[ESt] wie gegen Vorwurf Liebhaberei argumentieren?

Hallo!

Problematik: IT-Dienstleister führt sein Gewerbe als Nebentätigkeit das über 8 Jahre nur Verlust erwirtschaftet hat.
Das FA argumentiert als Hinweis zur mangelnden Gewinnerzielungsabsicht u.a. mit der Tatsache das die Tätigkeit als Nebentätigkeit in der Freizeit ausgeübt wird und keine regelmäßigen Geschäftszeiten zur Verfügung stehen.
Weiterhin wird mit einer evtl. Steuerersparnis argumentiert. Dabei werden Kosten für Werbung (z.B. Mailingaktion für rund €500,- u.ä.) offensichtlich nicht berücksichtigt. Denn wenn man Verluste und Steuerrückzahlung gegenrechnet bleibt immer noch ein Realverlust übrig.

Frage: Gibt es Argumentationshilfen (auch Verweise auf Urteile etc.) die die Gewinnerzielungsabsicht unterstreichen? Die ist nämlich vorhanden. Das Gewerbe war ursprünglich für einen mittelfristigen Umstieg als Haupttätigkeit angedacht gewesen, wobei u.a. die Dotcom-Krise und die Nichtnutzung von Fremdmitteln (Geld und Ressourcen) die Sache allerdings erschwert haben.

Vielen Dank!

gruß wk.

tja, bei achtjährigem totalverlust dürfte es schwer sein, eine gewinnerzielungsabsicht zu beweisen. mir ist dazu keine „positive“ rechtsprechung bekannt. sorry.