Parex Bank 4,6% Festgeld

http://www.parexbank.de/

hallo,
wie riskannt ist es, bis 12800 EUR anzulegen? Fast Null ?
O.K., es ist nur der lettische Gegenwert zu 20000,- abgesichert. Es wird deshalb auf die Inflationsrate dort ankommen.
Hat zu dem Angebot jemand eine Meinung?

Gruß
rakete

http://www.parexbank.de/

hallo,
wie riskannt ist es, bis 12800 EUR anzulegen? Fast Null ?

Fast Null, wenn die Parex Bank ein Standard & Poor’s Rating von AAA hätte, wie es der Deutsche Staat hat.

O.K., es ist nur der lettische Gegenwert zu 20000,-
abgesichert.

Der €-Gegenwert von 9.000 lettischen Lats ist abgesichert, nicht anders rum!

Es wird deshalb auf die Inflationsrate dort
ankommen.

Es kommt eher auf den Wechselkurs Eur/Lvl an. Der Lettische Lat hat in den Jahren 2001 bis Ende 2004 deutlich an Wert verloren. Aber seit dem 01.01.2005 ist der Wechselkurs zum Euro mehr oder weniger fixiert bei 1 € = 0,7 Lat.

Hat zu dem Angebot jemand eine Meinung?

Ich persönlich (und das soll nur bedingt eine Wertung des Angebots sein) habe ein etwas mulmiges Gefühl, wenn eine Bank haufenweise Gelder aus Europa anwirbt, aber vor 2 Jahren gerade mal eine Bilanz hatte, die Aktive in Höhe von knapp 100 Millionen Euro ausweist. Und das Aktienkapital der Bank ist mit 9 Millionen Euro auch kein Wellenbrecher.

Wozu für 4,6% das schöne Geld nach Lettland in den Safe tragen, wenn Driver & Bengsch immer noch Neukunden einen Zins von 4,5% auf das Tagesgeld zusagt?

Frank Wilke

Hallo,

wie riskannt ist es, bis 12800 EUR anzulegen? Fast Null ?

Fast Null, wenn die Parex Bank ein Standard & Poor’s Rating
von AAA hätte, wie es der Deutsche Staat hat.

was hat das (eher anzuzweifelnde) Rating der Bundesrepublik Deutschland mit einer Geldanlage zu tun?

O.K., es ist nur der lettische Gegenwert zu 20000,-
abgesichert.

Der €-Gegenwert von 9.000 lettischen Lats ist abgesichert,
nicht anders rum!

Die deutsche Niederlassung der Bude ist auch der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen --> 90% von max. 20.000 Euro.

Hat zu dem Angebot jemand eine Meinung?

Ich persönlich (und das soll nur bedingt eine Wertung des
Angebots sein) habe ein etwas mulmiges Gefühl, wenn eine Bank
haufenweise Gelder aus Europa anwirbt, aber vor 2 Jahren
gerade mal eine Bilanz hatte, die Aktive in Höhe von knapp 100
Millionen Euro ausweist. Und das Aktienkapital der Bank ist
mit 9 Millionen Euro auch kein Wellenbrecher.

Wie kommst Du auf diese Zahlen? Das Eigenkapital der Bank liegt bei rd. 225 Mio. Euro.

Gruß,
Christian

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Hallo,

wie riskannt ist es, bis 12800 EUR anzulegen? Fast Null ?

Fast Null, wenn die Parex Bank ein Standard & Poor’s Rating
von AAA hätte, wie es der Deutsche Staat hat.

was hat das (eher anzuzweifelnde) Rating der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Geldanlage zu tun?

Ich muss hier doch jetzt nicht den Zusammenhang zwischen Rating, Forderungsausfall und Geldanlage ausführen oder?
Du gibst der Bank Geld, und die sagt dir einen Zins zu, wenn die keine Kohle mehr haben, können Sie den Zins nicht zahlen. Fäddich aus.

O.K., es ist nur der lettische Gegenwert zu 20000,-
abgesichert.

Der €-Gegenwert von 9.000 lettischen Lats ist abgesichert,
nicht anders rum!

Die deutsche Niederlassung der Bude ist auch der
Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen
–> 90% von max. 20.000 Euro.

Einfach das Kleingedruckte auf der Homepage lesen:
„Der Gegenwert von 9.000 Lettischen Lats (ca. € 12.800) ist zu 100% abgesichert. Darüber hinausgehende Beträge bis zu maximal 20.000 € werden nach deutschem Recht begrenzt auf 90% abgesichert.“

Hat zu dem Angebot jemand eine Meinung?

Ich persönlich (und das soll nur bedingt eine Wertung des
Angebots sein) habe ein etwas mulmiges Gefühl, wenn eine Bank
haufenweise Gelder aus Europa anwirbt, aber vor 2 Jahren
gerade mal eine Bilanz hatte, die Aktive in Höhe von knapp 100
Millionen Euro ausweist. Und das Aktienkapital der Bank ist
mit 9 Millionen Euro auch kein Wellenbrecher.

Wie kommst Du auf diese Zahlen? Das Eigenkapital der Bank
liegt bei rd. 225 Mio. Euro.
Gruß,
Christian

Wie ich auf die Zahlen komme?
Monatliches Bulletin der Zentralbank, Dezember 2003, http://www.lb.lt
Wichtige Bilanzdaten von Geschäftsbanken, geordnet nach Aktiva.

Frank Wilke

wie riskannt ist es, bis 12800 EUR anzulegen? Fast Null ?

Fast Null, wenn die Parex Bank ein Standard & Poor’s Rating
von AAA hätte, wie es der Deutsche Staat hat.

was hat das (eher anzuzweifelnde) Rating der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Geldanlage zu tun?

Ich muss hier doch jetzt nicht den Zusammenhang zwischen
Rating, Forderungsausfall und Geldanlage ausführen oder?

Nein, aber ich fragte mich, warum Du die Bundesrepublik Deutschland ins Spiel gebracht hast.

O.K., es ist nur der lettische Gegenwert zu 20000,-
abgesichert.

Der €-Gegenwert von 9.000 lettischen Lats ist abgesichert,
nicht anders rum!

Die deutsche Niederlassung der Bude ist auch der
Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen
–> 90% von max. 20.000 Euro.

Einfach das Kleingedruckte auf der Homepage lesen:
„Der Gegenwert von 9.000 Lettischen Lats (ca. € 12.800) ist zu
100% abgesichert. Darüber hinausgehende Beträge bis zu maximal
20.000 € werden nach deutschem Recht begrenzt auf 90%
abgesichert.“

In der Tat und das schrieb ich auch. Was Du zuvor schriebst, war nur die halbe Wahrheit.

Millionen Euro ausweist. Und das Aktienkapital der Bank ist
mit 9 Millionen Euro auch kein Wellenbrecher.

Wie kommst Du auf diese Zahlen? Das Eigenkapital der Bank
liegt bei rd. 225 Mio. Euro.
Gruß,
Christian

Wie ich auf die Zahlen komme?
Monatliches Bulletin der Zentralbank, Dezember 2003,
http://www.lb.lt
Wichtige Bilanzdaten von Geschäftsbanken, geordnet nach
Aktiva.

Das Wort „cash“ übersetzt man sinnvollerweise mit „Kasse“ und nicht mit „Aktienkapital“.

Im übrigen könnte man auch einen Blick in den Geschäftsbericht werfen
http://www.parexgroup.com/common/img/uploaded/doc/re…

Gruß,
Christian

Ich muss hier doch jetzt nicht den Zusammenhang zwischen
Rating, Forderungsausfall und Geldanlage ausführen oder?

Nein, aber ich fragte mich, warum Du die Bundesrepublik
Deutschland ins Spiel gebracht hast.

Einfach nur als Vergleich: BRD hat Rating AAA, die meisten Sparkassen in Dtld. haben ein A-Rating, das haben auch Slowakei, Griechenland, Litauen, China und Korea.

Die deutsche Niederlassung der Bude ist auch der
Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen
–> 90% von max. 20.000 Euro.

Einfach das Kleingedruckte auf der Homepage lesen:
„Der Gegenwert von 9.000 Lettischen Lats (ca. € 12.800) ist zu
100% abgesichert. Darüber hinausgehende Beträge bis zu maximal
20.000 € werden nach deutschem Recht begrenzt auf 90%
abgesichert.“

In der Tat und das schrieb ich auch. Was Du zuvor schriebst,
war nur die halbe Wahrheit.

Nicht ganz: Du schriebst: 90% von max. 20.000€. Abgesichert sind aber 12.800€ zu 100%, und der REst zu 90%. Das mach also eine Absicherung 96,4% bei einer Anlagesumme von 20.000€. Ist halt doch was anderes.

Wie ich auf die Zahlen komme?
Monatliches Bulletin der Zentralbank, Dezember 2003,
http://www.lb.lt
Wichtige Bilanzdaten von Geschäftsbanken, geordnet nach
Aktiva.

Das Wort „cash“ übersetzt man sinnvollerweise mit „Kasse“ und
nicht mit „Aktienkapital“.

Was sinnvoll ist oder nicht, entscheidet gleich das Licht. Ich bin ja des litauischen oder was auch immer die da Sprechen nicht mächtig, und daher hab ich direkt die deutsche Übersetzung genommen vom Deutschen Akademiker Austausch Dienst.
Die Litauische Wirtschaftsförderungsagentur übersetzt in Ihrem Machwerk mit der ISBN 9955-422-30-0 Buch anschauen das ganze nunmal mit Aktienkapital. Und da wird man auf Seite 21 fündig.
Wenn das falsch ist, wende dich bitte an die Organisation oder deren Partner, das Wirtschaftsministerium der Republik Litauen. Die können ja froh sein, wenn jemand mal die Fehler dort ausmerzt.

Frank Wilke

P.S.: Ändert alles nichts an der Grundaussage zum Fragenden - warum das Geld für 4,6% bei einem deutschen Ableger einer litauischen Bank anlegen, wenn Driver & Bengsch schon 4,5% bieten?

Ich muss hier doch jetzt nicht den Zusammenhang zwischen
Rating, Forderungsausfall und Geldanlage ausführen oder?

Nein, aber ich fragte mich, warum Du die Bundesrepublik
Deutschland ins Spiel gebracht hast.

Einfach nur als Vergleich:

Aha.

Einfach das Kleingedruckte auf der Homepage lesen:
„Der Gegenwert von 9.000 Lettischen Lats (ca. € 12.800) ist zu
100% abgesichert. Darüber hinausgehende Beträge bis zu maximal
20.000 € werden nach deutschem Recht begrenzt auf 90%
abgesichert.“

In der Tat und das schrieb ich auch. Was Du zuvor schriebst,
war nur die halbe Wahrheit.

Nicht ganz: Du schriebst: 90% von max. 20.000€. Abgesichert
sind aber 12.800€ zu 100%, und der REst zu 90%. Das mach also
eine Absicherung 96,4% bei einer Anlagesumme von 20.000€. Ist
halt doch was anderes.

Ja, und zwar mehr und nicht weniger als 9000 Lats.

Das Wort „cash“ übersetzt man sinnvollerweise mit „Kasse“ und
nicht mit „Aktienkapital“.

Was sinnvoll ist oder nicht, entscheidet gleich das Licht. Ich
bin ja des litauischen oder was auch immer die da Sprechen
nicht mächtig, und daher hab ich direkt die deutsche
Übersetzung genommen vom Deutschen Akademiker Austausch
Dienst.

Das Bulletin, das ich gefunden habe, ist zweisprachig:
http://www.lb.lt/lt/leidiniai/menesinis/men03_10.pdf

Da steht laut und deutlich das Wort „cash“.

Im übrigen wäre es wohl die erste Bilanz, die mit der Position „Eigenkapital“ beginnt. Im übrigen erwähne ich noch einmal den englischsprachigen Geschäftsbericht.

Gruß,
Christian

Nicht ganz: Du schriebst: 90% von max. 20.000€. Abgesichert
sind aber 12.800€ zu 100%, und der REst zu 90%. Das mach also
eine Absicherung 96,4% bei einer Anlagesumme von 20.000€. Ist
halt doch was anderes.

Ja, und zwar mehr und nicht weniger als 9000 Lats.

Du sprichst in Rätseln. Da ich keine Lust auf Rätsel habe, gebe ich auf.

Frank Wilke

Nicht ganz: Du schriebst: 90% von max. 20.000€. Abgesichert
sind aber 12.800€ zu 100%, und der REst zu 90%. Das mach also
eine Absicherung 96,4% bei einer Anlagesumme von 20.000€. Ist
halt doch was anderes.

Ja, und zwar mehr und nicht weniger als 9000 Lats.

Du sprichst in Rätseln.

Du hast in Deinem ersten Artikel den Eindruck vermittelt, als handele es sich bei dem Institut um eine kapitalschwache Bruchbude, bei der die Einlagen unzureichend geschützt sind. Beides ist falsch. Auf mehr wollte ich nicht hinaus.

Gruß,
Christian