Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investieren?

Von: , Frage gestellt am Do, 28. Aug 2008

Hallo
Ich würde gern für 15-20jahre einen größeren Betrag
in Wertpapiere investieren.Mein Gefühl sagt mir aber,die Kurse werden in Zukunft eher fallen als steigen.
Dem Staat Geld abgeben von der Rendite oder noch in diesem Jahr,wegen der Abgeltungssteuer, einen 7stelligen € Betrag anlegen ? Was macht ihr,würdet ihr machen?
LG Rudi

21 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    Re: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investieren?

    Hallo Rudi, Ich würde gern für 15-20jahre einen größeren Betrag
    in Wertpapiere investieren.Mein Gefühl sagt mir aber,die Kurse
    werden in Zukunft eher fallen als steigen.
    Wenn Du der Meinung bist, dass man auf diesen Zeitraum nichts mit Aktien verdienen kann, dann macht es auch keinen Sinn zu investieren, oder?
    Außer man sieht die Vermeidung von Gewinnen als prima Steuersparprogramm. Das funktioniert sicher! ;-)
    Das wäre allerdings ein historisch sehr langer Zeitraum, in welchem mit Aktien nichts zu verdienen ist. Zumal wir ja schon acht Jahre ohne Anlageerfolg (für denjenigen, der 2000 angelegt hat) hinter uns haben. Es gab schon einmal so eine lange Durststrecke zwischen 1960 und 1980. Aber wer weiss, vielleicht wird diesmal ja ein neuer Rekord aufgestellt? Dem Staat Geld abgeben von der Rendite oder noch in diesem
    Jahr,wegen der Abgeltungssteuer, einen 7stelligen € Betrag
    anlegen ? Was macht ihr,würdet ihr machen?
    Also ich würde mich in diesem Fall freuen, wenn ich viele Steuern zahle. Dann hätte ich nämlich viel Rendite gemacht. Und auf Geld aus ehrlicher Arbeit würde ich sicher mehr Zinsen zahlen.
    Wenn Du aber beides kombinieren willst und außerdem Deiner eigenen Aktienmarktprognose nicht traust, dann wäre ein Produkt wie der Fonds "Metzler-Torero-Multi-Asset" (WKN A0JLWU)vielleicht eine Idee.
    Der investiert nach einem mathematischen regelgebundenden System in Aktien, Renten oder Geldmarkt, je nachdem was besser läuft. Außerdem hält das System eine Wertuntergrenze ein und verliert im Kalenderjahr maximal 6%.
    Zurzeit hat dieser Fonds keine Aktienquote mehr. Ab 1.1.09 kann er aber wieder in Aktien investiern. Für denjenigen, der den Fonds heute kauft bedeutet dies, dass er für 2008 risikolos investiert (allerdings auch ohne große Renditeerwartung) und ab 2009 wieder an steigenden Märkten partizipieren kann, bei 6% Risiko.

    Gruß vom Money-Schorsch

    • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investiere

      Hallo, Das wäre allerdings ein historisch sehr langer Zeitraum, in
      welchem mit Aktien nichts zu verdienen ist. Zumal wir ja schon
      acht Jahre ohne Anlageerfolg (für denjenigen, der 2000
      angelegt hat) hinter uns haben.
      mit der Mehrzahl der DAX-Aktien konnte man von 2000-2008 eine positive Rendite erzielen. läuft. Außerdem hält das System eine Wertuntergrenze ein und
      verliert im Kalenderjahr maximal 6%.
      Zumindest wird das angestrebt:
      Der Fonds strebt an, eine Wertuntergrenze nicht
      zu unterschreiten. Zur Risikobegrenzung wird eine
      Wertsicherungsstrategie angewandt: Einmal jähr-
      lich wird am ersten Bankarbeitstag des neuen Ka-
      lenderjahres eine neue Wertsicherungsgrenze de-
      finiert. Diese beträgt in der Regel 94 % des am letz-
      ten Bankarbeitstag des vorangegangenen Kalender-
      jahres festgestellten Nettoinventarwertes. Verlust-
      vermeidung oder Kapitalerhalt kann zu keiner Zeit
      garantiert werden. Renditeerwartung) und ab 2009 wieder an steigenden Märkten
      partizipieren kann, bei 6% Risiko.
      Angestrebt. Zzgl. Gebühren und Zielverfehlung liegt man damit im Zweifel nicht besser als mit einem mitlaufenden Stopp-Loss von 10%.

      Gruß
      Christian

      • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investiere

        Hallo, mit der Mehrzahl der DAX-Aktien konnte man von 2000-2008 eine
        positive Rendite erzielen.
        wenn Du das sagst wird das sicher stimmen, ich habe über Einzelwerte keinen Überblick. Da der Index selbst allerdings in diesem Zeitraum den Reichtum des Anlegers nicht gemehrt hat, hat die Minderheit der Werte wohl deutlich mehr verloren als die Mehrheit gewonnen?
        Und wer hätte im August 2000 sagen können, welche Werte für die nächsten acht Jahre gewinnen oder verlieren würden? Zumindest wird das angestrebt:
        Der Fonds strebt an, eine Wertuntergrenze nicht
        zu unterschreiten. Zur Risikobegrenzung wird eine
        Wertsicherungsstrategie angewandt: Einmal jähr-
        lich wird am ersten Bankarbeitstag des neuen Ka-
        lenderjahres eine neue Wertsicherungsgrenze de-
        finiert. Diese beträgt in der Regel 94 % des am letz-
        ten Bankarbeitstag des vorangegangenen Kalender-
        jahres festgestellten Nettoinventarwertes. Verlust-
        vermeidung oder Kapitalerhalt kann zu keiner Zeit
        garantiert werden.
        Respekt. Das hätte auch der Fondsmanager nicht besser beschreiben können. ;-)
        Ist kein Garantiefonds. Garantien kosten noch mehr Rendite als so eine Wertsicherungsstrategie. Bieten natürlich auch das letzte Häppchen mehr an Sicherheit. Angestrebt. Zzgl. Gebühren und Zielverfehlung liegt man damit
        im Zweifel nicht besser als mit einem mitlaufenden Stopp-Loss
        von 10%.
        Diese Strategie ist bei institutionellen Anlegern (Versicherer) seit 2001 im Einsatz und hat bisher die Wertuntergrenze immer gehalten. Auch dieses Jahr funktioniert es wieder.
        Das größere Problem könnte die geringere Rendite in guten Börsenjahren sein oder die Trägheit des Systems in Seitwärtsmärkten wie letztes Jahr.
        Das Problem beim Stop-Loss liegt doch eher in der Frage des Wiedereinsteigs. Rausgehen um Verluste zu vermeiden ist ja richtig. Aber Ertrag erziele ich nur wenn ich investiert bin. Also brauchts eine genauso disziplinierte Strategie für den Wiedereinstieg. Hier scheitern erfahrungsgemäß viele Privatanleger.
        Der genannte Fonds hat hier zumindest ein klares Regelwerk. Das wird nie das bestmögliche Ergebnis liefern, aber es vermeidet die großen und sehr teuren Katastrophen.

        Aber warum eigentlich dies ODER dies? Warum nicht eine Stop-Loss Strategie mit einem Wertsicherungskonzept kombinieren?
        Bei einem siebenstelligen Betrag ist hier auch noch Platz für weitere Ideen. So läßt sich Risikostreuung auch umsetzen.

        Gruß der Money-Schorsch

        • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investiere

          Hallo, wenn Du das sagst wird das sicher stimmen, ich habe über
          Einzelwerte keinen Überblick. Da der Index selbst allerdings
          in diesem Zeitraum den Reichtum des Anlegers nicht gemehrt
          hat, hat die Minderheit der Werte wohl deutlich mehr verloren
          als die Mehrheit gewonnen?
          naja, allein der Absturz der Telekom hat den DAX den ein oder anderen Punkt gekostet. Will sagen: einige wenige sind stark gefallen, die Mehrheit ist gestiegen. Und wer hätte im August 2000 sagen können, welche Werte für
          die nächsten acht Jahre gewinnen oder verlieren würden?
          Och, ich bin ganz zufrieden mit meinen Ahnungen ;-) finiert. Diese beträgt in der Regel 94 % des am letz-
          ten Bankarbeitstag des vorangegangenen Kalender-
          jahres festgestellten Nettoinventarwertes. Verlust-
          vermeidung oder Kapitalerhalt kann zu keiner Zeit
          garantiert werden.
          Respekt. Das hätte auch der Fondsmanager nicht besser
          beschreiben können. ;-)
          Witzbold, der Text ist doch von Metzeler ;-) Das Problem beim Stop-Loss liegt doch eher in der Frage des
          Wiedereinsteigs. Rausgehen um Verluste zu vermeiden ist ja
          richtig. Aber Ertrag erziele ich nur wenn ich investiert bin.
          Also brauchts eine genauso disziplinierte Strategie für den
          Wiedereinstieg. Hier scheitern erfahrungsgemäß viele
          Privatanleger.
          Unbestritten.

          Gruß
          Christian

          • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investiere

            Respekt. Das hätte auch der Fondsmanager nicht besser
            beschreiben können. ;-)
            Witzbold, der Text ist doch von Metzeler ;-)
            Boah! Ein Mopedreifenhersteller und Autozulieferer kann so schlaue Finanzsachen schreiben?
            www.metzeler.de
            Schon wieder Respekt! ;-)

            Schönes WE wünscht der Witz-Schorsch

            • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
              böh ;-p owT

              www.metzeler.de
              Schon wieder Respekt! ;-)

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investiere

            Hallo, wenn Du das sagst wird das sicher stimmen, ich habe über
            Einzelwerte keinen Überblick. Da der Index selbst allerdings
            in diesem Zeitraum den Reichtum des Anlegers nicht gemehrt
            hat, hat die Minderheit der Werte wohl deutlich mehr verloren
            als die Mehrheit gewonnen?
            naja, allein der Absturz der Telekom hat den DAX den ein oder
            anderen Punkt gekostet. Will sagen: einige wenige sind stark
            gefallen, die Mehrheit ist gestiegen.
            Und wieviele (Firmen) wurden herausgenommen und ausgetauscht? Der Schein trügt - wie so oft!

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^6: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investiere

              naja, allein der Absturz der Telekom hat den DAX den ein oder
              anderen Punkt gekostet. Will sagen: einige wenige sind stark
              gefallen, die Mehrheit ist gestiegen.
              Und wieviele (Firmen) wurden herausgenommen und ausgetauscht?
              Der Schein trügt - wie so oft!
              Seltsamerweise fällt mein Urteil nach zweitem Lesen nicht besser aus: Der Artikel ist sinnfrei. Die Mehrheit der Aktien ist größer als 15 und damit ist es vollkommen egal, wie viele Aktien rausgenommen wurden: es bleibt die Mehrheit.

              C.

  2. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    Re: Wegen Abgeltungssteuer in Aktien investieren?

    Morgen! Dem Staat Geld abgeben von der Rendite oder noch in diesem
    Jahr,wegen der Abgeltungssteuer, einen 7stelligen € Betrag
    anlegen ? Was macht ihr,würdet ihr machen?
    Versteh ich nicht, durch die Abgeltungssteuer wird es bei diesen
    Beträgen doch eher günstiger.
    Wie ist das Geld denn momentan angelegt?

    Vorher -> Kapitalertragssteuer mit persönlichem Steuersatz
    Nachher -> 25%

    Gruß
    Stefan



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