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So funktionierts (in etwa)...
Das ist verschieden. Bei "traditionellen" AGs existieren die Papiere oft noch ganz real ("effektive Stücke"). Man darf die mit nach Hause nehmen, im Bankschließfach aufbewahren oder auch in einer Zentralstelle verwalten lassen. Letzteres ist der übliche Weg. In letzter Zeit hat es sich bei Neuemissionen aber durchgesetzt, nur noch eine sogenannte "Globalurkunde" zu fertigen, die alle Aktien repräsentiert. Dann kann man kein "Stück Papier" bekommen, sondern die Aktien existieren nur als Bits und Bytes. In Deutschland werden sowohl "reale" Aktien als auch die "virtuellen" meist von der Clearstream Banking AG verwaltet. Diese Tochter der Deutsche Börse AG hieß bis vor kurzem noch "Deutsche Börse Clearing". Ansonsten ist aber alles beim alten geblieben: Ein großer Tresorraum, ein paar Computer... und da lagern dann die Milliarden. Bei der Verwahrung effektiver Stücke wird übrigens noch nach Sammel- und Streifbandverwahrung unterschieden. Bei ersterer sind dem einzelnen Kunden die Papiere nur nach Stückzahl zugeordnet, bei der zweiten Form haben die einzelnen Kunden wirklich ihre separaten Aktien.
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