Wer kann mich beraten ?

Von: , Frage gestellt am Fr, 1. Jul 2005

Hallo Forum,

ich möchte mich über Geldanlage, Absicherung und Vorsorge informieren - und muss zugeben wenig Ahnung zu haben. Gibt es ähnliche Unternehmen wie die MLP bzw. welches sind das ? Ich sage MLP weil ich dort ein erstes Gespräch hatte - leider war der Berater zu Produktbezogen ohne auf meine individuelle Situation genau einzugehen. Ich hatte irgendwie das Gefühl an erster Stelle lag der Verkauf seiner Produkte und an zweiter Stelle erst die Beratung - zwar verständlich aber ich möchte doch Vergleichsgespräche führen.

Ich kann natürlich zu verschiedenen Banken rennen, aber ich möchte jemanden der diverse Produkte von verschiedenen Anbietern verlgeicht bzw. anbietet.

Danke für die Hilfe.

Michi.

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 52 Minuten 0 hilfreich
    Re: Wer kann mich beraten ?

    Hallo Michi,

    um den Vergleich kommst Du wohl nicht herum. Alles, was sich Makler, Consultant, Berater etc. nennt, kommt in Frage, wenn sie tatsächlich alles anbieten. Sie müssen Dir aber zu Anfang sagen, was sie tun, und mit wem sie zusammenarbeiten.
    Dass Dir jemand etwas verkaufen möchte, sollte Dich nicht stören, so lange Du auch einen Vorteil davon hast.

    Viele Grüße,
    Andreas

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Es gibt nur einen Weg !

      Hallo Michi,

      alle Versicherungsmakler, Finanzberater und Vertreter verdienen ihr Geld direkt am Produktverkauf. Das heisst die Höhe deines Beitragsaufkommens entscheidet über den Verdienst des Maklers, usw.

      Vertreter von MLP, DVAG, AWD und so weiter kannst du komplett vergessen, da diese an wenige Produktpartner gebunden sind und somit nicht nur nur durch die ,,Mehr Beitrag, mehr Provision-Regel" gefangen sind, sondern auch nicht auf die am Markt besten Produkte zugreifen können.

      Versicherungsmakler haben die freie Produktauswahl, bekommen jedoch wie oben beschrieben vom Produktanbieter das Geld. Entweder direkt oder indiekt über Pools. Da die Provisionen bei den Anbietern verschieden sind und die Provision sich nach der Höhe DEINES Beitrags richtet, kann von Unabhängigkeit keine Rede sein.

      Das Argument der Makler ,,Wir müssen für Falschberatung haften" ist nur in soweit richtig, wie du ihm Fehlverhalten nachweisen kannst.

      Es gibt jedoch einen sehr effektiven und meines Erachtens einzig richtigen Weg. Bezahle einem Experten Geld. Direkt und ohne bei ihm was abzuschliessen. Stundenlohn ! Die Preise hören sich im ersten Moment sehr hoch an . . das können mehrere tausend Euro sein (je nach Beratung). Jedoch ein Makler verlangt dies auch . . dann allerding über die Provison. Du als Kunde weisst nicht wieviel. Da es jedoch bei bestimmten Produkten (z.B. Fonds-LV) 4-5 Prozent der Versicherungssumme sind, kannst du dir ausrechnen, dass da ein Batzen zusammen kommt.

      Bei dem Exerten mit Honorar bezahlst du auf Rechnung und weisst was Sache ist.

      Wenn das Komplettkonzept steht und er/sie dir Produkte empfohlen hat , zB. Versicherungen, dann gehst du zu deinem Rathaus und eröffnest ein Gewerbe mit dem Titel ,,Vermittlung von Versicherungen". Das kostet 10 Euro ! Dann gehst du zu einem Versicherungspool und wirst dort kostenlos Mitglied. Jetzt bist du vollständiger Versicherungsmakler. So einfach ist das. Du brauchst weder Aubildung noch sonst entwas nachweisen. Nur Schufa und Co. musst du einreichen. Du erhältst nun die Provision für deine eigenen Versicherungen !!!


      Fazit . . . TOP-Beratung, für wenig Geld !

      Gruss

      Markus

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Re: Es gibt nur einen Weg !

        Hallo Markus,

        genau meine Meinung. Wo finde ich in meiner Umgebung einen Berater auf Honorarbasis der mir weiterhlefen kann? Google hat ich nich sonderlich weit gebracht. Wie erkenne ich einen guten unabhängigen Berater ? Erst nach dem Gespräch nehme ich an...

        Michi.

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Versicherungsmakler?

        Wenn das Komplettkonzept steht und er/sie dir Produkte
        empfohlen hat , zB. Versicherungen, dann gehst du zu deinem
        Rathaus und eröffnest ein Gewerbe mit dem Titel ,,Vermittlung
        von Versicherungen". Das kostet 10 Euro ! Dann gehst du zu
        einem Versicherungspool und wirst dort kostenlos Mitglied.
        Jetzt bist du vollständiger Versicherungsmakler. So einfach
        ist das. Du brauchst weder Aubildung noch sonst entwas
        nachweisen.
        Hallo,

        ich bin immer davon ausgegangen, der Beruf des Versicherungsmaklers setzt eine Ausbildung/Qualifikation im Versicherungsbereich voraus. Kann wirklich jeder so einfach Versicherungsmakler werden?

        Verwunderte Grüße

        Chrissicat70

      • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
        Re: Es gibt nur einen Weg !

        Markus,

        ich habe im Branchenbuch einen Finanzberater gefunden und zwar von der Firma Bonnfinanz. Ist das jemand an den man sich wenden kann/soll ?

        Michi.

        • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
          Re^2: Es gibt nur einen Weg !

          Servus

          Ist es diese hier: www.bonnfinanz.de

          Wenn ja, gehe unter "Unternehmen". Bonnfinanz hat also feste Partner

          • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
            Re^3: Es gibt nur einen Weg !



            Ist es diese hier: www.bonnfinanz.de

            Genau das ist er. Also rufe ich da lieber mal nicht an.

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Nee, nee, nee

        Hallo Markus, Hallo Michi,

        alle Versicherungsmakler, Finanzberater und Vertreter
        verdienen ihr Geld direkt am Produktverkauf. Das heisst die
        Höhe deines Beitragsaufkommens entscheidet über den Verdienst
        des Maklers, usw.
        in der Regel ist dies so aber man hat auch die Möglichkeit von vornherein ein Beratungshonorar zu vereinbaren und auf Courtagen oder Provisionen zu verzichten.
        Nur eine Mischung aus beidem darf es nicht geben. Versicherungsmakler haben die freie Produktauswahl, bekommen
        jedoch wie oben beschrieben vom Produktanbieter das Geld.
        Entweder direkt oder indiekt über Pools.
        In der Regel richtig. Siehe oben. Da die Provisionen
        bei den Anbietern verschieden sind und die Provision sich nach
        der Höhe DEINES Beitrags richtet, kann von Unabhängigkeit
        keine Rede sein.
        Ich verstehe die Logik nicht ganz, die dahinter stehen soll. Ein guter Makler, der auf Provisionsbasis arbeitet, wird das seiner Meinung nach beste Produkt auswählen. Wer aus unterschiedlichen Courtage- oder Provisionshöhen schließt, dass ein Makler automatisch die für den Makler lukrativsten Angebote nur anbietet, der sollte an seiner eigenen Einstellung erst mal arbeiten. Ein guter Makler führt ein Beratungsprotokoll, aus dem hervorgeht, warum gerade das besagte Produkt ausgewählt worden ist. Das Argument der Makler ,,Wir müssen für Falschberatung
        haften" ist nur in soweit richtig, wie du ihm Fehlverhalten
        nachweisen kannst.
        Mittels des Beratungsprotokolles ist es sehr wohl sogar recht einfach möglich eine Falschberatung nachzuweisen. Es gibt jedoch einen sehr effektiven und meines Erachtens
        einzig richtigen Weg. Bezahle einem Experten Geld. Direkt und
        ohne bei ihm was abzuschliessen. Stundenlohn ! Die Preise
        hören sich im ersten Moment sehr hoch an . . das können
        mehrere tausend Euro sein (je nach Beratung). Jedoch ein
        Makler verlangt dies auch . . dann allerding über die
        Provison. Du als Kunde weisst nicht wieviel. Da es jedoch bei
        bestimmten Produkten (z.B. Fonds-LV) 4-5 Prozent der
        Versicherungssumme sind, kannst du dir ausrechnen, dass da ein
        Batzen zusammen kommt.

        Bei dem Exerten mit Honorar bezahlst du auf Rechnung und
        weisst was Sache ist.
        Welche Art der Vergütung des Beraters die bessere ist, das wäre von Fall zu Fall abzuchecken. Hängt vor allem auch von der Güte des Beraters ab. Wenn das Komplettkonzept steht und er/sie dir Produkte
        empfohlen hat , zB. Versicherungen, dann gehst du zu deinem
        Rathaus und eröffnest ein Gewerbe mit dem Titel ,,Vermittlung
        von Versicherungen". Das kostet 10 Euro ! Dann gehst du zu
        einem Versicherungspool und wirst dort kostenlos Mitglied.
        Jetzt bist du vollständiger Versicherungsmakler. So einfach
        ist das. Du brauchst weder Aubildung noch sonst entwas
        nachweisen. Nur Schufa und Co. musst du einreichen. Du
        erhältst nun die Provision für deine eigenen Versicherungen
        !!!
        Dies ist nun wirklich Blödsinn!!!

        Herzlichen Glückwunsch, damit hat der Beratene jegliche Möglichkeit seinen Berater in die Haftung zu nehmen verspielt. Mal davon abgesehen, dass er noch eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit einem Beitrag in Höhe von ca. 1000 Euro abschließen bzw. nachweisen muss.
        Außerdem beschränkt sich bei dir eine gute Beratung wohl immer nur auf Versicherungen. Wusstest du schon, dass es noch andere Möglichkeiten gibt? Für diese Möglichkeiten der Geldanlage benötigt man eventuell den 34c oder mehr.
        Wusstest du schon, dass es reine Honorartarife gibt? Da wird gar keine Provision gezahlt.

        Deine Sichtweise der Dinge ist meines Erachtens etwas eingeschränkt und wimmelt nur so von Vorurteilen!!!


        Viele Grüße

        Ralf

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Doch, doch, doch . . .

          in der Regel ist dies so aber man hat auch die Möglichkeit von
          vornherein ein Beratungshonorar zu vereinbaren und auf
          Courtagen oder Provisionen zu verzichten.
          Nur eine Mischung aus beidem darf es nicht geben.
          Richtig ! Das Beratungshonorar ist definiv der bessere Weg. Ich verstehe die Logik nicht ganz, die dahinter stehen soll.
          Ein guter Makler, der auf Provisionsbasis arbeitet, wird das
          seiner Meinung nach beste Produkt auswählen.
          Ja genau, so so sieht die Theorie aus. In der Praxis ist die wohl ein Witz. Deshalb gibt es jährlich auch so viele Klagen wegen Falschberatung. Das ,,seiner Meinung beste Produkt" ist ein toller Begriff. Der Vertreter der Mannheimer hatte auch immer nur ,,das seiner Meinung beste Produkt" vermittelt. Wer aus
          unterschiedlichen Courtage- oder Provisionshöhen schließt,
          dass ein Makler automatisch die für den Makler lukrativsten
          Angebote nur anbietet, der sollte an seiner eigenen
          Einstellung erst mal arbeiten.
          Oder mal schauen wieviele Makler Beteiligungen den ,,normalen" Investments vorziehen, weil dort die Provisionen höher sind. Ja klar, sie machen das nur, weil das Produkt passt. Sagt dir der Name ,,Orbitex" was ? Das wohl miserableste Unternehmen, das ich kenne (oder besser kannte). Bevor sie sich zurückgezogen haben, haben Makler die Orbitexprodukte vermittelt wie die Verrückten. Wieso ? Weil es einen tollen Bonus gab. Jeder wusste, dass deren Fonds ganz hinten auf der Liste stehen. Was ist eigentlich jetzt mit Orbitex ? :-) Also . . .wer muss an welcher Einstellung arbeiten ?



          Ein guter Makler führt ein
          Beratungsprotokoll, aus dem hervorgeht, warum gerade das
          besagte Produkt ausgewählt worden ist.
          Genau das ist der Witz des Jahrhunderts. Du findest bei jedem Produkt der gleichen Gattung irgend was Positives. Es ist halt die Meinung des Maklers, nicht wahr ? Die Hamburg Mannheimer ist in vielen Bereichen eine Katastrophe. Verkaufsargument ,,Grösse und Sicherheit" kannst du trotzdem in dein ,,Protokoll" schreiben. Mittels des Beratungsprotokolles ist es sehr wohl sogar recht
          einfach möglich eine Falschberatung nachzuweisen.
          Siehe oben oder besser die gewonnen Fälle. Das ist nicht richtig was du sagst !





          Dies ist nun wirklich Blödsinn!!!

          Herzlichen Glückwunsch, damit hat der Beratene jegliche
          Möglichkeit seinen Berater in die Haftung zu nehmen verspielt.
          Falsch ! Er schliesst ja ohnehin nicht bei dem Makler ab, sondern bezahlt ein Honorar. Also wo die Haftung ???




          Mal davon abgesehen, dass er noch eine
          Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit einem Beitrag in
          Höhe von ca. 1000 Euro abschließen bzw. nachweisen muss.
          Das ist Quatsch !. Ich habe es so gemacht und musste genau drei Dinge vorlegen: Schufa, Gewerbeanmeldung und Registerauszug. Gesamtkosten: um die 15-20 Euro ! Wieso eine Haftplicht, wenn du nur für dich abschliesst ?????? Außerdem beschränkt sich bei dir eine gute Beratung wohl immer
          nur auf Versicherungen. Wusstest du schon, dass es noch andere
          Möglichkeiten gibt? Für diese Möglichkeiten der Geldanlage
          benötigt man eventuell den 34c oder mehr.
          Nicht mehr. Für Fonds brauchst du den 34c und musst den jählichen Prüfer zahlen. Da der Kunde jedoch von einer Honorar-Kraft beraten wird und sein Depot KOSTENLOS bei ebase macht und 0 Prozent Ausgabeaufschlag bezahlt ist dein Argument hinfällig. Ich wiederhole:
          0 Prozent !!!!!! Man schliesst nur die Versicherungen über sich ab . . .nicht die Fonds !!!! Wusstest du schon, dass es reine Honorartarife gibt? Da wird
          gar keine Provision gezahlt.
          Ja, und das ist ein guter Weg ! Deine Sichtweise der Dinge ist meines Erachtens etwas
          eingeschränkt und wimmelt nur so von Vorurteilen!!!
          Finde ich nicht. Meine Sichtweise erspart dem Kunden eine Menge Ärger, Geld und das bei gleichem Angebot !

          Mir ist jedoch bewusst, dass Makler und Co. gegen diese Denkweise Sturm laufen. Es ist nämlich gar nicht so einfach dem Kunden zu sagen, was man verdient. Die Honorarkraft tut dies. Der Provionsempfänger nicht. Wenn manche Leute wissen würden, dass sie für ihre Lebensversicherung 2000 Euro an den Makler zahlen, wäre die Maklerwelt eine andere !



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!