Hallo,
gibt es eine unkomplizierte Möglichkeit (z.B. mit Hilfe des Internets), um die Höhe der Grundsteuer mehr oder minder genau zu berechnen?
Mal angenommen, es würde sich um eine ETW mit ca. 115qm in Köln handeln. Welche anderen Daten bräuchte man noch?
Stimmt es, dass die Finanzämter für den Einheitswertbetrag durchaus auch mal 2-3 Jahre brauchen und demnentsprechend nachberechnen?
Noch eine Frage zum Einheitswert
Es geht doch hierbei nur um das Grundstück, oder!?
Gibt es wohl irgendwo sowas wie eine Übersicht, aus der man ungefähr ablesen kann, wie hoch dieser Wert bei einem Grundstück pro qm in z.B. in Köln ist?
Mir fehlt nämlich gerade jegliche Vorstellung in Bezug auf die Höhe der Grundsteuer…
Danke.
Falls du nach der wikipedia-lektüre nun deutlich schlauer bist und weißt, wieviel Grundsteuer die ETW kosten wird, dann meinen herzlichen Glückwunsch hierzu.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Grundsteuerbescheid später nicht die von dir errechneten Werte hat, liegt nach meiner Erfahrung jedoch bei ca. 50 %. Mein Vorschlag wäre insofern, dass du dich bei dem bisherigen Eigentümer nach dem heutigen Steuerbetrag erkundigst. Die Zurechnungsfortschreibung könnte zwar auch eine Wertfortschreibung werden, aber den groben Finanzplan könntest du nach meiner Auffassung so besser - und auch schneller - als mit wikipedia aufstellen.
Stimmt es, dass die Finanzämter für den Einheitswertbetrag
durchaus auch mal 2-3 Jahre brauchen und demnentsprechend
nachberechnen?
Ja, das kann schon mal vorkommen. Die Verjährungsfrist liegt bei 5 Jahren. Innerhalb dieser Zeit dürftest du dann auch den Grundsteuerbescheid erhalten. Der weitaus größte Teil der Einheitswertbescheide kommt jedoch im Jahr nach der Veräußerung des Grundbesitzes.
Falls du nach der wikipedia-lektüre nun deutlich schlauer bist
und weißt, wieviel Grundsteuer die ETW kosten wird, dann
meinen herzlichen Glückwunsch hierzu.
Haha, nicht wirklich…
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Grundsteuerbescheid später
nicht die von dir errechneten Werte hat, liegt nach meiner
Erfahrung jedoch bei ca. 50 %. Mein Vorschlag wäre insofern,
dass du dich bei dem bisherigen Eigentümer nach dem heutigen
Steuerbetrag erkundigst.
Tja, und was, wenn es sich um einen Neubau handelt?
Kann man nicht irgendwie/irgendwo zumindest eine ungefähre Richtung in Erfahrung bringen?