Hallöle,
ich hab scho des Archiv durchforstet, aber irgendwie nix passendes
gefunden… mal angenommen jemand hat ein Gewerbe, nix großartiges, und
möchte sich einen Gebrauchtwagen finanzieren. Das Auto würde
hauptsächlich privat genutzt - sagen wir mal, so rein hypothetisch 70
zu 30%. Wie würde derjenige das Auto am besten kaufen? Privat
finanzieren und die berufliche Nutzung im Geschäft anrechnen oder aufs
Gewerbe finanzieren und die privaten Fahrten rausrechnen…?! Wie
funktioniert denn diese Rausrechnerei?!
Danke!
Grüßle, Tanja
ich hab scho des Archiv durchforstet, aber irgendwie nix
passendes
gefunden…
Hallo!
also ich habe am 31.12. erst was dazu geschrieben.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Diese Darstellung (der „Rausrechnerei“) geht davon aus, dass PKW ins Betriebsvermögen genommen wird!!! Bei 30% beruflich würde ich den PKW nicht ins Betriebsvermögen nehmen. Hier wären dann ab der neuen gesetzlichen Regelung (noch nicht in Kraft) zwingend ein Fahrtenbuch zu führen, wenn die berufliche Nutzung zwischen 10-50% liegt. 1% Methode wäre dann nicht erlaubt.
Also würde ich den Wagen im Privatvermögen lassen. Hier macht man eine Aufstellung der tatsächlichen Dienstfahrten und berechnet die km mit 30ct und kann den Betrag dann als Betriebsausgabe ansetzen. Vorsteuerabzug dann aber ausgeschlossen. Das wäre dann auch kein komplettes Fahrtenbuch, da die privaten Fahrten nicht mitnotiert werden müssen. Man sollte ggf. die Gesamtkilometer notieren und die Belege aufheben um im zweifelsfall die Gesamtlaufleistung des Wagens glaubhaft machen zu können (also vorrangig Werkstatt- und TÜV-Rechnungen auf denen die km-Stände notiert sind).
Mfg vom
showbee