in der Regel ist dies so aber man hat auch die Möglichkeit von
vornherein ein Beratungshonorar zu vereinbaren und auf
Courtagen oder Provisionen zu verzichten.
Nur eine Mischung aus beidem darf es nicht geben.
Richtig ! Das Beratungshonorar ist definiv der bessere Weg.
Ich verstehe die Logik nicht ganz, die dahinter stehen soll.
Ein guter Makler, der auf Provisionsbasis arbeitet, wird das
seiner Meinung nach beste Produkt auswählen.
Ja genau, so so sieht die Theorie aus. In der Praxis ist die wohl ein Witz. Deshalb gibt es jährlich auch so viele Klagen wegen Falschberatung. Das ,,seiner Meinung beste Produkt" ist ein toller Begriff. Der Vertreter der Mannheimer hatte auch immer nur ,,das seiner Meinung beste Produkt" vermittelt.
Wer aus
unterschiedlichen Courtage- oder Provisionshöhen schließt,
dass ein Makler automatisch die für den Makler lukrativsten
Angebote nur anbietet, der sollte an seiner eigenen
Einstellung erst mal arbeiten.
Oder mal schauen wieviele Makler Beteiligungen den ,,normalen" Investments vorziehen, weil dort die Provisionen höher sind. Ja klar, sie machen das nur, weil das Produkt passt. Sagt dir der Name ,,Orbitex" was ? Das wohl miserableste Unternehmen, das ich kenne (oder besser kannte). Bevor sie sich zurückgezogen haben, haben Makler die Orbitexprodukte vermittelt wie die Verrückten. Wieso ? Weil es einen tollen Bonus gab. Jeder wusste, dass deren Fonds ganz hinten auf der Liste stehen. Was ist eigentlich jetzt mit Orbitex ? :-) Also . . .wer muss an welcher Einstellung arbeiten ?
Ein guter Makler führt ein
Beratungsprotokoll, aus dem hervorgeht, warum gerade das
besagte Produkt ausgewählt worden ist.
Genau das ist der Witz des Jahrhunderts. Du findest bei jedem Produkt der gleichen Gattung irgend was Positives. Es ist halt die Meinung des Maklers, nicht wahr ? Die Hamburg Mannheimer ist in vielen Bereichen eine Katastrophe. Verkaufsargument ,,Grösse und Sicherheit" kannst du trotzdem in dein ,,Protokoll" schreiben.
Mittels des Beratungsprotokolles ist es sehr wohl sogar recht
einfach möglich eine Falschberatung nachzuweisen.
Siehe oben oder besser die gewonnen Fälle. Das ist nicht richtig was du sagst !
Dies ist nun wirklich Blödsinn!!!
Herzlichen Glückwunsch, damit hat der Beratene jegliche
Möglichkeit seinen Berater in die Haftung zu nehmen verspielt.
Falsch ! Er schliesst ja ohnehin nicht bei dem Makler ab, sondern bezahlt ein Honorar. Also wo die Haftung ???
Mal davon abgesehen, dass er noch eine
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit einem Beitrag in
Höhe von ca. 1000 Euro abschließen bzw. nachweisen muss.
Das ist Quatsch !. Ich habe es so gemacht und musste genau drei Dinge vorlegen: Schufa, Gewerbeanmeldung und Registerauszug. Gesamtkosten: um die 15-20 Euro ! Wieso eine Haftplicht, wenn du nur für dich abschliesst ??????
Außerdem beschränkt sich bei dir eine gute Beratung wohl immer
nur auf Versicherungen. Wusstest du schon, dass es noch andere
Möglichkeiten gibt? Für diese Möglichkeiten der Geldanlage
benötigt man eventuell den 34c oder mehr.
Nicht mehr. Für Fonds brauchst du den 34c und musst den jählichen Prüfer zahlen. Da der Kunde jedoch von einer Honorar-Kraft beraten wird und sein Depot KOSTENLOS bei ebase macht und 0 Prozent Ausgabeaufschlag bezahlt ist dein Argument hinfällig. Ich wiederhole:
0 Prozent !!!!!! Man schliesst nur die Versicherungen über sich ab . . .nicht die Fonds !!!!
Wusstest du schon, dass es reine Honorartarife gibt? Da wird
gar keine Provision gezahlt.
Ja, und das ist ein guter Weg !
Deine Sichtweise der Dinge ist meines Erachtens etwas
eingeschränkt und wimmelt nur so von Vorurteilen!!!
Finde ich nicht. Meine Sichtweise erspart dem Kunden eine Menge Ärger, Geld und das bei gleichem Angebot !
Mir ist jedoch bewusst, dass Makler und Co. gegen diese Denkweise Sturm laufen. Es ist nämlich gar nicht so einfach dem Kunden zu sagen, was man verdient. Die Honorarkraft tut dies. Der Provionsempfänger nicht. Wenn manche Leute wissen würden, dass sie für ihre Lebensversicherung 2000 Euro an den Makler zahlen, wäre die Maklerwelt eine andere !