Anlagemöglichkeiten im Vergleich

Von: , Frage gestellt am Do, 19. Jan 2006

Hallo,
ich bin derzeit auf der Suche nach einer geeigneten Anlage für mein Kapital, auch wenn es nicht gerade sehr viel ist. Aufgrund dessen habe ich mich auch schon bei mehreren Banken und Finanzdienstleistern informiert, bin aber immer noch unschlüssig und verunsichert. Mir geht es um eine geeignete mittel- bis langfristige flexible Anlage, mit einer guten Rendite. Bei meiner Recherche ist mir der Fidelity Funds European Growth Funds ständig ins Auge gefallen. Er hat eine gute Entwicklung und wurde von vielen unabhängigen Rating-Agenturen sehr gut bewertet. Er investiert in europäische Aktien mit Schwerpunkt mittelgroße Unternehmen. Große Unternehmen wie Vodafone, BP, ENI, Credit Suisse und OMV bilden die Grundlage dieses Fonds. Der Ausgabeaufschlag bei der Postbank für diesen Fonds beträgt 5,25 %. Ich finde das ganzschön hoch. Nun stelle ich mir die Frag, ob dieser Ausgabeaufschlag Fondsspezifisch ist oder ob es Banken gibt, deren Ausgabeaufschlag für diesen Fonds geringer ist.
Wie verhält es sich eigentlich mit der Verwaltungsgebühr? Dieser beläuft sich auf 1,5% p. a. Wird diese jährlich von meinem Fondsvolumen abgezogen, oder verteilt sich diese auf alle Anleger, so wie es meine Postbankberaterin erklärt hat.


Aber ist denn dieser Fonds überhaupt so gut, wie ich ihn derzeit einschätze, oder ist die Gefahr zu groß, dass er seinen jetzigen Hochkurs verlässt und langfristig an Wert verliert?
Welche gute Alternative gibt es denn noch gegenüber einem Fonds und worauf muss ich dabei achten?

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    'Nicht alle Eier in einen Korb!'

    Hallo,
    ich habe mir einen Dachfonds in Aktien gesucht, der nur Werte aufnimmt die von 3 Ratingagenturen mit sher gut bewertet wurden.
    So habe ich mehr Sicherheit und brauche mich nicht um das auf und ab
    der Aktien kümmern. Die Kosten sind mit normalen Aktienfonds vergleichbar und letztes Jhar gabs über 10%. Warum soll ich mich hier als Fondslaie mit 5000 Fonds der Welt herumschlagen?
    Gruß
    Ruth

    PS: Der Ausgabeaufschlag AGIO ist verhandelbar - ich zahle statt 5% nur 3% - das meiste davon ist Provision für den Vermittler, der natürlcih auch leben muss, aber fragen kostet nichts - im Gegenteil!!! [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
      Re: 'Nicht alle Eier in einen Korb!'

      hallo ruth,

      dein gedanke mit den eiern ist ja richtig. aber du hast alle eier im korb mit der aufschrift "dachfonds".
      diversifizieren bedeutet streuen, nicht einem anderen zu überlassen, wo er dein geld anlegt.
      insofern hast du nicht gestreut.

      strubbel
      $:O)

      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^2: 'Nicht alle Eier in einen Korb!'

        Hallo,
        wenn nur werte reinkommen, die von 3 Ratingagenturen mit sehr gut oder 5 ***** bewertet werden und auch laufend gebührenfrei gewechselt wird, dann ist dies etwas positives was ich und Millionen anderer Sparer als normale Menschen (Laien) gar nicht regelmäßig und vor allem RICHTIG überblicken können.

        Und wenn z.B. 20 Werte im Dachfonds sind: wie sollte man mit z.B. nur
        100 Euro im Monat oder ein paar tausend Euro einmalanlage diese auf 20 streuen?

        Und dann dieses Fondsgehüpfe von einem zum anderen - neudeutsch SWITCHEN genannt - freut doch nur die Fonds, denn jedesmal gibts wieder fett AGIO...
        ...der Kunde zahlts ja!

        Gruß
        Ruth [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
          Re^3: 'Nicht alle Eier in einen Korb!'

          hallo ruth,

          bei kleinerem vermögen sind 4-5 anlageklassen ausreichend.
          denke nur nicht, daß du das wechseln innerhalb eines dachfonds nicht z.b. durch gebühren bezahlst.
          entscheidend ist nicht die anzahl der sterne, sondern die langjährige entwicklung der fonds.

          strubbel
          n:O)

  2. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Anlagemöglichkeiten im Vergleich

    Hallo Alexander, Bei meiner Recherche ist mir der Fidelity Funds
    European Growth Funds ständig ins Auge gefallen.
    Aber ist denn dieser Fonds überhaupt so gut, wie ich ihn
    derzeit einschätze, oder ist die Gefahr zu groß, dass er
    seinen jetzigen Hochkurs verlässt und langfristig an Wert
    verliert?
    ich halte den Fonds ebenfalls für sehr gut. Er hat in der Vergangenheit kurz- und langfristig eine Spiten-Performance hingelegt. Sein Management ist von S&P mit Doppel-AA ausgezeichnet.

    Mehr Infos hier:

    http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=...

    Selbstverständlich garantieren die guten Daten aus der Vergangenheit und der Gegenwart nicht, daß der Fonds auch in Zukunft gut performt. Der Ausgabeaufschlag bei
    der Postbank für diesen Fonds beträgt 5,25 %. Ich finde das
    ganzschön hoch. Nun stelle ich mir die Frag, ob dieser
    Ausgabeaufschlag Fondsspezifisch ist oder ob es Banken gibt,
    deren Ausgabeaufschlag für diesen Fonds geringer ist.
    Bei Direktbanken z.B. ist ein ermäßigter Ausgabeaufschlag drin, oft um 50% erniedrigt. Wie verhält es sich eigentlich mit der Verwaltungsgebühr?
    Dieser beläuft sich auf 1,5% p. a. Wird diese jährlich von
    meinem Fondsvolumen abgezogen, oder verteilt sich diese auf
    alle Anleger, so wie es meine Postbankberaterin erklärt hat.
    Die Verwaltungsgebühr wird - soweit ich weiß - bei Fonds dem Fondsvermögen entnommen und verteilt sich damit auf alle Anteilseigner. Welche gute Alternative gibt es denn noch gegenüber einem
    Fonds und worauf muss ich dabei achten?
    Eine Alternative wären Zertifikate, z.B. Indexzertifikate. Bei solchen Zertifikaten wird ein Index in einem bestimmten Verhältnis (z.B. 1:100) abgebildet. Der Kurs des Zertifikats folgt dann in diesem Verhältnis dem Kurs des Index. Da die Zusammensetzung des Portfolios durch den Index festgelegt ist, muß sich darüber kein Management Gedanken machen, so daß auch kein Management dafür bezahlt werden muß. Die Kosten spart der Anleger. Im Gegenzug werden die Dividenden der Unternehmen nicht an den Anleger ausgeschüttet, sondern gehen an die Bank.

    Beste Grüße,

    Oliver Walter

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Verwaltungsgebühr

      Hallo, Wie verhält es sich eigentlich mit der Verwaltungsgebühr?
      Dieser beläuft sich auf 1,5% p. a. Wird diese jährlich von
      meinem Fondsvolumen abgezogen, oder verteilt sich diese auf
      alle Anleger, so wie es meine Postbankberaterin erklärt hat.
      Die Verwaltungsgebühr wird - soweit ich weiß - bei Fonds dem
      Fondsvermögen entnommen und verteilt sich damit auf alle
      Anteilseigner.
      Hmmmmm doch wo liegt da der Vorteil?

      Ob jeder Anleger für sich 1,5% p.a. von seiner Summe zahlt oder einmal dem Gesamttopf 1,5% p.a. entnommen werden - der Betrag pro Anleger bleibt gleich...

      Oder mache ich da einen Denkfehler?

      Viele Grüße
      Frank

      • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
        Re: Verwaltungsgebühr

        Hallo Frank,

        ich verstehe Deine Frage nicht. Soweit ich weiß, habe ich nichts von einem Vorteil geschrieben, sondern nur beschrieben, daß die Verwaltungsgebühr das Fondsvermögen belastet und daß das alle Anteilseigner betrifft.

        Beste Grüße,

        Oliver Walter

        • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
          Re^2: Verwaltungsgebühr

          Hallo Oliver,

          nein Du hattest nichts von Vorteil oder Nachteil geschrieben.

          Meine Frage war dahingehend, was für einen Unterschied das macht (wie die Verwaltungsgebühr berechnet wird, ob 1,5% pro Anteil oder 1,5% auf alles). Der ursprüngliche Fragesteller hatte ja gezielt danach gefragt, da seine Beraterin speziell diesen Unterschied erklärt hatte: Wie verhält es sich eigentlich mit der Verwaltungsgebühr?
          Dieser beläuft sich auf 1,5% p. a. Wird diese jährlich von
          meinem Fondsvolumen abgezogen, oder verteilt sich diese auf
          alle Anleger, so wie es meine Postbankberaterin erklärt hat.
          Ob man nun 1,5% p.a. bei jedem Anleger vom individuellen Fondsvolumen berechnet oder übergreifend 1,5% p.a. vom Gesamtbetrag sollte doch "unter dem Strich" auf dasselbe Ergebnis herauslaufen?

          Daher meine Frage - wo liegt der Vorteil der einen gegenüber der anderen Variante?

          Viele Grüße
          Frank

          • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
            Re^3: Verwaltungsgebühr

            Hallo Frank, Ob man nun 1,5% p.a. bei jedem Anleger vom individuellen
            Fondsvolumen berechnet oder übergreifend 1,5% p.a. vom
            Gesamtbetrag sollte doch "unter dem Strich" auf dasselbe
            Ergebnis herauslaufen?
            mir kommt´s auch so vor, als ob bei beiden Varianten das gleiche herauskommt. Aber wer weiß schon, wie die rechnen?

            Beste Grüße,

            Oliver



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