Privatkonto <--> Geschäftskonto?

Von: , Frage gestellt am Di, 14. Dez 2004

Hallo,
eine Frage: Was ist der grobe Unteschied zwischen diesen Konten? Kann ich als ein Privatkonto als Geschäftskonto benutzen? Gibt es von der Seite der Banken Probleme?
Grüße. Danke.

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
    Re: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

    Was ist der grobe Unteschied zwischen diesen
    Konten?
    Nun also der Unterschied liegt eigentlich schon im Namen. Ein Privatkonto ist für Privatleute. Ich definiere Sie mal als Arbeitnehmer die Gehaltsempfänger sind, und Umsätze tätigen, die zu den Umsätzen passen. Sprich Der Kreditbedarf (Überziehungen) orientiert sich ganz grob an den (Gehalts)Eingängen. Die betreuenden Bankmitarbeiter haben das notwendige Know-How, das auf dieses Klientel passt.

    Bei einem Geschäftskonto liegen i.d.R keine regelmäßigen Gehaltszahlungen vor. Das bedeutet für die Einräumung von Kreditlinien sind andere Informationen über den Kunden und insbesondere tiefere Einblicke in sein "Geschäft" zur Kreditbeurteilung erforderlich. Es werden zum Teil ganz andere Serviceleistungen verlangt. Das heisst, seitens der Bank ist spezielleres Know-How vorzuhalten. Aus diesem Grund werden Privat- und Geschäftskonten eigentlich bei allen Banken getrennt voneinander betreut. Kann ich ein Privatkonto als Geschäftskonto
    benutzen? Gibt es von der Seite der Banken Probleme?
    Die Banken sind generell interessiert daran, diese Trennung die sie fordern einzuhalten. Nur, wen du einfach ein Privatkonto eröffnest, und es im Endeffekt "geschäftlich" nutzt, funktioniert das technisch auch. Allerdings sind Probleme vorprogrammiert. Sobald der erste Kreditbedarf auftritt, könnte es passieren dass dieser abgelehnt wird. Sei es Einräumung von einer Kreditlinie, kurzfristige Kontoüberziehung, e.V.-Gutschrift eines Schecks oder Lastschrifteinzüge. Das ist alles "Kreditbedarf" der von der Kreditwürdigkeit abhängig ist. Und Kreditwürdigkeit ist eine Frage der Zahlungsfähigkeit. Die wird bei Privatkunden durch regelmäßige Eingänge begründet. Bei Geschäftskunden ist dies nicht ganz so einfach. Hier muss neben der handelnden Person auch das "Geschäft" betrachtet werden. (Bilanz, GuV, Finanzplan, Einnahmen-Überschussrechnung, etc. - je nachdem was für ein Geschäft du betreibst)

    Wenn Du ein "Geschäft" hast, ist es auf jeden Fall sinnvoll ein Geschäftskonto zu führen,und vor allem auch die geforderten Unterlagen verfügbar zu haben, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bank aufzubauen. Ist letztendlich auch in deinem Interesse.

    Also lass Dich beraten, und trage der Bank Deine Pläne vor. Versuche es am besten bei mehreren Banken. Die verschiedenen Institute setzen zum Teil verschiedene Anforderungen an Geschäftskonten. Und natürlich unterscheden Sie sich auch in den Konditionen.

    Gruß Stephan.

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

      Viele Banken bieten auch Geschäftskonten an, bei denen du nicht gleich am Anfang Bilanzen, GuV, etc. vorlegen musst.

      Rede mal mit deiner Bank persönlich, das bringt oft sehr viel.

      Gruß

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

      Hi, Bei einem Geschäftskonto liegen i.d.R keine regelmäßigen
      Gehaltszahlungen vor. Das bedeutet für die Einräumung von
      Kreditlinien sind andere Informationen über den Kunden und
      insbesondere tiefere Einblicke in sein "Geschäft" zur
      Kreditbeurteilung erforderlich.
      wer redet denn von Kredit? Für ein normales Geschäftskonto ohne Kredit sind Unterlagen zur Bonitätsbeurteilung nicht erforderlich.

      Gruß,
      Christian

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

        wer redet denn von Kredit?
        Ich. Lies einfach meinen Artikel zu ende (nächster Absatz). Für ein normales Geschäftskonto
        ohne Kredit sind Unterlagen zur Bonitätsbeurteilung nicht
        erforderlich.
        Stimmt. Solange gibts auch kein Problem, wenn ein Privatkonto geschäftlich genutzt wird. Aber wie gesagt, lies bitte meinen Artikel ganz zu Ende.

        Stephan

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

          wer redet denn von Kredit?
          Ich.
          Mag sein, aber doch nicht der Fragesteller, oder irre ich?

          Lies einfach meinen Artikel zu ende (nächster Absatz). Für ein normales Geschäftskonto
          ohne Kredit sind Unterlagen zur Bonitätsbeurteilung nicht
          erforderlich.
          Stimmt. Solange gibts auch kein Problem, wenn ein Privatkonto
          geschäftlich genutzt wird.
          Sehe ich anders. Wenn es auffällt (lies zur Abwechslung meine Artikel), dann gibt es Probleme.

          Gruß,
          Christian

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

            Sehe ich anders. Wenn es auffällt (lies zur Abwechslung meine
            Artikel), dann gibt es Probleme.
            Dann schreibe bitte Deine Meinung in einer separaten Antwort. Konstruktive Diskussion im Sinne eines Forums bedeutet für mich, dass verschiedene Antworten und Sichtweisen zusammengetragen werden. Bei Deinen Beiträgen habe ich eher das Gefühl, dass Du zu bestehenden Meinungen meist noch irgendwas hinzufügen willst oder eine subjektive Sichtweise in Frage stellst, und so sinnlose Diskussionen entstehen, die eigentlich immer persönlich werden (das ist mir zumindest beim Lesen Deiner Artikel aufgefallen). Versteh mich nicht falsch, sollte ich einen Zusammenhang falsch darstellen bin ich für eine Berichtigung dankbar. Ansonsten lass bitte den Fragesteller entscheiden, ob meine Sichtweise (die nun mal meine Erfahrung ist) für Ihn hilfreich ist oder nicht.

            Wir können gerne per Mail weiterdiskutieren. Diskussionen in Threads, die nichts mit der Fragestellung zu tun haben halte ich nicht für gut.

            Gruß Stephan.

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^6: Privatkonto <--> Geschäftskonto?

              Hallo, Dann schreibe bitte Deine Meinung in einer separaten Antwort.
              Konstruktive Diskussion im Sinne eines Forums bedeutet für
              mich, dass verschiedene Antworten und Sichtweisen
              zusammengetragen werden.
              Ich war der Ansicht, dass Dein Beitrag mit seinem Schwerpunkt auf Kreditvergabe irgendwie mit dem ursprünglichen Artikel nichts zu tun hatte. Ich war weiterhin der Ansicht, dass es durchaus möglich ist, dass ein Beitrag, der mit der eigentlichen Frage nichts zu tun hatte, einen Fragesteller, der mit der Materie nicht wirklich was am Hut hat, eher verwirren könnte.

              Ich zitiere in diesem Zusammenhang gerne noch einmal die Ausgansgfrage:
              „Was ist der grobe Unteschied zwischen diesen Konten? Kann ich als ein Privatkonto als Geschäftskonto benutzen? Gibt es von der Seite der Banken Probleme?“

              Sollte ich also in dieser Frage irgendwie überlesen habe, dass der Fragesteller sich umfassend über § 18-Unterlagen informieren wollte, bitte ich das zu entschuldigen. Bei Deinen Beiträgen habe ich eher
              das Gefühl, dass Du zu bestehenden Meinungen meist noch
              irgendwas hinzufügen willst
              Dieses Gefühl mag täuschen. Anders formuliert: Du hast in Deiner Antwort einen Aspekt aufgeworfen, nach dem nicht gefragt worden war und der auch mit der Frage nichts zu tun hatte Insofern habe ich wiederum das Gefühl, dass eher Du einfach mal was erzählen wolltest. Ich jedenfalls sah den Fragesteller schon mit BWA und Einkommensteuerbescheid in der Hand am Bankschalter sehen.

              Gruß,
              Christian

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Typisch sinnlose Diskussion mit exc.

              Wenn Du 10 Leute fragst kriegst du 10 Antworten. Das ist für einen Fragesteller hilfreich. Schlimm wird es in meinen Augen, wenn einer behauptet allwissend zu sein, und seine Sichtweise als allumfassend und allgemeingültig ansieht. Wenn wir ehrlich sind, kann das doch gar nicht sein. Jede Bank wird da anders reagieren, weil nämlich immer eine Person (Berater) für die Bank agiert, der die Vorgaben des Hauses individuell für sich sieht und vertritt. Warum sollte also Dein Standpunkt allgemein gültig sein ? Ich habe meine Antwort aus meiner Sichtweise formuliert. Punkt ! Daran hast du nichts in Frage zu stellen. Punkt !

              Also nochmal:
              Lass bitte den Fragesteller entscheiden, ob meine Sichtweise (die nun mal meine Erfahrung ist) für Ihn hilfreich ist oder nicht.

              Wir können gerne per Mail weiterdiskutieren. Diskussionen in Threads, die nichts mit der Fragestellung zu tun haben halte ich nicht für gut.

              Punkt !

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Sichtweisen

              sieht und vertritt. Warum sollte also Dein Standpunkt
              allgemein gültig sein ? Ich habe meine Antwort aus meiner
              Sichtweise formuliert. Punkt ! Daran hast du nichts in Frage
              zu stellen. Punkt !
              Du hast recht. Allerdings möchte auch ich noch eine Sichtweise in den Raum werfen – gleiches Recht für alle. Bei meinem früheren Arbeitgeber begannen die Kontonummern für Geschäftskunden mit 400, die für Privatkonten jedoch mit 401. Auch das kann bei der Entscheidung also eine gewichtige Rolle spielen.

              Gruß,
              Christian



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