Hallo,
ein Problem mit der Logik:
Bewirtungskosten kann man mit 80% absetzen, 20% sind wohl Privatanteil!?
Wenn das so stimmt, dann frage ich mich folgendes:
Bewirter + pot. Kunde, Abendessen, EUR 120,00 - 20% o.k., wenn man das Essen genossen hat und der Gast charmant war.
Aber:
Bewirter + 99 pot. Kunden, Abendessen, EUR 6.000,00. Jetzt 20%, das könnte man mit keinem noch so hohen Genuss aufrechnen. Die 1.200,00 EUR entsprächen ja 2 Wochen Mallorca mit Vollpension!
Frage:
Was hat es mit der 80% Regelung auf sich. Das Beispiel zeigt wohl, dass dies nicht so sein kann, hoffe ich.
Gruß,
Frank
Hallo,
man will einfach nur vermeiden, dass Geschäftsmann A heute den B einlädt und die KJosten absetzt…und er morgen von B eingeladen wird und der die Kosten absetzt…usw usw…und beide so stets ihr Mittagessen auf Staatskosten haben.
Der nicht abzugsfähige Teil soll ein solches Modell unattraktiv machen.
Das ist schon klar und vielleicht auch gerechtfertigt. Und bei gelegentlichen Essen in kleinem Kreise ist es sicherlich verkraftbar.
Aber das zweite, wenn auch überspitzte Beispiel, lässt einen hoffen, dass es in manchen Fällen doch sicherlich eine genauere Betrachtung als die 80% Pauschale gibt? Man denke an eine Roadshow, bei der in der Pause zwischen den Vorträgen eine Bewirtung stattfindet
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Man denke an
eine Roadshow, bei der in der Pause zwischen den Vorträgen
eine Bewirtung stattfindet
Hi,
das sind dann keine Bewirtungskosten in dem Sinne, dass Eigenanteil abgezogen wird. Es nennt sich Repräsentationskosten. Wird wohl auch in dem 6000 Mann-Fall sein. Das wird so gehandhabt, wenn man bspw. im Laden Kekse und Kaffee kredenzt oder eben auf einer Messe Häppchen anbietet.
Übrigens: § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG sagt seit 2004, das 30% Privatanteil sind!!!
Mfg vom
showbee
Danke,
das richtige Stichwort im richtigen Kontext, Repräsentationskosten nämlich, hilft, wenn man nicht so viel Erfahrung hat.
Übrigens: § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG sagt seit 2004, das 30%
Privatanteil sind!!!
Das bezieht sich logischerweise auf die Bewirtungskosten.
Gruß,
Frank.
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