Optimalster Bruttolohn?

Hallo zusammen.

Ich würde gerne wissen, was ein optimaler Bruttolohn wäre, damit man so „wenig“ wie möglich Abzüge hat und das man einen guten Ausgleich zwischen gutgeschriebenen Stunden und Nettolohn hat.
Wenn man die Möglicheit hat, sich 40 Arbeitstunden im Monat entweder gutschreiben oder sie sich auszahlen zu lassen, was wäre das sinnvollste? Es dreht sich um ein Bruttolohn von minds. 2.100,-€ und max. 2.700,-€.
Es wären folgende Punkte zu beachten:

  • Steuerklasse I
  • Kinderfreibetrag: 0,0
  • Kirchensteuer: Nein
  • Kranken-, Renten- und Arbeislosenversicherung: pflichtversichert
  • KK-Satz: 14,2
  • Kinder: Nein
  • Bundesland: NRW
  • Abrechnungsjahr: 2007
  • Abrechnungszeitraum: Monat

Die Frage basiert auf der Aussage, dass je mehr man verdient, umso mehr Abzüge hat und man deswegen weniger rausbekommt.
Danke für die Antworten.
Gruß
Max

Die Frage basiert auf der Aussage, dass je mehr man verdient,
umso mehr Abzüge hat und man deswegen weniger rausbekommt.

Die Steuer bspw. hat einen progressiven Anstieg. Dennoch bleibt dieser Satz oben Unsinn, denn weniger als vorher bekommt man nicht raus.

Die Steuer bspw. hat einen progressiven Anstieg. Dennoch
bleibt dieser Satz oben Unsinn, denn weniger als vorher
bekommt man nicht raus.

Ok, dann wäre diese Frage beantwortet, Danke.
Kann es denn sein das, je größer der Bruttlohn wird, das sich immer weniger beim Netto tut? Um es zu verdeutlichen:
Brutto 2.400€ = Netto 1.600€
Brutto 2.500€ = Netto 1.650€
Brutto 2.600€ = Netto 1.690€
(Das ist nur ein frei erfundenes Beispiel um es zu verdeutlichen)
Also die Differenz vom Netto zum Brutto wird immer größer.
Trifft das denn zu?
Wenn ja, wann wäre es ratsam sich die Arbeitszeit in einem Überstundentopf gutschreiben zu lassen, um ihn sich irgendwann mal auszahlen zu lassen, bzw. die Stunden abzufeiern?

Danke und Gruß
Max

Es ist richtig, dass man bei höheren Arbeitslöhnen auch nicht nur prozentual mehr Steuern zahlt sondern hier der progressive Anstieg zu sehen ist.

Beispielrechnungen kann man wie folgt durchführen:

https://www.abgabenrechner.de/bl2007/

Man bekommt zumindest bei höherem Brutto keinesfalls weniger Netto also vorher, dennoch steigen die Steuerabzüge an.

Kann es denn sein das, je größer der Bruttlohn wird, das sich
immer weniger beim Netto tut? Um es zu verdeutlichen:
Brutto 2.400€ = Netto 1.600€
Brutto 2.500€ = Netto 1.650€
Brutto 2.600€ = Netto 1.690€
(Das ist nur ein frei erfundenes Beispiel um es zu
verdeutlichen)

Hallo,
die Realität ist noch schlimmer, bei 2400€ brutto bleiben einem ledigen nur 1.471€ übrig, von 2500€ nur 1517€. Solche Zahlen treiben sogar den harten Kerlen die Tränen in die Augen. Ich hab mal einen Kollegen gefragt, ob ihm auch nicht die Tränen kommen, wenn er seine Gehaltsabrechnung bekommt. Originalton: Da sind keine Tränen mehr vorhanden! Dazu kann man nichts mehr hinzufügen.

Also die Differenz vom Netto zum Brutto wird immer größer.
Trifft das denn zu?

ja, weil die Abzüge immer größer werden.

Wenn ja, wann wäre es ratsam sich die Arbeitszeit in einem
Überstundentopf gutschreiben zu lassen, um ihn sich irgendwann
mal auszahlen zu lassen, bzw. die Stunden abzufeiern?

Statt sich die Überstunden auszahlen zu lassen, ist es steuerschonender diese abzufeiern. So zeigt man dem Staat, was eine Harke ist.

Gruß
Dennis

Ich hab mal einen Kollegen gefragt, ob ihm auch nicht
die Tränen kommen, wenn er seine Gehaltsabrechnung bekommt.
Originalton: Da sind keine Tränen mehr vorhanden! Dazu kann
man nichts mehr hinzufügen.

Ein Kollege von Ihnen? Verdient man in Ihrem Business so wenig? Traurig, echt wahr…

Über das Brutto kann man nicht meckern, aber das Netto. Stimmt, ist traurig, dass uns der Staat so ausnimmt.

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MOD Teilthread abgeschlossen
Hi,

weiteres bitte per Mail

Schöne Grüße
Cirwalda