Wir denken zur Zeit darüber nach, einen Firmen-PKW v.a. für Dienstfahrten zu leasen. Aber nicht als reines Dienstauto sondern teilweise sollte eine Angestellte das Auto auch für private Zwecke nutzen (nur so kommen ausreichend km zusammen). Das Verhältnis: ca. 16.000 km dienstlich, ca. 7.000 km privat Angestellte . Nun die Preisfrage: wie wirkt sich so ein Modell steuerlich für die Angestellte aus? Muß sie tatsächlich die kompletten Werte versteuern wie andere Privatnutzer oder nur den privaten Anteil ?
Vorab Danke
hi,
Das Verhältnis: ca. 16.000 km dienstlich, ca. 7.000 km privat
also, wenn du das auto least und es insgesamt diese 23TKM p.a. läuft, kannst du die volle umsatzsteuer als vorsteuer geltend machen, wenn du umsatzsteuerunternehmer bist.
die arbeitnehmerin sollte dann ein fahrtenbuch führen. ggf. ist es am ende des jahres günstiger so abzurechnen.
bsp. am ende des jahres kommen raus, das sie 7.500km privat gefahren ist und nur 14.500km dienstlich. ergo muss der private nutzungsanteil im letzten monat ausgeglichen werden. für die ersten monate könnt ihr den voraussichtlichen privaten nutzungswert ansetzen, wenn sie ein fahrtenbuch führt.
der zu versteuernde teil beträgt dann vereinfacht gesagt den privatanteil aus den gesamtkosten.
bsp. 5.000 EUR leasingraten
2.500 EUR kosten lfd.
1.000 EUR steuer und versicherung
summe = 8.500 Euro. davon ist sie 7500/22000 = 34,1% …
also 2.898 euro privater nutzungsteil. in einem anteil von
7.500 / 8.500tel = 88,23% ist dann umsatzsteuer enthalten, die der unternehmer abführen muss (352,68 euro) …
wenn kein fahrtenbuch geführt wird, muss sie die komplette 1% methode plus 0,03% methode über sich ergehen lassen. ist der bruttolistenpreis des wagens sehr gering, kann diese variante mitunter günstiger sein. das muss man dann am ende des jahres verproben.
gruss vom
showbee