Besondere Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung

Hallo Forengemeinde, hier mein erster Beitrag:
Ich will ein Gebäude erwerben.
die Details: das Gebäude ist ein ehemaliger Stall, der momentan etwas marode ist (genutzt wird das gesamte Gehöft nicht mehr, es gammelt momentan also vor sich hin), und wieder hergerichtet werden müsste (als Werkstatt und Bastelraum)
Das Gebäude verlangt in den nächsten Jahren größere Investitionen (Dach, etc), daher erhöht sich der Preis ja quasi nachträglich.
Ein Wohnhaus ist dabei, wäre für mich allerdings weniger interessant, ich würde daher auch gerne wissen, ob es sich vom Stall Grundstücksmäßig trennen lässt (also ob so eine Teilung überhaupt möglich ist).

Da ich nicht über große Ersparnisse verfüge, und keinen langfristigen großen Kredit aufnehmen möchte (wenn es sich vermeiden lässt) suche ich alternative Methoden des Kaufvertrags.
Spontan fallen mir da der Mietkauf und die Leibrente ein, wobei letztere ja durchaus Risikobehaftet wäre.

Ist es vorstellbar, dass der Verkäufer quasi als Kreditgeber fungiert und der Kaufpreis in erträglichen Raten abzahlbar ist?
Der „Wunschtraum“ ist hierbei, mit erträglichen monatlichen Raten das Gebäude zu bezahlen und durch Nutzung des Gebäudes (Vermietung von Lagerfläche, Winter-PKW-Stellplätze, etc) Geld für „Sonderzahlungen“ zu erwirtschaften.

Zusammengefasst möchte ich folgendes wissen:

  • Teilung des Grundstücks prinzipiell möglich?
  • Alternativen zum Kauf per Bankkredit, Finanzierungseinigung mit Verkäufer

Das sind also momentan meine Fragen im Bereich Finanzen, ich hoffe es finden sich Experten dafür.
Danke schon einmal für jede Antwort
Gruß
Schoki

Mein Vetter hat auch sowas gemacht,
mit einem alten Bauernhaus.
Er hat die Hypothek in Frankreich
aufgenommen. Ich weiss da nichts
genaues. Er will nichts sagen.
Dei Hypothek ist annähernd 100%
des Verkehrswertes. Er hat nur eine befristete
Stellung (2 Jahre).
Der Zins ist relativ niedrig,
und fest, aber fast beliebig sondertilgbar.
Paradiesich eigentlich.
Da muss ein Haken sein.
Ich denke, es ist das französiche Sachenrecht.
Das Haus gehört wirklich der Französischen Bank,
bis es vollständig bezahlt ist.
Wenn man nicht mehr bezahlen kann,
kann die Bank darüber verfügen wie sie will,
ohne das bereits getilgte 100%ig zurückzuzahlen,
oder gar die renovierungsmasnahmen auszugleichen.

In Deutschland müsste man das Haus verkaufen,
und hätte was über, vielleicht, vielleicht
sitz man aber auf den Vorfälligkeitszinsen
zusätzlich.

Das Haus steht in Deutschland wohlgemerkt
und im Grundbuch steht wohl die Bank.

Danke für die Idee mit Frankreich.
Aber ich glaube, das ist mir zu heikel…
Ich suche halt nach Fällen wo z.B. der Verkäufer den Kredit gewährt. Also sozusagen über x Jahre eine feste monatliche Einnahme hat durch die Tilgung die man direkt an ihn zahlt…
Vielleicht hat das ja schonmal jemand gemacht…

Und wie gesagt, würde ich gerne wissen, wie üblich es ist, so ein Grundstück zu teilen…

Schönen Sonntag
Logo