Es kommt der Bank darauf an, dass sie aus dem
(Not)verkauf des Hauses noch ihre Kosten
decken kann, wenn der Schuldner nicht mehr
zahlen kann. Der Kaufpreis ist relativ
unwichtig.
Es kommt ein Gutachter (kostet) und ermittelt den Verkehrswert
des Hauses. Davon zieht die Bank 20% ab,
und dann nochmal 20%, das finnanziert sie
dann (also 64%) mit guten Konditionen.
Und dann kommt die Kfw und finanziert 25%.
Bleiben noch 10% über, und man muss noch mal
mit 10% rechnen (Umzug,Notar,Makler,Grunderwerbsteuer).
Die 10% sieht man eben gern als Eigenkapital.
Dann wir geguckt ob die Leute sich das langfristig
leisten können, wobei die langfristige Sicherheit
des Einkommens wichtig ist, da brucht's dann je nach dem
mehr oder weniger Eigenkaptal. Beamte zb sollten da kaum Probleme
haben. Kleinselbstständige brauchen eher 30%-40%.
Ein wenig Eigenkapital braucht man aber immer,
denn man soll in den Augen der Banken auch Risiko tragen,
auch wenn der Kaufpreis wesentlich unter dem Verkehrswert
liegen würde.
Das Eigenkapital kann man steigern, wenn man die
Eigenheimförderung der Bank überschreibt
(bis zu 10000 Wert für Kinderlose, sonst noch mehr).
Wenn man partout kein Eigenkapital hat,
kann der Verkäufer den Kaufpreis erhöhen,
und den Differenzbetrag dem Käufer vorab als Geschenk
in die Hand drücken, was der Käufer dann als Eigenkapital
angibt. Das ist aber vielleicht Hypo-Vertragswidrig oder sogar
Betrug.
Also so kenn ich das, dieses neue BASEL II impliziert, dass
die Bank insgesamt ihre Hypothekedeckung sehr hoch hält.
Ob die Banken jetzt mehr Eigenkapital sehen wollen,
statistisch, weiss ich nicht.