Moin zusammen!
Ich wußte nicht so recht, ob ich hier oder eher bei Immobilien besser aufgehoben bin. Da ich aber hier schon ´ne andere Frage zum Thema Eigenheimzulage gesehen hab und es sich ja im wesentlichen auch um steuerliche Vorteile dreht, poste ich´s hier.
Folgende Situation:
Ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern plant den Bau eines Hauses.
Gebaut werden soll ein Doppelhaus mit zusätzlicher Einliegerwohnung, also Wohnmöglichkeiten für drei Familien. Die eine Haushälfte soll von dem Ehepaar selbst genutzt werden, die andere Haushälfte wollen die Eltern des Mannes mieten, die Einliegerwohnung wollen die Eltern der Frau mieten.
Jetzt die daraus resultierenden Fragen:
Was steht den Leuten an Eigenheimzulage zu?
Ich denke mal, einfache Zulage plus zweimal Kinderzulage oder wie das heißt. Wieviel kommt dabei rüber?
Gibt es eventuell eine Möglichkeit, die normale Eigenheimzulage sowohl für den Mann als auch für die Frau zu bekommen? Beispielsweise, wenn die Einliegerwohnung eigentumstechnisch auf die Frau geschrieben wird und diese die Wohnung Ihren Eltern lediglich gegen Zahlung der anteiligen Betriebskosten mietfrei überläßt? Der Mann würde dann die Eigenheimzulage ja eigentlich für die selbstgenutzte Haushälfte erhalten, oder?
Weitere Frage: Wie kann später die ganze Sache steuerlich am günstigsten gestaltet werden? Einerseits gäbe es ja Einkünfte aus Vermietung, da die Eltern des Mannes die andere Haushälfte mieten wollen. Kann dagegen beispielsweise der Anteil der Finanzierungsaufwendungen für diese Haushälfte und den zugehörigen Grund und Boden aufgerechnet werden? Welche Steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten gäbe es in solchem Fall überhaupt? Gibt es überhaupt Möglichkeiten, hier steuerlich etwas zum Vorteil zu gestalten? Immerhin soll ja die Einliegerwohnung und die eine Haushälfte vermietet oder überlassen (je nachdem was günstiger ist) werden.
Und abschließend eine Frage zur Finanzierung: Das verfügbare Haushaltseinkommen des Paares inklusive Kindergeld liegt bei ungefähr 2.000 € monatlich. Dazu kämen die Einnahmen aus der Vermietung der einen Haushälfte, die bei etwa 760 € monatlich Kaltmiete festgeschrieben werden könnten, Mietvertrag fest auf 10 bis 20 Jahre. Wenn die Einliegerwohnung an die Eltern der Frau vermietet würde, wären hier nochmal um die 350 € Kaltmiete festzuschreiben, ebenfalls auf lange Laufzeit. Insgesamt könnten also mit den Mieteinnahmen über etwa 3.000 € monatlich verfügt werden.
Das Alter des Ehepaares liegt bei ungefähr 30 Jahren zum Bezugszeitpunkt.
Kann jemand sagen, ob sich eine Bank auf eine solche Finanzierung einlassen würde, die zumindest zum Teil durch Mieteinnahmen aus dem finanzierten Objekt gedeckt werden soll? Vorausgesetzt, die monatliche Kreditbelastung läge bei ca. 1.500 €, also etwa 50% der monatlichen Gesamteinnahmen, wäre soetwas für eine Bank der Erfahrung nach akzeptabel?
Jetzt habe ich hoffentlich die ganze Situation halbwegs verständlich rübergebracht. Sollte jemand Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben, kann ich natürlich noch ausführlicher werden. Falls ich besser in ´nem anderen Brett posten soll, bitte ich auch um kurzen Hinweis.
Ansonsten hoffe ich jetzt mal auf zahlreiche Anregungen bzw. Antworten Eurerseits. Laßt mal Eurer Phantasie freien Lauf. Wenn Euch andere, eventuell bessere Gestaltungsmöglichkeiten einfallen, bin ich darauf ebenfalls sehr gespannt 
Auf alle Fälle schon mal vielen Dank im Voraus für Eure Mühe.
Bye…
Der Dicke MD.
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