenn ein Fonds jetzt investieren muss und die Zinsen steigen, kauf er sich nämlich heute die Abschreibungen von morgen ein.

    Alles andere scheidet m.E. aufgrund der Anforderungen von dir oder zu hoher Kosten aus.

    Gruß ivo

  3. Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
    Re: Geldanlage für Kinder

    Hallo Hugo,

    da fällt mit nur spontan ein Rentenfond ein oder halt das normale Sparbuch/Sparkonto bei den Banken. Dort werden ja mittlerweile auch andere Zinssätze vereinbart als 0.5%.

    Die Mindesteinlage bei Fonds kann man ME nach umgehen, wenn ratierliche Spareinzahlungen vollzogen werden. Absprache mit dem Fond-Verwalter.

    Lasse aber die Aktienfonds nie außer acht (gemäßigte Beimischung). Diese bringen die Dynamik in die Anlage.

    Gruß
    Martin

  4. Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
    Töchterli

    Hallo Hugo,
    wenn für Töchterli am Ende was nennenswertes rauskommen soll, dann geht es nicht, immer wieder einen kleinen Betrag. Vorschlag von mir:
    Nimm das jetzt ersparte, mind. 3.000EUR + Agio, oder gib ihr einen entsprechenden Kredit, und investiere in den Phoenix Managed Account. Hier beteiligst Du Dich als "Stillhalter", der Ertrag liegt jährlich ohne wesentliche Kursschwankungen bei 10-14%. 3 TEUR ergeben bei 10% p. a. nach 15 Jahren 15.560EUR. Wenn Du nach einem Jahr wieder 2.000 EUR gesammelt hast, dann investiere in den Steward & Spencer Fonds. Hier ist der tatsächliche Ertrag bei 20-25% p. a. ohne wesentliche Schwankungen. Nach 14 Jahren sollten bei 20% 25.890 EUR verfügbar sein. S&S generiert seinen Ertrag aus den Schwankungen der Aktienkurse, also beim Auf- und ebenso beim Abwärts.
    Jetzt sparst Du weiter, bis Du 5.000 EUR wieder zusammen hast. Nun zeichnest Du den KG-Fonds V. Der brachte bisher jährlich 20-25% OHNE negative Schwankungen. Nach angenommen 10 Jahren stehen Euch bei nur 20% p. a. ganze 31.210 EUR zur Verfügung. Ertragspotential ist hierbei das Auf und Ab bei den Preisen für Rohstoffe, Energie, Nahrungsmittel.
    Insgesamtvermögen hierbei am Ende 72.660 EUR.
    Vorteile:
    - Streuung auf viele, völlig voneinander unabhängige Werte
    - Keine Neuerfindungen, alles bewährte Investments
    - Selbst wenn Du absoluter Pessimist bist, wenn eine Anlage total schief geht (was ich ausschließe!!!), bleibt am Ende viel mehr als auf dem Sparbuch.
    - monatliche detaillierte Abrechnungen
    - meist monatliche Verfügbarkeit.
    Mit welcher Anlage Du anfängst, ist eigentlich egal. Erst eine Mindestanlage zusammensparen, dann investieren, und beim nächsten Geld auf ein anderes Pferd setzen, aber ein schon bewährtes.
    Viel Spaß
    Boris

    • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
      wau, 25% *träum* owt

      [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
        Pssst, träum weiter...

        Hallo Marco,
        Den KG-Fonds gibts seit 1992. Und bisher hat jeder, und wirklich JEDER, der an sein Geld wollte, dieses auch bekommen !!! Es spart ja keiner um des Sparens Willen, um auf einem Dokument eine schöne Zahl anschauen zu können, sondern für einen Zweck. Ich kann jedenfalls nichts dafür, daß die so gut sind. Ich freu mich darüber und bin auch dabei.
        S&S sind seit 1998 mit ihrem Fonds am Markt und die Ergebnisse sind ebenso. Nur eben etwas mehr volatil, dafür aber ist das Geld monatlich verfügbar. Und gesichert durch einen Einlagensicherungsfonds. Auch hier bin ich selbst dabei, wie bei einigen anderen auch.
        Manche sagen, alles über 10% ist äußerst verdächtig, manche sagen, das sei Betrug, manche sagen, das ist unmoralisch, und manche freuen sich einfach und kassieren mit.
        Gruß
        Boris

        • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
          Peinlich...

          Hallo, Manche sagen, alles über 10% ist äußerst verdächtig, manche
          sagen, das sei Betrug, manche sagen, das ist unmoralisch, und
          manche freuen sich einfach und kassieren mit.
          Gruß
          Boris
          Finanzberater - oh Gott, oh Gott...
          Und jemandem, der eine sichere Geldanlage haben will - einen Hedgefonds anbieten - Mann oh Mann - schlimmer geht es fast nimmer...

          Ach ja, und btw (kann es leider nicht mit einer zitierbaren Quelle belegen, ändert aber nix am Wahrheitsgehalt):
          Hedgefonds in ihrer Gesamtheit - oder anders ausgedrückt der durchschnittliche Hedgefonds - haben in ihrer noch relativ kurzen Geschichte KEINE überdurchschnittlichen Renditen gegenüber herkömmlichen Aktienfonds gehabt.
          Klar, gibt es einige bisherige Überflieger - aber auch reihenweise (Total-)Ausfälle - die natürlich nicht großartig beworben werden. Und welcher von den bisherigen Überfliegern der Ausfall von morgen ist, das weiß noch keiner.

          Merke:
          Auch Hedgefonds können sich nicht aus der Risko-Rendite-Kurve verabschieden. Einer theoretisch möglichen etwas höheren Rendite gg. herkömmlichen Aktienfonds stehen in der Praxis z. B. schon folgende Faktoren entgegen:
          - zu hohe Eintrittskosten (Agio?)
          - zu hohe laufende Kosten (Managementgebühr)
          - hoher Portfolio-Umsatz bedingt hohe Transaktionskosten
          - schlechte Diversifikation - daher auf der Risiko-Rendite-Kurve eigentlich suboptimal

          Gruesse,
          Ralf

    • Antwort von nach 20 Stunden 1 hilfreich
      Re: Töchterli

      Hallo Boris,

      hier ein Textauszug aus dem Katalog der PMA:

      Eine Beteiligung am Phoenix Managed Account unterliegt einem hohen Risiko, das bis zum Totalverlust der Anlage führen kann

      Aber man erwirtschaftet in der Vergangenheit gute Renditen, nur was die Zukunft bringt.....

      Gruß

      Martin

      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^2: Töchterli

        Hallo Martin,
        zu allererst Gratulation zum "Sternchen".
        Theoretisch hast Du Recht !!!
        Ein Aktienfonds, den jeder Struki vertreiben darf, ist ein Substanzwert. Also rel. SICHER. Wer in B2B, Internet oder NM investierte, ist mitunter 90% los. Aber gesichert gegen Totalverlust! Ist doch schön.
        Der Managed Account ist existentiell notwendig für Phönix. Wenn die das Management im Griff haben, seit über 10 Jahren, warum sollten die jetzt Unsinn bauen? Es ist doch immer nur ein kleiner Teil des Kapitales dem Risiko ausgesetzt. Und wenn das schief geht, dann erkennt man das auf dem Depotauszug. Und bei 2/3 ist zusätzlich ein Sicherheitsautomatismus eingebaut. Klar, wenn die alles auf eine Karte setzen würden, alles Kapital als Sicherheit für eine riesige Option, dann könnte sofort alles weg sein. Aber warum sollten die das tun??? Wer hätte einen Nutzen davon? Warum sollten die gerade und jetzt finanziellen Selbstmord begehen wollen?
        Ein AA-Rating von S&P haben sie schließlich auch bekommen.
        Die Theorie: Phoenix könnte sofort alles verlieren.
        Die Praxis: Die Substanzanlage "Aktienfonds" hat tatsächlich viel verloren, zumindest zeitweise und zum Teil gewaltig.
        Streuung. Auch Phoenix ist kein Allheilmittel. Deswegen STREUEN. Und 3xPhoenix u.ä. sind sicherer als 3xAktienfonds. Idealerweise Alternative und Aktien und Immobilien gemischt.
        Gruß
        Boris



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