Hallo,
eine Frau habe vor, sich als Kleinunternehmerin selbständig zu machen-beginnend mit dem Import von Textilien aus EU-Staaten (zB Polen). Dazu einpaar Fragen:
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Kleinunternehmer bekommen keine UStId und müssen infolgedessen die Mehrwertsteuer der Länder der EU-Lieferanten bezahlen, stimmt das?
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Da Polen eine MwSt von 22% hat, müsste man als Kleinunternehmer also eine höhere MwSt zahlen als in Deutschland. Gibt es eine Möglichkeit, dieser Tatsache auszuweichen (deutsche MwSt zu zahlen) und trotzdem Kleinunternehmer zu bleiben?
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Der Ehemann der geplanten Kleinunternehmerin sei berufstätig, verdiene aber nur 950 EUR Netto pro Monat. 1 gemeinsames Kind. Bislang sei die Familie über den Ehemann familienversichert. Würde sich daran etwas ändern, wenn die Kleinunternehmerin nun mehr als der Ehemann verdienen würde? Also müsste sie für die sozialen Abgaben aufkommen oder weiterhin er? (Seinem Arbeitgeber sei es egal).
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Import aus Nicht-EU-Staaten:
wie verhält es sich da mit den MwSt? Müssen Kleinunternehmer da auch die Lieferanten-MwSt zahlen? Was ist mit der Einfuhrumsatzsteuer?
wie ist die Regelung bei besteuerten Unternehmen? Welche Steuersätze zahlen diese?
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Export: Besteuerte Unternehmen exportieren steuerfrei und bekommen diese MwSt vom Finanzamt, stimmt das?
Kleinunternehmer exportieren ohnehin steuerfrei und insofern ist es für sie egal, ob inländischer Verkauf oder Export, stimmt das?
Vielen Dank im Voraus
Hi !
- Der Ehemann der geplanten Kleinunternehmerin sei
berufstätig, verdiene aber nur 950 EUR Netto pro Monat. 1
gemeinsames Kind. Bislang sei die Familie über den Ehemann
familienversichert. Würde sich daran etwas ändern, wenn die
Kleinunternehmerin nun mehr als der Ehemann verdienen würde?
Also müsste sie für die sozialen Abgaben aufkommen oder
weiterhin er? (Seinem Arbeitgeber sei es egal).
Diese Frage dürfte im Brett „Versicherungen“ besser aufgehoben sein.
BARUL76
Hallo,
eine Frau habe vor, sich als Kleinunternehmerin selbständig zu
machen-beginnend mit dem Import von Textilien aus EU-Staaten
(zB Polen). Dazu einpaar Fragen:
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Kleinunternehmer bekommen keine UStId und müssen
infolgedessen die Mehrwertsteuer der Länder der EU-Lieferanten
bezahlen, stimmt das?
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Da Polen eine MwSt von 22% hat, müsste man als
Kleinunternehmer also eine höhere MwSt zahlen als in
Deutschland. Gibt es eine Möglichkeit, dieser Tatsache
auszuweichen (deutsche MwSt zu zahlen) und trotzdem
Kleinunternehmer zu bleiben?
Nein, auch Kleinunternehmer können eine UStID-Nr. beantragen. Sie verzichten damit freiwillig auf die Erwerbsschwellenregelung bzw. erklären damit, dass diese überschritten wird und somit wie Vollunternehmer behandelt werden, was den innergemeinschaftlichen Warenverkehr angeht.
Folglich ist die Erwerbsbesteuerung mit dem deutschen Steuersatz von derzeit 16 % möglich.
Ich hab’ dazu mal vor ein paar Wochen eine Zusammenfassung geschrieben. Kannst ja mal schauen.
http://www.tt-wagenfeld.de/ust/binnenmarkt.pdf
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Der Ehemann der geplanten Kleinunternehmerin sei
berufstätig, verdiene aber nur 950 EUR Netto pro Monat. 1
gemeinsames Kind. Bislang sei die Familie über den Ehemann
familienversichert. Würde sich daran etwas ändern, wenn die
Kleinunternehmerin nun mehr als der Ehemann verdienen würde?
Also müsste sie für die sozialen Abgaben aufkommen oder
weiterhin er? (Seinem Arbeitgeber sei es egal).
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Import aus Nicht-EU-Staaten:
wie verhält es sich da mit den MwSt? Müssen Kleinunternehmer
da auch die Lieferanten-MwSt zahlen? Was ist mit der
Einfuhrumsatzsteuer?
wie ist die Regelung bei besteuerten Unternehmen? Welche
Steuersätze zahlen diese?
Was Zollrecht angeht kenne ich mich nicht aus. Umsatzsteuer dürfte aber nicht zu zahlen sein. Wenn dann Einfuhrumsatzsteuer, die jedoch nicht als Vorsteuer abgezogen werden kann.
Bei Regelbesteuerern hängt es davon ab, wer Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer ist. Je nach dem kann die USt des Nicht-EU-Landes in Rechnung gestellt werden oder auch die deutsche USt.
- Export: Besteuerte Unternehmen exportieren steuerfrei und
bekommen diese MwSt vom Finanzamt, stimmt das?
Kleinunternehmer exportieren ohnehin steuerfrei und insofern
ist es für sie egal, ob inländischer Verkauf oder Export,
stimmt das?
Vielen Dank im Voraus
Wenn die Warenbewegung in Deutschland beginnt ist dies für den Kleinunternehmer irrelevant, weil dann die USt nicht erhoben wird.
Gruß
Sven