bisher habe ich in meinem Job unter 400,- € verdient, ab sofort werde ich mehr arbeiten und damit theoretisch auf ein Bruttogehalt zwischen 450,- und 500,- € kommen. Da ich St.-Kl. V habe, überlegen mein AG und ich, ob das Folgende möglich ist:
400,- € monatlich werden ausgezahlt, die Mehrstunden notiert und in eine Direktversicherung eingezahlt (die ich ohnehin abschließen möchte). Die Direktversicherung unterliegt der Pauschalversteuerung; würde das im Gegenzug bedeuten, daß ich mit dieser Regelung weiter pauschal meine 400,- € monatlich behalte? Oder wird die Direktversicherung zum Verdienst hinzugerechnet und das Gesamteinkommen besteuert?
Falls Ersteres der Fall sein sollte: ist es sinnvoller, die Direktversicherung monatlich oder jährlich einzuzahlen?
es geht, da pauschalversteuerung. genauso möglich wie erstattung von kosten für fahrten zw. wohnung&arbeit die pauschal besteuert wird.
aber rechne mal nach.
beim aktuellen 400,- job zahlt der AG 100,- zusätzlich (25%) an die knappschaft, also 500,- aufwendungen.
bei 500,- in steuerklasse V gehen 82,29 EUR lohnsteuer weg. insgesamt werden auch ca. 40% SV (20% vom brutto weg und 20% aufs brutto rauf) fällig. also ca. 200,- EUR. netto wäre dann also runde 320 EUR für dich drinn, bei 600,- aufwendungen für den arbeitgeber.
bei weiterhin 400,- pauschal und 100,- direktversicherung zahlt der AG die obigen 25% (also 100,-) und auf die DV 20% Lohnsteuer und 5,5% soli, also 21,10 EUR gesamt ggf. noch kirchensteuer. aufwand für den arbeitgeber dann hier 621,10 EUR.
wenn er runterschraubt auch genausoviel aufwand (also 600,-) wird er nur 82,58 EUR in die DV einzahlen.
Spät kommt sie, aber sie kommt - die Antwort. (c:
Danke für deine hilfreichen Erklärungen; wir werden jetzt wohl eine Art „Kombi-Packung“ machen *g*. Also ein Teil der Stunden wird in eine Direktversicherung eingezahlt und ein Teil gibt halt mehr Urlaub. Auf diese Weise haben sowohl mein Chef als auch ich etwas davon.