Software? Lohnsteuerhilfe? Steuerberater?

Moin!

Wie ist das eigentlich bei Otto Normalsteuerzahler: Gibt es irgendwelche Eckpunkte, an denen man festmachen kann, wann man welche „Hilfsmittel“ für die Einkommenssteuererklärung nutzen sollte?

Niemand möchte etwas verschenken, weder an den Staat (mangels Unkenntnis) noch an Lohnsteuerhilfevereine bzw. Steuerberater, da die hierfür anfallenden Gebühren eine mögliche Erstattung übertreffen.

Faustregel?

Merci

Andreas

Faustregel?

hallo andreas,

eine faustregel ist, das man soviel hilfe beanspruchen sollte, wie man nicht selber leisten kann. der otto-normal-lohnsteuerkarten-arbeitnehmer wird meistens mit seiner steuererklärung (die sich auf mantelbogen, anlage N und ggf. anlage kinder beschränkt) meist schon mit den hilfen vom finanzamt fertig.

aber nicht alle, die die sich selber etwas zumuten, aber dennoch nicht sicher sind, greifen zu programmen. das machen auch die, die gleich wissen wollen, was rauskommt.

diejenigen, die mit computer und „dem mist rundherum“ nicht klarkommen und sowieso formularmuffel sind, diese gehen meist zum lohnsteuerhilfeverein oder geben sich mit dem netto zufrieden und pfeiffen auf mehr werbungskostenansatz etc.

einen steuerberater kann man explizit nur dann empfehlen, wenn es wirklich was zu gestalten gibt bzw. die einkünfte nicht nur aus einer einkunftsart bestehen.

gerade die stpfl. die gewerblich / freiberuflich tätig sind oder tonnen von geld haben, welches „angelegt“ zu werden gilt, gehen zu einem steuerberater, weil der auch für beratungsfehler haftet und konkrete hilfestellung gibt.

einen steuerberater aufzusuchen, weil er „mehr rausholen“ kann, ist käse. da wäre der berater eine bessere ausfüllhilfe und es würden mithin nur seine angestellten machen, die auch einen lohnsteuerhilfeverein leiten könnten.

dementsprechend, keine faustregel und keine verallgemeinerung möglich.

gruss vom

showbee

Wann Steuerberater hinzuziehen?
Hi,

ich weiss, ich bin etwas spät dran, aber eine kleine Anmerkung zu Showbee.
Etwas zu gestalten haben auch „Normalbürger“, die zum ersten Mal eine Steuererklärung in Bezug auf ein erworbenes oder gebautes Haus auszufüllen haben. Oder entsprechend eine Eigentumswohnung, eigengenutzt oder vermietet ist dann egal.
Bei diesen Fallvarianten würde ich mindestens für die ersten 2 Jahre einen Steuerberater empfehlen. Dann sollte sich alles eingespielt haben und man es dann auch alleine hinkriegen.

Viele Grüße
Cirwalda